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[Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1676506012
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19642706
Title:
Lesebuch für deutsche Volksschulen
Editor:
Hunger, Friedrich Wilhelm
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Kesselring
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1898
Edition title:
Ausgabe A in 4 Teilen, Ausgabe B in 3 Teilen
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1676506594
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19642532
Title:
[Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 556(16,1898)-1
Volume count:
Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Kesselring
Document type:
Volume
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1898
Edition title:
Ausgabe A in 4 Teilen, Ausgabr B in 3 Teilen, Sechzehnte, unveränderte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
V. Das Wasser
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für deutsche Volksschulen
  • [Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband])
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Das Haus - die Heimat
  • II. Stadt und Dorf
  • III. Garten, Feld und Wiese
  • IV. Der Wald
  • V. Das Wasser
  • VI. Der Himmel - die Jahres- und Tageszeiten
  • VII. Der menschliche Körper
  • VIII. Gott und der Mensch
  • IX. Aus der Vaterlandskunde
  • Anhang
  • Advertising
  • Binder

Full text

143 
aus 154 bis 160 Ringen, und zweitens sind seine ũsse so feine, 
surze Borsten, dass wan sie leichter fühlt als siebt. Hinter dem 
29. oder 30. Ringe befindet sich ein Gürtel, der unten mit zwei 
Reihen Saugnapfen besetzt ist. Schneidet man einen Regenwurm 
quer durch, so lebt die vordéreé Hälfte fort, die hintere 
dagegen stirbt. 
Zur Regenzeit und des Nachts kKommt der Regenwurm aus 
seinen duntlen Rammer bervor, vabrscheinlich üm Schnabel- 
weide zu halten. VWem daber etwas daran liegt, diess Würmer 
aus geinem Garten los zu werden, und wer nicht geneigt ist, 
dem Madlwurfe diese Vertilgung allein zu überlassen, der vird 
wollun, sich vor Sonnengufgang an das Geschäft des Auf— 
lesens zu machen. Er muls aber leiss dabei auftrèten; denn 
obwobl der Regenwurm weder sehen noch hören Kann, so nimmt 
er doch die Eichutterung leicht wahr und zieht sieh sehnell 
in sein Gemach zurück. 
Von trockner VWaärme ist der Regenvwurm ebensowenig ein 
Preund als von strenger Kalte. Daher trifft man ihn im heissen 
Sommer einen halbem, im Winter sogar bis 3 in tiet in der Erde 
Die Vermehrung der Regenwürmer ist sehr stark und erfolgt 
dureh Vier, die sie in Rlümpchen legen. 1bon. 
* O 
VL Der Himmel — die Jahres- und 
Tageszeiten. 
182. Himmel und Erde. 
Das große Licht, das den Tag regiert, nennen wir die Sonne, 
und sie ist so recht ein Wunderwerk des Höchsten. Sie giebt aller 
Welt Licht, und ihr Licht ist das allerhellste. Ohne sie säßen wir in 
Finsternis; wenn sie aufgeht, verkündigt sie den Tag. Merke aber: es 
scheint uns nur so, als oöb sie komme und gehe, Bist du einmal recht 
schnell im Kahne oder auf einem Wagen gefahren? Kam es dir da 
lucht vor, als ob Felder und Gärten, Bäume und Häuser um dich her 
auf einmal Füße bekommen hätten und davonliefen? — Siehe, so ist's 
mit der Sonnel Sie steht fest, aber unsere Erde wandert um sie her. 
Da ist nun die Erde wie ein Kind, das um die Mutter her hüpft und 
nicht von ihr fort kann. So treibt siess Tag und Nacht, bis sie ein— 
mal um die Sonne herum ist, wozu sie 365 Tage und etwas darüber 
braucht. Dann fängt sie's wieder von vorne an, und wir sprechen 
„Ein neues Jahr geht an.“
	        

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Hunger, Friedrich Wilhelm. [Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]]. Leipzig: Kesselring, 1898. Print.
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