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Der Jugendfreund

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN167770117X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19617569
Titel:
Lesebuch für die Volkshauptschule
Illustrator*in:
Jöhnssen, Adolf (25.09.1871-31.01.1950)
Erscheinungsort:
Nürnberg
Verlag:
Korn
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN1677701676
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19617459
Titel:
[Schuljahr 2, [Schülerband]]
Signatur:
DB-II 379(6,14)-2
Bandzählung:
Schuljahr 2, [Schülerband]
Erscheinungsort:
Nürnberg
Verlag:
Korn
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1914
Ausgabenbezeichnung:
6. Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einband

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Jugendfreund
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Erste Abteilung. Lesestücke zur Bildung des Gemütes
  • A. Gott und der Mensch
  • B. Der Mensch im Wechsel der Zeiten
  • Zweite Abteilung. Bilder aus der Naturkunde
  • A. Der Mensch
  • B. Tiere
  • C. Pflanzen
  • D. Mineralien
  • E. Naturlehre
  • Dritte Abteilung. Beschreibungen und Bilder aus der Erd- und Himmelskunde
  • Vierte Abteilung. Geschichtsbilder
  • Einband

Volltext

374 
ein Christ zu werden, weil er gelernt hatte, daß Jesus nur frei¬ 
willige Diener haben wallte und das Evangelium durch Über¬ 
zeugung. nicht durch Gewalt verbreitet werden müsse. Saust hätte 
jetzt leicht eine Verfolgung gegen die Heiden entstehen können zur 
Vergeltung des vielen Jammers, welchen sie fast dreihundert 
Jahre lang den Christen zugefügt hatten. Aber diese rächten 
sich nicht. — Entweder wegen seines Gelübbdes, sich im Jordan 
taufen zu lassen, oder sonstiger Ursachen halber empfing Constan- 
tin erst gegen das Ende seines Lebens die heilige Taufe; darauf 
wollte er den Purpur nicht mehr anrühren und übergab die Ver¬ 
waltung seines großen Reiches seinen drei Söhnen. 
7. Die Schlacht bei Zülpich. 
Chlodewig, der Frankenkönig, sah in Ziilpilchs heisser Schlacht» 
Dass die Alemannen siegten, durch der Volkszahl Übermacht. 
Plötzlich aus des Kampfs Gedränge hebt er sich auf stolzem Ross,. 
Und man sah ihn herrlich ragen vor den Edlen, vor dem Tross. 
Beide Arme, beide Hände hält er hoch empor zum Schwur, 
Ruft mit einer Eisenstimme, dass es durch die Reihen fuhr: 
„Gott der Christen, Gott am Kreuze, Gott, den mein Gemahl 
verehrt, 
„So du bist ein Gott der Schlachten, der im Schrecken niederfährt, 
„Hilf mir dieses Volk bezwingen, gib den Sieg in meine Hand, 
„Dass der Franken Macht erkennen muss des Rheins, des Neckars 
Strand, 
„Sieh, so will ich an dich glauben, Kirchen und Kapellen bau’n 
„Und die edlen Franken lehren, keinem Gott als dir vertrau’n.“ — 
Sprach es, und aus Wolken leuchtend brach der Sonne voller Strahls 
Frischer Muth belebt die Herzen, füllt des schwachen Häufleins Zahl 
Chlodwig selbst ergriff das Banner, trug es in der Feinde Reih’n, 
Und die Franken, siegesmutig, stürzen jauchzend hinterdrein. 
Schreck ergriff der Feinde Rotten, feige wenden sie und fliehn. 
All ihr Kriegsruhm ist erloschen, ihre Macht und Freiheit hin, 
König Chlodwig liess sich taufen und sein edles Volk zugleich, 
Und ob allen deutschen Stämmen mächtig ward der Franken Reich. — 
„Wenn sie einst den Gott verlassen, der bei Zülpich Sieg verlieh, 
„Ist den Alemannen wieder Macht gegeben über sie!'1 — 
Simrock. 
8. Das Straßburger Münster 
Um das Jahr 510 erbaute der Frankenkönig Chlodwig an 
der Stelle, wo einst ein eeltischer Götzenhain und später ein rö¬ 
mischer Heidenteuipel stand, das erste Münster vou Straßburg. 
Es war ein einfacher und schmuckloser hölzerner Bau. Die 
Karolinger, Pippin der Kurze und Karl der Große, 
ließen einen steinernen Ban aufführen; derselbe wurde jedoch im 
Jahre 1002 durch Brand zerstört. Als der Neubau begonnen 
wurde, zerstörte ihn 1007 der Blitz. Im Jahre 1015 liest
	        

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Kahl, August. Der Jugendfreund. Düsseldorf: Schwann, 1887. Print.
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