GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

[Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN1676506012
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19642706
Titel:
Lesebuch für deutsche Volksschulen
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Hunger, Friedrich Wilhelm
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Kesselring
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1898
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe A in 4 Teilen, Ausgabe B in 3 Teilen
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1676506594
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19642532
Titel:
[Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]]
Signatur:
DB-II 556(16,1898)-1
Bandzählung:
Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Kesselring
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1898
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe A in 4 Teilen, Ausgabr B in 3 Teilen, Sechzehnte, unveränderte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
V. Das Wasser
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lesebuch für deutsche Volksschulen
  • [Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband])
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Das Haus - die Heimat
  • II. Stadt und Dorf
  • III. Garten, Feld und Wiese
  • IV. Der Wald
  • V. Das Wasser
  • VI. Der Himmel - die Jahres- und Tageszeiten
  • VII. Der menschliche Körper
  • VIII. Gott und der Mensch
  • IX. Aus der Vaterlandskunde
  • Anhang
  • Werbung
  • Einband

Volltext

142 — 
179. Der Frosoh und der Aal. 
Die Erösche quakten an einem Sommerabende in ihrem 
Sumpfe. Ein Aal kam vorüber. He, Landsmann,“ rief ihm 
einer der Erösche zu, willst du nicht mit uns singen Der 
Aal entschuldigte sich: Ieh habe keine Stimme bekommen.“ — 
„Keine Stimme?“ fièél ihm der Frosch ins Wort. Bi, du arm- 
seliges, beklagenswertes Tier, wie bedaure ich diebhll Beine 
Stimme? Du bist in der That sebr zu beklagen !“ — Du hast 
wohl recht!“ versetzte der Aal; „doch darf man dieh und 
deinesgleichen nur hören, so überzeugt man sich, dass ein be— 
scheidenes Schweigen besser ist als ein ewiglautes und leeres 
Geschwãtz.“ Moifsner. 
180. Der Aal und die Seblange. 
„Betrachte mich einmall“ sprach eine Schlange zu dem 
Aal. „Bin ich niebt wunderschön? Ist wobl noch eine Haut 
so schöõngefleckt zu sehn? —Schõön ist, “ antwortete der Aal, 
„die deinige, dieé meinige nur glatt. Wie aber kommt's, das 
sag einmal, dass man mieh liebeèr hat und lieber sieht als dich? 
Ein jeder, der dich sieht, hat Purcht und Schrecken im Gesieht, 
ruft Hill' und flieht.“ 
Die wunderschöne Schlange spricht: „Er flieht? Warum? 
Das weils ich nicht.“ — „Ieh aber weils es,“ spricht der Aal; 
„auch wissen 's ja dieé Menschen alle, die dich im Grase liegen 
sehn. Von aussen bist du schön, von innen — Gift und Galle.“ 
Gleim. 
181. Der Regenwurm. 
Der Regenwarm hat zwar einen langen Leib, ist aber im 
Grunde doch etwas kurz weggekommen, vo hat er 2. B. keine 
Spur von Augen, und die Obren haben die Naturforscher alles 
Suchens ungeachtet auch noch nicht auffinden können. Selbst 
sein Maul ist so angethan, dass er weder gebrannté Mandeln 
verspeisen noch Nüsse knacken kann. Was härter ist als fette, 
weiche Erde und feine Wuürzelchen, das muls er stehen lassen, 
und wäre es noch so wohlschmeckend. Indes weils er sich in 
dieser Beziehung doch etwas zu helken. Um sieh nämlich zu— 
weilen einen guten Salat zu bereiten, zieht er einige schmale 
Weidenblätter an den Stielen in sein Loch und Bälst sie s0 
weit daraus hervorragen, dass es aussieht, als hätte sich jemand 
den Scherz gemacht, Meidenblätter zu pflanzen. FPangen nun 
diese Blatter in der Erde an zu faulen, so sind sie ihm gerade 
recht und werden mit Wohblbebagen verzehrt. Während des 
Nagens zieht er sie immer tiefer hinein und sorgt auf diese 
Weise für die Zukuntft. 
Wer sich die Mühe nebhnen vill, einen Regenwurm genauer 
zu untersuchen, der muls weiter als bis zehn zählen kKönnen und 
aueh scharfé Augen haben; denn erstens besteht sein Körper
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Band

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Band

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Hunger, Friedrich Wilhelm. [Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]]. Leipzig: Kesselring, 1898. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment