GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

[Theil 2] (Theil 2)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1686466404
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-20207532
Title:
Moderne erzählende Prosa
Author:
Porger, Gustav (24.05.1868-XX.XX.1932)
Place of publication:
Bielefeld [u.a.]
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1912
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
in 10 Bändchen

Volume

Persistent identifier:
PPN1686468717
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-20318024
Title:
[Band 3, [Schülerband]]
Shelfmark:
DI-II 32(1,14)-100
Volume count:
Band 3, [Schülerband]
Place of publication:
Bielefeld
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Volume
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1914
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
in 10 Bändchen

Table of contents

Title:
Inhalt.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Table of contents

Contents

Table of contents

  • Oeser's Weltgeschichte für das weibliche Geschlecht
  • [Theil 2] (Theil 2)
  • Frontispiece
  • Title page
  • Inhaltsverzeichniß
  • Einleitung
  • Erste Periode. Von dem ersten römischen Kaiser bis zum Untergang des weströmischen Reiches. Vom J. 30 v. Chr.- 476 n. Chr.
  • Zweite Periode
  • Dritte Periode
  • Vierte Periode
  • I. Von den Kreuzzügen bis zu Rudolph von Habsburg. Von 1096 bis 1272
  • II. Kultur-Entwickelung während der Kreuzzüge
  • Fünfte Periode.

Full text

Diebe, Räuber und Mörder befanden, und die es nicht waren, mußten 
es bald werden, denn der geistliche Feldherr hatte weder für Mund- 
vorrath, noch für Kleidung, Zelte, Pferde und andere Bedürfnisse ge¬ 
sorgt; er glaubte, den Streitern Gottes müsse das Alles von selbst zu¬ 
fallen. 
So traurig und unwürdig begann das große Werk, an welches in 
der Folge Tausende und aber Tausende in redlicher Begeisterung ihr 
Gut und Blut einsetzten und welches, äußerlich und an sich selbst be¬ 
trachtet, sür die Dauer ein reines Nichts bezweckte, im Innern aber, 
durch seine Folgen, nach dem unersorschlichen Gange der Weltordnung, 
das Mittel zu einer geschichtlichen Umgestaltung der Völker werden sollte. 
Die Geschichte dieses ersten Heerzuges ist eine fortgesetzte Schilderung 
von Raub und Plünderung und feindlichen Ueberfällen. Wo das Heer 
sich lagerte, entstand Hungersnoth. Die wilden Horden verbreiteten sich 
in der Umgegend, nahmen mit Gewalt, was sie fanden; wer sich ihnen 
widersetzte, der wurde mißhandelt oder erschlagen, die Heerden wurden 
geschlachtet, die Dörfer geplündert und angezündet, und besonders die 
Juden mißhandelt, eine Barbarei, die sich damals auch zuerst in Frank¬ 
reich zeigte, zum Beweis, wie in solch' aufgeregter Zeit ein Fanatismus 
den andern weckt. 
In Ungarn, wo zu dieser Zeit der tapfere und verständige Koloman 
herrschte, welcher den Pilgern freien Durchzug und Lebensmittel anbot, 
plünderten die wilden Horden nach ihrer Weise, ohne Vorwissen der 
Anführer von der Straße abweichend, Dörfer und Städte, verwüsteten 
Aecker und Felder und bemächtigten sich der Viehheerden. Dafür 
fielen die ungarischen Landleute über sie her und erschlugen ihrer zu 
Tausenden, und König Koloman sandte Bewaffnete aus, welche die lästi¬ 
gen Gäste vollends aus dem Lande trieben. Das zerstreute Heer zog 
daraus durch die Provinzen des griechischen Reiches und fand sich end¬ 
lich vor Constantinopel. Hier sandte der Kaiser Alexis Comnenus^f 
Mundvorrath vor die Stadt, und sorgte, daß die ungeordneten Schaaren 
so bald als möglich auf Schiffen nach Asien hinüber geschafft wurden. 
Aus den Ebenen Nicomediens angelangt, wurden die dem Mangel preis 
gegebenen, ohne Ordnung umherschweifenden, auf Raub und Plünderung 
ausgehenden Wallfahrer von den Türken an verschiedenen Orten an¬ 
gegriffen und in kurzer Zeit fast bis auf den letzten Mann niedergemacht. 
Der Eremit Peter entging dem Tode durch die Flucht. Er kam nach 
Constantinopel zurück, wo er mit seiner gewohnten Beredtsamkeit — um 
die eigene Ehre und die seines Unternehmens zu retten, erklärte, daß 
Gott die 100,000 Kreuzfahrer, welche in Asien ihr Grab gefunden, für 
unwürdig erachtet hätte, das heilige Grab zu schauen. 
Jetzt war aber auch die Blüthe edler Ritterschaft gerüstet. Gott¬ 
fried von Bouillon, Herzog von Niederlothringen, der Spiegel 
ritterlicher Thaten und frommer Andacht, von großen Talenten und
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Weber, Georg, and Tobias Gottfried Schröer. [Theil 2]. Leipzig: Brandstetter, 1875. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment