GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

[Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1676506012
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19642706
Title:
Lesebuch für deutsche Volksschulen
Editor:
Hunger, Friedrich Wilhelm
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Kesselring
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1898
Edition title:
Ausgabe A in 4 Teilen, Ausgabe B in 3 Teilen
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1676506594
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19642532
Title:
[Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]]
Shelfmark:
DB-II 556(16,1898)-1
Volume count:
Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Kesselring
Document type:
Volume
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1898
Edition title:
Ausgabe A in 4 Teilen, Ausgabr B in 3 Teilen, Sechzehnte, unveränderte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
IX. Aus der Vaterlandskunde
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für deutsche Volksschulen
  • [Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]] (Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband])
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Das Haus - die Heimat
  • II. Stadt und Dorf
  • III. Garten, Feld und Wiese
  • IV. Der Wald
  • V. Das Wasser
  • VI. Der Himmel - die Jahres- und Tageszeiten
  • VII. Der menschliche Körper
  • VIII. Gott und der Mensch
  • IX. Aus der Vaterlandskunde
  • Anhang
  • Advertising
  • Binder

Full text

— 
IX. Aus der Vaterlandskunde. 
267. Das Sachsenvolk. 
1. Wie heisst das Volk im deut- 4. Es ist dies Volk gerecht und 
schen Reich? gut, 
's ist nieht zu arm und niebht zu In seiner Mitte vohnt sieb's gut; 
reich, Drum kehren auch jahraus, jahrein 
's ist nicht zu gross und nieht zu Viel frohe Gäste bei ihm ein. 
klein, 5. WMohl mancher, mancher tiefe 
Doch soll ein glücklich Volk es sGSehmer⸗ 
sein! Brach dieses treusten Volkes Herz; 
2. Wohl über tausend Jahre alt Doch immer wieder es gedieh, 
Sein Nam' in der Geschichte hallt; Weil Gott es hat verlagsen nie. 
Er leuehtet hell, er leuehtet rein 6. Mir aber wird so wohl, so frei; 
Als guter deutscher Edelstein. Denn fragst du mieh, weleh Volk 
3. An Wissenschaft und Kunst dies sei, 
so reich, Da ruf' ich — alles trifft ja ein: 
Isst es an Pleiss der Biene gleich; „Das kann mein Sachsenvolk 
Denn was es schafft mit seiner Hand, nur seinl⸗ 
Gehbt weithin über Meer und Land. Stolle 
268. Die frühern Bewohner des Königreiehs Sachsen. 
Vor 1000 Jahbren hiess unser Heimatland nicht Sachsen, sondern 
Sorabia, weil hier die Sorben ihre Wohnsitze hatten. Das war kein 
deutsehes, sondern ein slavisches Volk. Es trieb fleissig Ackerbau, 
Obstbau und Viehzucht, spann und webte den Hlachs zu Garn unädä 
Leinwand, die Molle zu grobem Tuche, fertigte haltbare Thongefãsse 
und trieb aueh schon Handel. Bhnen verdankt Sachsen die Apfänge 
seiner trefflichen Bebauung, seiner berübmten Viehzueht, seiner blühen- 
den Gewerbe und seines ausgebreiteten Handels. 
In der Nähe des hbeutigen Meilßsen hatten sie ihre Hauptsitze; 
doch bewobnten sie das ganze Tief. und Hügelland Sachsens bis in 
die Lausitz, wo sich in der Umgegend von Bautzen in den Wenden 
noeh ein Uberrest dieses uralten Stammes mit slavischer Sprache und 
Sitte bis heute erhalten hat. 
Sie verehrten in Hainen und auf Bergen den Sonnengott Swanto— 
wit, den guten Geist Bielbog und den bösen Geist Czernebog. 
Sie verbrannten ihre Leichen und vergruben die Asche in Urnenß, 
welehe zuweilen noch heute und zwar in gut erbaltenem Zustande auf 
gefunden werden, venn man zufällig einen der Begräbnisplätze entdeckt. 
Am liebsten wohnten die Sorben in Dörfern und stark verschanzten 
HVestungen, die sie tapfer mit Streitäxten und kurzen Schwertern zu 
verteidigen wussten. Aueh diese Masffen werden nicht selten noch in 
der Erde aufgefunden. 
1) Urne — ein Aschenkrug. 
e 
13*
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Hunger, Friedrich Wilhelm. [Teil 1 = Unterstufe, [Schülerband]]. Leipzig: Kesselring, 1898. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment