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Fortsetzung der neuern Geschichte (Theil 4, Abschnitt 1)

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN169891928X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-20353093
Titel:
Schreiblesefibel
Signatur:
DB-II 282(3,1876)
Erscheinungsort:
Hamburg
Verlag:
Berendsohn
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Fibeln Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1876
Ausgabenbezeichnung:
3. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einband

Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Allgemeine Weltgeschichte für Kinder
  • Fortsetzung der neuern Geschichte (Theil 4, Abschnitt 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorrede
  • Deckblatt
  • Zweyter Haupttheil. Neuere Geschichte, oder Geschichte nach Christi Geburt. Neuntes Buch. Geschichte der Italiäner
  • Zehntes Buch. Geschichte der Franzosen
  • Eilftes Buch. Geschichte der Spanier
  • Erster Zeitraum. Von dem Einfall der Deutschen in Spanien, und der darauf erfolgten Stiftung des Reichs der Westgothen daselbst, bis zur Zerstörung dieses Reichs durch die Araber
  • Zweyter Zeitraum. Von der Zerstörung des westgothischen Reichs in Spanien durch die Araber, und ihrer Oberherrschaft über dieses Land, bis auf die Zeit, da ganz Spanien von einem christlichen Fürsten regiert wurde
  • Dritter Zeitraum. Von der Zeit an, da ganz Spanien durch Einen christlichen Fürsten beherrscht wurde, von der Entdeckung der neuen Welt für die Spanier, und von der neuen Macht ihres Reichs, bis auf die Erlöschung des darinne regierenden österreichischen Hauses
  • Vierter Zeitraum. Von dem Aussterben des österreichischen Hauses auf dem spanischen Throne, der Regierung des Hauses Bourbon, und dem Anfange eines neuaufblühenden Wohlstandes der Spanier, bis auf unsere Zeiten
  • Zwölftes Buch. Geschichte der Portugiesen
  • Zeittafel zur italiänischen, französischen, spanischen und portugiesischen Geschichte
  • Einband

Volltext

Geschichte der Spanier, 3 Zeitr. 389 
heißt, die Schoten einer andern amerikanischen 
Pflanze vermischt werden. Anderer nutzbare» 
amerikanischen Früchte nicht zu gedenken: so sind 
die Europäer diesem Welttheile insonderheit die 
Chinarinde oder Guinquina schuldig, deren Fieber, 
herrliche Wirkungen auf die Stärkung oder Hei. 1 
lung des menschlichen Körpers erst in den neue« 
sten Zeiten recht bewahrt worden sind. Weil 
dieser Baum in Peru wachset: so nennt man des. 
sen Rinde auch die peruvianiscbe; und weil man 
sie sonst bloß in Wechselfiebern kräftig befand, 
hat man ihr auch den Namen der Fiekerrinde 
beygelegt. Doch sind es kaum hundert und 
fünfzig Jahre, daß die Spanier mit den Eigen¬ 
schaften dieser Rinde bekannt geworden sind. 
Nächst den eigenthümlichen Gewachsen von Ame¬ 
rika, sind auch die natürlichen Schatze anderer 
Welttheile daselbst nach und nach sehr glücklich 
fortgekommen; wie, zum Beyspiel, das Mucker, 
rohr aus den canarischen Inseln; der Laffee- 
baum aus Arabien; die Pferde aus Spanien. 
Die letztem habe,n sich sogar in Chili dergestalt 
veredelt, daß sie der berühmten andalusiscben 
Zucht von. Pferden vorgezogen werden. Das 
zahme europäische Vieh, besonders das Horn¬ 
vieh, hat sich in Amerika innerhalb einer kurzen 
Zeit so sehr vermehrt, daß endlich Heerden von 
vielen tausenden entstanden, die man frey und 
wild auf den fetten Weideplätzen, welche weit-, 
lauftige Landesstriche ausmachen, herumlaufen 
ließ. Man schlachtete sie seitdem nur wegen ih- 
? Bb z rer
	        

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Zitierempfehlung

Schröckh, Johann Matthias. Fortsetzung Der Neuern Geschichte. Leipzig: Weidmann, 1789. Print.
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