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[1. Teil, [Schülerband]] (1. Teil, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1737523213
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-20788580
Title:
Anton Gindelys Lehrbuch der Geschichte für Bürgerschulen
Author:
Kraft, Josef (16.10.1879-19.05.1945)
Rothaug, Johann Georg
Place of publication:
Wien
Publisher:
Tempsky
Document type:
Multivolume work
Collection:
Austria
Publication year:
1902
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN173752449X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-20788405
Title:
[1. Teil, [Schülerband]]
Shelfmark:
A H-248(15,04)1
Author:
Kraft, Josef (16.10.1879-19.05.1945)
Rothaug, Johann Georg
Volume count:
1. Teil, [Schülerband]
Place of publication:
Wien
Publisher:
Tempsky
Document type:
Volume
Collection:
Austria
Publication year:
1904
Edition title:
15. Auflage, unveränderter Abdruck der mit dem Erlasse des k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 20. März 1902, Z. 6142, approbierten 14. Auflage, mit 40 Abbildungen und 4 Karten in Farbendruck [Electronic ed.]
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Language:
German

Chapter

Title:
III. Erzählungen aus der Geschichte der Neuzeit
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anton Gindelys Lehrbuch der Geschichte für Bürgerschulen
  • [1. Teil, [Schülerband]] (1. Teil, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Einelitung
  • I. Erzählungen aus der Geschichte des Altertums
  • II. Erzählungen aus der Geschichte des Mittelalters
  • III. Erzählungen aus der Geschichte der Neuzeit
  • Inhalt
  • DAS PERSEREICH u. DAS REICH ALEXANDERS DES GROSZEN
  • DAS ALTE ITALIEN
  • DAS ROMERREICH BIS ZU SEINER TEILUNG
  • binder

Full text

37 
Der österreichische Erbfolgekrieg. Obwohl fast alle europäischen Zren— 
Mächte die pragmatische Sanktion anerkannt hatten, so erhoben doch nosnaei 
gleich nach Karls VI. Tode mehrere Fürsten, unbekümmert um ihre Fürsten. 
früheren Erklärungen, Ansprüche auf österreichisches Gebiet. Der König 
— aempf 
ausgerüsteten Heere in dieses Land ein und besetzte es. Der Kurfürst in Schle 
von Bayern rückte, unterstützt von Frankreich, in Oberösterreich und sen. 
Böhmen ein und ließ sich daselbst huldigen. Frankreich und Spanien 
erhoben Ansprüche auf die Besitzungen, welche Maria Theresia in den 
Niederlanden und in Spanien hatte. 
In dieser großen Gefahr, in welcher die Minister und Generale 
die Sache Maria Theresiens beinahe verloren gaben, blieb die Herrscherin 
allein unverzagt. Sie bewog die Ungarn zu einer ausgiebigen Hilfe— 
leistung. Da auch die andern vom Feinde nicht überschwemmten 
Länder mit ihrem Beistande nicht fäumten und einzelne Generale 
mit ihren Truppen siegreich vordrangen, so änderte sich die Lage der 
Königin bald zu ihren Gunsten. Zwar konnte sie Schlesien den Händen 
des kriegstüchtigen Königs von Preußen nicht entreißen und mußte es 
verloren geben, dagegen erwehrte sie sich glücklich der übrigen Feinde. 
Der Friede von Aachen (1748) machte dem schweren Kampfe ein Ende. 
Da der Gemahl Maria Theresias mittlerweile (1745) als Franz J. 
auf den deutschen Kaiserthron gewählt worden war, so führte sie fortan 
den kaiserlichen Titel. 
Kegierungskütigkeit Maria Theresias. Vierzig Jahre regierte Maria 
Theresia segensvoll über Osterreich. Noch einmal versuchte sie es, das ver— 
lorene Schlesien zurückzuerobern. So tapfer auch die österreichischen Heere 
kämpften, so konnten sie doch Friedrich II. nicht vollständig bezwingen. 
Nach einem siebenjährigen Kriege (1756 bis 1763) wurde Friede 
geschlossen und Preußen blieb dauernd im Besitze von Niederschlesien. 
Die lange Friedenszeit benützte die Kaiserin, um den Ackerbau 
zu fördern, den Bergbau zu heben, den Handel zu beleben, Spitäler 
zu gründen und Waisenhäuser zu erbauen. Namentlich wandte sie der 
Bildung der Jugend ihre größte Sorgfalt zu. Sie ordnete an, daß 
in jeder Pfarre eine öffentliche Schule errichtet werde und daß alle 
Kinder vom sechsten bis zwölften Lebensjahre diese Schulen zu be— 
suchen haben. Maria Theresia ist somit die eigentliche Schöpferin der 
Volksschulen in Ogsterreich. 
Als sie hochbetagt im Jahre 1780 starb, wurde sie von allen 
Untertanen als wahre Landesmutter aufs tiefste betrauert.) 
) Siehe „Bilderbogen für Schule und Haus“ Nr. 18. 
Gindely, Lehrbuch der Geschichte für Bürgerschulen. J. Teil. 
Hilft 
durch 
Ungarn. 
Der 
sieben— 
jührige 
Lrieg.
	        

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Kraft, Josef, Johann Georg Rothaug, and Anton Gindely. [1. Teil, [Schülerband]]. Wien: Tempsky, 1904. Print.
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