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[Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN1676506012
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19642706
Titel:
Lesebuch für deutsche Volksschulen
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Hunger, Friedrich Wilhelm
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Kesselring
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1898
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe A in 4 Teilen, Ausgabe B in 3 Teilen
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1676506594
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19642532
Titel:
[Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]]
Signatur:
DB-II 556(16,1898)-1
Bandzählung:
Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Kesselring
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1898
Ausgabenbezeichnung:
Ausgabe A in 4 Teilen, Ausgabr B in 3 Teilen, Sechzehnte, unveränderte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
I. Das Haus - die Heimat
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lesebuch für deutsche Volksschulen
  • [Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband])
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Das Haus - die Heimat
  • II. Stadt und Dorf
  • III. Garten, Feld und Wiese
  • IV. Der Wald
  • V. Das Wasser
  • VI. Der Himmel - die Jahres- und Tageszeiten
  • VII. Der menschliche Körper
  • VIII. Gott und der Mensch
  • IX. Aus der Vaterlandskunde
  • Anhang
  • Werbung
  • Einband

Volltext

L. Das Haus — die Heimat. 
1. Das Vaterhaus. 
1. Ob prächtig scheint mit Turm und Bogen das Vaterhaus ins 
weite Land, ob es, vom Laubgrün hold umzogen, sich lehnet an des 
Waldes Rand, ob in der Straßen langer Reihe, ob einsam in den 
Fluren drauß': ihm mangelt nicht die rechte Weihe, es bleibet stets das 
liebste Haus. 
2. Und ob in Farben, Samt und Seide die Wände prangen 
wunderhold, ob drinnen herrliches Geschmeide erglänzt in Silber ünd 
in Gold, ob kahl die Mauern, raüh die Bänke, ob frostig selbst im 
Wintergraus, ob leer die Kisten und die Schränke: es bleibet doch das 
liebste Haus. 
3. Denn holde Bilder drinnen prangen aus unsrer lieben Jugend— 
zeit: das Mutterherz voll Lust und Bangen, das Vateraug' voll Zärt— 
lichkeit, das Schwesterlein in seiner Wiege mit seinem Köpfchen, rund 
und kraus, der Brüder laute, lust'ge Kriege: dies alles zeigt das 
Vaterhaus 
4. Gar manchen schönen Festesmorgen und manchen Abend, lieb 
und traut, und maͤnche Hoffnung, still verborgen, die sich das Kinder— 
herz erbaut, das Weihnachtsbäumlein voller Schöne, den Osterhas!, 
den Nikolaus? und all die lauten Freudentöne: dies alles bringt das 
Vaterhaus. 
5. O Vaterhaus voll Glück und Frieden, sei uns gegrüßt viel 
tausendfach, ob längst wir sind davon geschieden, ob noch uns birgt 
das liebe Dach! — Nimm unsern Dank für allen Segen, der je von 
dir uns strömte aus; wir denken dein auf allen Wegen, geliebtes, teures 
Vaterhaus! Isab. Braun. 
) Der Osterh ase ist dem alten Volksglauben zufolge der Frühlingsgöttin 
Ostara geweiht und bringt die Ostereier. Dieselben sind ein Sinnbild der Auferflehung; 
auch sollen sie wohl mit ihren bunten Farben die Farbenpracht und das keimende 
Leben der im Frühjahr sich verjüngenden Natur bezeichnen. 2) Der St. Nikolaus 
oder Ruprecht (. Unterstufe, Anm. zu Nr. 281 und 296) kommt angeblich am 
Abend des Nikolaustages (6. Dez.) zu den Kindern und erkundigt sich nach 
ihrem Verhalten während des Jahres. Abends beim Schlafengehen stellen die Kinder 
ihre Schuhe vor die Thür oder vor das Bett. In die der braven Kinder legt der 
Nikolaus Zuckerwerk, Apfel und Nüsse, neben die Schuhe der unfolgsamen und faulen 
dagegen eine Rute. 
Hunger, Lesebuch. Mittelstufe.
	        

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