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Was der Jugend gefällt

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1686402082
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-20132615
Titel:
Was der Jugend gefällt
Signatur:
DI-II 58(1,09)
Autor*in:
Freudenberg, Alwin (19.11.1873-30.06.1930)
Illustrator*in:
Elssner, Felix (21.08.1866-03.05.1945)
Erscheinungsort:
Dresden
Verlag:
Köhler
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1909
Ausgabenbezeichnung:
7.-12. Tausend [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
deutsche Gedichte aus neuerer und neuester Zeit

Kapitel

Titel:
Bilder aus der Fremde.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Was der Jugend gefällt
  • Einband
  • Einband
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Leben und LIeben daheim.
  • Aus dem Hausschatze deutscher Märchen, Sagen und Schwänke.
  • Weihnachtsklänge.
  • Herzeleid im Hause
  • Im Ausblick zu Gott.
  • Von Kinderspiel und Jugendlust.
  • Streifzüge durch Wald und Flur.
  • Wenn der Lenz erwacht.
  • Aus Sommertagen.
  • Herbstbilder.
  • Winters Luft und Leid.
  • Aus deutschen Landen.
  • Aus deutscher Geschichte.
  • Bilder aus der Fremde.
  • Aus dem Soldaten- und Kriegsleben.
  • Heldentum auf friedlichem Felde.
  • Von allerlei Menschenart und Menschenschicksal
  • Personenindex
  • Einband

Volltext

E Her 
rus der Sremde. 
Rãätischer! Grenuzlautf. 
Von Martin Greif. 
Die Männer von Uri stritten mit Glarus in alter S„eit, 
wo ihre Flur sich scheide nach Recht und Billigkeit, 
und da sie im Gedinge nicht kamen überein, 
ersannen sie ein Mittel, das truglos möge sein. 
Ein Grenzlauf ward beschlossen, vor aller Blick vollführt, 
durch zwei erprobte hirten, die jeder Teil erkürt. 
Sie sollten sich erheben beim ersten Hahnenschrei, 
wo sie zusammenträfen, fortan die Grenze sei. 
Ein jedes Volk erkieste bedächtig seinen Mann, 
der nach der Wette Willen nicht lange sich besann; 
doch daß er nicht beginne zu spät den Lauf im Tal, 
ward sorgsam auch bereitet des muntersten Hahnes Wahl. 
Die Urner nahmen und taten in einen Korb den hahn, 
auch ward ihm sparsam Futter und Trank hinzugetan; 
sie dachten, daß der hHunger ihn früher wecken sollt' 
als selbst der beste Weizen, den man ihm streuen wollt'. 
Die Glarner freilich schauten die Sache anders an; 
sie streuten Futter in Fülle und mästeten den Hahn, 
auch ließen sie ihn wandeln frei durch den Hhühnerschlag, 
auf daß er bald erwache und froh begrüße den Tag. 
Doch als nun seine Dämmer der rechte Morgen wob, 
zu Altorf seine Stimme der schmachtende Hahn erhob, 
4 224 2 24 2 2 2 p · [
	        

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Zitierempfehlung

Freudenberg, Alwin, and Felix Elssner. Was Der Jugend Gefällt. Dresden: Köhler, 1909. Print.
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