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Dichter der Freiheitskriege

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1685464645
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-20046106
Titel:
Dichter der Freiheitskriege
Signatur:
DI-II 63(2,13)
Erscheinungsort:
Münster i.W.
Verlag:
Aschendorff
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1913
Ausgabenbezeichnung:
2. Auflage, dem deutschen Volke zur Jahrhundertfeier der Freiheitskriege gewidmet [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
III. Friedrich Rückert.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Dichter der Freiheitskriege
  • Einband
  • Werbung
  • Bild
  • Titelseite
  • Einleitung.
  • I. E. M. Arndt
  • II. Max von Schenkendorf.
  • III. Friedrich Rückert.
  • IV. Theodor Körner.
  • V. Dichter der romantischen Schule.
  • VI. Andere zeitgenösische Dichter
  • Erläuterungen und Anmerkungen.
  • Inhalt.
  • Werbung
  • Einband

Volltext

Theodor Körner. 
9. Du gleichest meinem Vaterlande, 
Dem tief in sich gespaltnen, 
Von einem tiefern Lebensbande 
Zusammen doch gehaltnen. 
II. Theodor Vörner. 
Nächst Schiller ist wohl kein Dichter der deutschen Jugend 
so ans Herz gewachsen wie der jugendliche Sänger und Held 
Theodor Körner. Derselbe ideale Schwung, der jenen auszeichnet, 
nimmt uns auch bei Körner gefangen, und sein Heldentod für 
das Vaterland und die Freiheit, die er so begeisternd besungen 
hat, umgibt sein Bild mit einer Verklärung, die es allen unver— 
geßlich macht. Karl Theodor Körner wurde am 23. September 
1791 zu Dresden geboren. Sein Vater, der Appellationsgerichtsrat 
Gottfried Körner, war bekanntlich ein treuer Freund und Gönner 
Schillers, und so ist es nur zu natürlich, daß die Gedichte und 
Dramen dieses Dichterfürsten dem für Poesie besonders emp— 
fänglichen Knaben gut bekannt waren und ihm zum Vorbilde 
bei dem eigenen dichterischen Schaffen wurden. Nachdem er 
durch Privatunterricht vorgebildet war, bezog er 1808 die Berg— 
akademie zu Freiberg, ging von da nach Leipzig und endlich 
nach Berlin, welches er indessen infolge einer Krankheit verlassen 
mußte. Als er davon in Karlsbad Genesung gefunden hatte, 
schickte sein Vater ihn 1811 nach Wien, um besonders Geschichte 
zu studieren. In der Kaiserstadt an der Donau fand er in regem 
Verkehr mit Männern wie Friedrich von Schlegel und Wilhelm 
von Humboldt reiche Anregung und Förderung seines glänzend 
veranlagten Geistes. Innerhalb zweier Jahre schuf Körner eine 
ganze Reihe von dramatischen Dichtungen („Der grüne Dommo“, 
Toni“, „Die Sühne“, „Zriny“ u. a.) und fand allseits Aner— 
kennung und Ermunterung; Goethe ließ mehrere Stücke in Weimar 
aufführen und spendete dem Dichter seinen Beifall. 1813 wurde 
Körner, namentlich in Anerkennung seines „Zriny“, zum Hof— 
theaterdichter am Wiener Burgtheater ernannt und erhielt so 
eine mit ausreichendem Einkommen verbundene Stellung, welche 
ihm gestattete, sich mit Antonie Adamberger zu verloben. Da 
begann der Krieg von 1813, und sogleich riß Körner sich aus 
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Zitierempfehlung

Genius, Adolf. Dichter Der Freiheitskriege. Münster i.W.: Aschendorff, 1913. Print.
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