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Anthologie mittelalterlicher Gedichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1736875248
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-20564363
Titel:
The Guyot geographical reader and primer
Signatur:
USA G-57(1,1898)
Autor*in:
Pratt, Mary Howe Smith
Erscheinungsort:
New York
Verlag:
American Book comp.
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
USA
Erscheinungsjahr:
1898
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Sprache:
Englisch
Untertitel:
a series of journeys round the world

Kapitel

Titel:
PART II
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
AUSTRALIA
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Anthologie mittelalterlicher Gedichte
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • Einleitung.
  • Inhalt.
  • I. Aus der Edda: Das Lied von Thrym.
  • II. Die Merseburger Zaubersprüche.
  • III. Das Hildebrandslied.
  • IV. Aus dem Heliand.
  • V. Aus dem Walthariliede.
  • VI. Der arme Heinrich.
  • VII. Parzival.
  • VIII. Walther von der Vogelweide.
  • Anhang:
  • Erläuterungen.
  • Werbung
  • Einband

Volltext

180 
185 
190 
195 
200 
205 
90 Anthologie mittelalterlicher Gedichte. 
Den fragte Fürst Karnachkarnanz: 
„Junker, möchtet Ihr mir sagen, 
Saht Ihr vielleicht vorüberjagen 
Zwei Ritter, aller Züchte bar? 
Ein Mägdlein führt das Räuberpaar 
Mit sich von hinnen.“ Doch verloren 
War all sein Reden für jenes Ohren. 
Daß Gott es sei, das war ihm klar, 
Seitdem ihm kund geworden war 
Durch seiner Mutter weises Wort 
Das Dunkle hier, das Lichte dort. 
Drum rief er laut und sonder Spott: 
„Nun hilf mir, hilfereicher Gott!“ 
Und knieend erneute sein Gebet 
Fil li roy Gachmuret. 
Da spricht der Fürst: „Gott bin ich nicht, 
Doch steh' ich gern in seiner Pflicht. 
Vier Ritter siehst du in uns nur, 
Genügt dem Auge diese Spur.“ 
Der ward des Fragens noch nicht laß: 
„Du sprichst von Rittern — was ist das? 
Hast du selbst nicht Gotteskraft, 
So künde, wer gibt Ritterschaft?“ — 
„Die teilt der König Artus aus. 
Junker, kommt Ihr in sein Haus, 
Der wird sie Euch bescheren 
Und bringt Euch hoch zu Ehren. 
Ihr scheint von ritterlicher Art.“ 
Nun ward das Schauen nicht gespart: 
Acht Augen waren frisch dabei, 
Zur Stelle waren auch die drei. 
Wie Gottes Kunst an ihm erschien! 
Kein schöner Menschenbild als ihn 
— Also meldet mir die Mär, 
Sie ist der Wahrheit Vollgewähr —
	        

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Zitierempfehlung

Bauer, Ludwig Amandus. Mit Einem Stahlstich. Stuttgart: Belser, 1837. Print.
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