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[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1040497837
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-18275900
Title:
Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
Editor:
Gabriel, Heinrich
Supprian, Karl
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für die Regierungsbezirke Düsseldorf
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1668436043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19362716
Title:
[Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 294(19,1886)-1
Volume count:
Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1886
Edition title:
Ausgabe B in 2 Teilen, Ausgabe für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 19. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
[Lesestücke 81-100]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch mit Bildern für Stadt- und Landschulen
  • [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-140]
  • [Lesestücke 141-160]
  • [Lesestücke 161-180]
  • [Lesestücke 181-200]
  • [Lesestücke 201-220]
  • [Lesestücke 221-240]
  • [Lesestücke 241-260]
  • [Lesestücke 261-280]
  • [Lesestücke 281-300]
  • binder

Full text

61 
den Wolf tot machen. Und die Mutter kam auch mit, und da sie sah, daß 
der Wolf das Kind nicht gefressen hatte, war sie sehr vergnügt und dankte 
dem guten Manne tausendmal und noch mehr dem lieben Gotte, daß er ihr 
Kind nicht hatte fressen lassen. 
101. Rotkäppchen. 
Märchen. — Brüder Grimm.) 
Es war einmal eine kleine süße Dirne, die hatte jedermann lieb, der sie 
nur ansah, am allerliebsten aber die Großmutter; die wußte gar nicht, was 
sie alles dem Kinde geben sollte Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von 
rotem Sammet, und weil ihm das so wohl sland und es nichts anders mehr 10 
tragen wollle, hieß es nur das Rotkäppchen. Da sagte einmal seine Mutter 
zu ihm: „Komm, Rotkäppchen, da hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche 
Wein, bring's der Großmutter hinaus; sie ist krank und schwach und wird sich 
daran laben Sei aber hubsch artig, guck nicht gleich in alle Ecken herum, wenn 
du in die Stube kommst, und vergiß nicht guten Morgen? zu sagen. Geh auch 15 
ordentlich und lauf nicht vom Weg ab, sonst fällst du und zerbrichst das Glas; 
dann hal die kranke Großmutter nichts.“ 
Rotkäppchen sagte: „Ich will schon alles gut ausrichten,“ und gab der 
Mutter die Hand darauf. Die Großmutter aber wohnte draußen im Wald, 
eine halbe Stunde vom Dorf. Wie nun Rotkäppchen in den Wald kam, be-20 
gegnete ihm der Wolf. Rotkäppchen aber wußte nicht, was das für ein böses 
Tier war, und fürchtete sich nicht vor ihm. „Guten Tag, Rotkäppchen,“ sprach 
er. „Schönen Dauk, Wolf.“ „Wo hinaus so früh, Rotkäppchen?“ „Zur 
Großmutter.“ „Was trägst du unter der 
Schürze?“ „Kuchen und Wein; gestern 
haben wir gebacken, da soll sich die kranke 
schwache Großmutter etwas zu gut thun 
und sich damit stärken.“ „Rotkäppchen, wo 
wohnt deine Großmutter?“ „Noch eine 
gute Viertelstunde weiter im Wald, unter 
den drei großen Eichbäumen, da steht ihr 
Haus; unien sind die Nußhecken, das wirst 
du ja wissen,“ sagte Rotkäppchen. Der 
Wolf dachte bei sich: „Das junge zarte 
Mädchen, das ist ein fetter Bissen, der 
wird noch besser schmecken als die Alte; 
du mußt es listig anfangen, damit du beide 
erschnappst.“ Da ging er ein Weilchen 
neben Rotkäppchen her, dann sprach er: 
„Rotkäppchen, sieh einmal die schönen 
Blumen, die rings umher stehen, warum 
guckst du dich nicht um? Ich glaube, du 
hörst gar nicht, wie die Voglein so lieblich 
n Du gehst ja für dich 33 
benn du zur Schule gingst, und ist so 
lustig n n ee Wald.“
	        

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Gabriel, Heinrich. [Teil 1 = Mittelstufe, [Schülerband]]. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1886. Print.
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