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[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN1040497837
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18275900
Titel:
Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Gabriel, Heinrich
Supprian, Karl
Erscheinungsort:
Bielefeld
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1886
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für die Regierungsbezirke Düsseldorf
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1668436043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19362716
Titel:
[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]
Signatur:
DB-II 294(19,1886)-1
Bandzählung:
Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Bielefeld
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1886
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 19. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 81-100]
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
  • [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])
  • binder
  • Titelseite
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-240]
  • [Lesestücke 241-260]
  • [Lesestücke 261-280]
  • [Lesestücke 281-300]
  • binder

Volltext

59 — 
442 
98. Von dem Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt. 
Mückert.) 
Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald und kommt an die glasenen Blätter. 
in gutem und schlechtem Wetter, Da lagen die Blätter von Glase 
das hat von unten bis oben zerbrochen in dem Grase. 
nur Nadeln gehabt statt Blätter; Das Buumlein spricht mit Trauern: 
dr Nadeln die haben gestochen, Mein Glas liegt Staub, 
as Bäumlein das hat gesprochen: die andern Bäume dauern 
Alle meine Kameraden mit ihrem grünen Laub; 
haben schöne Blätter an, wenn ich mir noch was wünschen soll, 10 
und ich habe nur Nadeln, wünsch' ich mir grüne Blätter wohl. 
niemand rührt mich an; Da schlief das Biumlein wieder ein, 
nn wünschen, wie ich wollt und n früh ist's aufgewacht; 
uscht ich mir Bläͤtter von lauter Gold. han e Bläuter fein; 
Wie's Nacht ist schläftdas Bäumlein ein, das Bäumlein lacht 
und früh ist's aufgewacht; und spricht: Nun hab ich doch Blätter auch, 
d hatt' es goldene Blätter fein, daß ich mich nicht zu schämen brauch'. 
as war eine Pracht! 
eeee un bn heh een et 
old ä 9 
goldne Blätter hat kein Baum im Holz. sucht sich Gras und Kräuter 
für ihre Jungen; 
sie sieht das Laub und fragt nicht viel, 
i ab u Slumpf und Stiel 
15 
20 
Aber wie es Abend ward, 
ging der Jude durch den Wald, 
mit großem Sack und großem Bart; 
der sieht die goldnen Blätter bald; 
er steckt sie ein, geht eilends fort 
und läßt das leere Bäumlein dort. 
Da war das Bäumlein wieder leer; 
es sprach nun zu sich selber: 
Ich begehre nun keiner Blätter mehr 
eder grüner, noch roter, noch gelber! 
Hätt ich nur meine Nadeln, 
ich wollte sie nicht tadeln. 
Und traurig schlief das Bäumlein ein, 0 
und traurig ist es aufgewacht; 
da besieht es sich im Sonnenschein 
und lacht und lacht! 
Alle Bäume lachen's aus, 
das Bäumle in macht sich aber nichts draus. 35 
Warum hat's Bäumlein denn gelacht, 
und warum denn seine Kameraden? 
Es hat bekommen in einer Nacht 
wieder alle seine Nadeln, 
daß jedermann es sehen kann. 40 
Geh naus sieh's selbst, doch rühr's nichtan. 
Das Bäumlein spricht mit Grümen: 
Die goldnen Blätllein dauern mich; 
ich muß vor den andern mich Hämen, 
sie tragen so schönes Laub in sis 5 
dürft ich mir wünschen noch etwas 
so wünscht ich mir Blätter von he lemGlas. 
Da schlief das Bäumlein wieder ein, 
und fruh ist's wieder aufgewacht; 
da hatt es glasene Blätter fein, 
das war eine Pracht! 
Das Baãumlein spricht: Nun bin ich froh, 
kein Baum im Walde glitzert so. 
Da kam ein großer Wirbelwind 
mit einem argen Wetter, 
der fährt durch alle Bäume geschwind 
Warum denn nicht? 
Weil's sticht.
	        

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Gabriel, Heinrich. [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1886. Print.
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