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[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1040497837
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18275900
Title:
Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
Editor:
Gabriel, Heinrich
Supprian, Karl
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für die Regierungsbezirke Düsseldorf
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1668436043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19362716
Title:
[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 294(19,1886)-1
Volume count:
Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 19. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
[Lesestücke 41-60]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
  • [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-240]
  • [Lesestücke 241-260]
  • [Lesestücke 261-280]
  • [Lesestücke 281-300]
  • binder

Full text

38 
Da sitzt sie auf der Scholle und schüttell die Federn; jetzt breitet sie die 
niedlichen Flügel aus und sleigt singend empor. Ju steiler Schraubenlinie 
flallert sie aufwärts, höher und immer höher, als suche sie die ersten Strahlen 
der Sonne. Droben in den Wölkchen scheint sie zu verschwinden, aber deutlich 
z hörst du ihr Lied, das in bunten, lieblichen Strophen dir das Leben der 
Lerche: Feldlust und Feldfrieden, erzählt. 
Die Sonne geht auf! Jetzt endlich senkt sich der muntere Vogel wieder 
herab, zunächst langsam, dann schneller, und die letzte Strecke stürzt er senk— 
recht hernieder, wie in kühnem Übermut. 
10 Das Lerchenpärchen durchstreift nun die Flur. Jede Scholle wird sorg— 
sam gemustert, jedes Körnchen geprüft. Da liegt ein Samen von Raps 
unbedeckt, dort ein Samen von Feldmohn. Da schaut ein Würmchen hervor, 
dort sprossen saftige Keimblättchen. Das giebt ein leckeres Frühstück. 
Millen im Felde, dem Blick der lüsternen Katze und der Nase herum— 
15 spürender Hunde verborgen, findet sich eine Vertiefung. Dorthin tragen die 
untern Vögel dürre Halme, welke Grasblättchen, Fasern und verlorene 
Federn. Auch des Hasen Pelz muß manches Härchen liefern, das ihm beim 
Wechseln des Winterrocks ausfiel. 
Die Tage sind länger geworden, die Sonne scheint wärmer, die Saat 
20 treibt höher. Frau Lerche sizt auf den rötlich-weißen Eiern, die mit grauen 
Punlten und Strichen geziert sind. Nach einigen Tagen piepen im Nestchen 
die Jungen, und beide Aten haben vom frühen Morgen bis zum späten 
Abend vollauf zu thun, ihnen die hungrigen Schnäbel zu stopfen 
Im Sommer, wenn die wilden Blumen verblühen und die Ähren reifen, 
26 ist gute Zeit für die Vögel des Feldes. Ein umgeknickter Mohnstengel mit 
reifen Koͤpfen wird für die ausgeflogenen jungen Lerchen zum Festschmause, 
das Hirsefeld mit seinen herabhängenden Rispen ist ein wahres Schlaraffen⸗ 
land für sie. Daun brüten die Men zum zweiten, ja zuweilen zum dritten 
Mal, so daß in einem Sommer die Familie sich um zehn bis zwölf Schnäbel 
zo vermehrt. 
61. Wandersmann und Lerche. 
Gey.) 
35 
W. 
Lerche, wie früh schon fliegst du 
jauchzend der Morgensonne zu? 
Will dem lieben Gott mit Singen 
Dank für Leben und Nahrung bringen; 
das ist von alters her mein Brauch; 
Wandersmann, deiner doch wohl auch? 
Und wie so laut in der Luft sie sang, 
und wie er schritt mit munterm Gang, 
war es so froh, so hell den zwei'n 
im lieben klaren Sonnenschein, 
und Gott, der Herr im Himmel droben, 
hört gar gern ihr Danken und Loben.
	        

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Gabriel, Heinrich. [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1886. Print.
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