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Deutsche Geschichte bis zum Westfälischen Frieden (Teil 2)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1736876759
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-20616770
Title:
An easy introduction to the study of geography
Shelfmark:
USA G-23(1,1848)
Author:
Mitchell, Samuel Augustus
Place of publication:
Philadelphia, [Pa.]
Publisher:
Thomas, Cowperthwait
Document type:
Monograph
Collection:
USA
Publication year:
1848
Edition title:
Revised edition, ... printed from an entire new set of stereotype plates [Electronic ed.]
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Language:
English
Subtitle:
designed for the instruction of children in schools and families ; illustrated by one hundred and twenty engravings and fourteen maps

Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für höhere Lehranstalten
  • Deutsche Geschichte bis zum Westfälischen Frieden (Teil 2)
  • binder
  • Advertising
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Deutsche Geschichte im Mittelalter
  • Die Neuzeit. Erster Zeitraum. Das Zeitalter der Reformation und Gegenreformation. Die Ausbildung der Fürstenmacht. Bis 1648
  • A. Die Kirchenverbesserung
  • B. Die Gegenreformation
  • Brandenburg-preußische Geschichte bis zum Jahre 1640
  • Zahlen
  • Anhang
  • Die Germanischen Reiche im Jahre 526
  • Reich der Karolinger und die Teilung von Verdun
  • Das Heilige Römische Reich zur Stauferzeit
  • Deutschland nach der Kreiseinteilung
  • Karte der Entdeckungsfahrten
  • Die Entwicklung Brandenburg-Preussens
  • Handschriftliche Notizen
  • binder

Full text

§ 30. Die ersten Glaubenskriege in Deutschland u. d. Augsburger Religionsfriede. 159 
steigerte sich, als er versuchte, seinem Sohne, dem „spanischen" Philipp, 
die Nachfolge im Kaisertum zu verschaffen. Dazu kam, daß die Evan¬ 
gelischen ihr Bekenntnis nicht aufgeben wollten, und Moritz von Sachsen 
zürnte, weil sein Schwiegervater Philipp noch immer gefangen gehalten 
wurde und weil er selbst die versprochene Schutzherrschaft über Magde¬ 
burg und Halberstadt nicht erhielt. Er bildete mit Albrecht Alcibiades 
von Kulmbach, Johann Albrecht von Mecklenburg und den Söhnen 
Philipps eine Verschwörung zu dem Zwecke, „das beschwerliche Joch 
der viehischen Servitut" abzuwerfen und die Macht des Kaisers zu 
brechen, und erlangte von Heinrich II. von Frankreich gegen die 
Zusage, dieser könne Metz, Toul und Verdun als „Reichsvikar" in 
Besitz nehmen, die zum Kriege nötigen Geldmittel. Er brachte Magde¬ 
burg durch die geheime Zusicherung, daß er den evangelischen Glauben 
nicht antasten werde, zur Übergabe. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel 
traf den gichtkranken Kaiser die Nachricht von der Erhebung der un¬ 
zufriedenen Fürsten, die im März 1552, nachdem die Ehrenberger 
Klause am Lech mit Sturm genommen war, in Eilmärschen auf Innsbruck, 
den damaligen Aufenthaltsort Karls V., zogen. Mit genauer Not entkam 
er durch das Pustertal nach Kärnten. Er verstand sich nun unter 
Vermittlung einer deutschen Fürstenversammlung zum Vertrage von 
Passau (1552), wodurch der Landgraf in Freiheit gesetzt und 
auf dem nächsten Reichstage die kirchliche Frage endgiltig entschieden 
werden sollte. Den Kurfürsten Johann Friedrich hatte der Kaiser schon 
vor seiner Flucht aus Innsbruck freigelassen. 
4. Der Augsburger Religionsfriede (1555). Dieser Reichstag 
fand drei Jahre darauf, im Februar 1555, zu Augsburg statt. Ver¬ 
geblich hatte unterdessen der Kaiser den Versuch gemacht, Metz zurück¬ 
zuerobern. Der Herzog von Guise vereitelte alle Anstrengungen der 
Belagerer. Moritz war in derselben Zeit wider die Türken gezogen. 
Nach seiner Rückkehr wandte er sich gegen den Markgrafen Albrecht 
Alcibiades, der die geistlichen Stifter in Franken und am Rhein heim¬ 
suchte. Bei Sievershausen (ö. von Hannover) besiegte er ihn, empfing 
aber selbst, erst 32 Jahre alt, eine tödliche Wunde. Der deutschen 
Dinge überdrüssig, übergab Karl V. seinem Bruder Ferdinand die 
Ordnung der streitigen Angelegenheiten. Durch dessen gemäßigte 
Haltung kam der Religionsfriede zustande. Das Augsburger Be¬ 
kenntnis — nicht auch das der Reformierten — wurde reichsgesetzlich 
anerkannt. Die Fürsten, die Ritter und Obrigkeiten der freien Städte, 
die sich zu ihm hielten, empfingen das Recht der freien Religionsübung 
und der Ordnung der religiösen Angelegenheiten ihres Gebiets (ins 
reformandi). Also bestimmte der Fürst künftig das Bekenntnis seiner 
Untertanen. Den Untertanen wurde keine Gewissensfreiheit, wie sie
	        

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Schiller, Herman. Vergleichende (Synchronistische) Uebersicht Der Hauptthatsachen Der Weltgeschichte. Berlin [u.a.]: Spemann, 1901. Print.
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