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[Teil 4 = Kl. 5 u. 4, [Schülerbd.]] (Teil 4 = Kl. 5 u. 4, [Schülerbd.])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1738571831
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-21346061
Title:
Methodisches Handbuch für den Geschichtsunterricht
Author:
Schwalm, Karl
Place of publication:
Wien
Publisher:
Deuticke
Document type:
Multivolume work
Collection:
Austria
Publication year:
1910
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
an Bürgerschulen und verwandten Anstalten; ausführliche Vorbereitungen mit Dispositionen, Tafelbildern, Übersichten und Wiederholungsfragen

Volume

Persistent identifier:
PPN1738583856
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-21345765
Title:
[Teil 3]
Shelfmark:
A H-46(1,13)3
Author:
Schwalm, Karl
Volume count:
Teil 3
Place of publication:
Wien
Publisher:
Deuticke
Document type:
Volume
Collection:
Austria
Publication year:
1913
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
an Bürgerschulen und verwandten Anstalten ; ausführliche Vorbereitungen mit Dispositionen, Tafelbildern, Übersichten und Wiederholungsfragen

Binder

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Binder

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch für Mädchen-Mittelschulen in fünf Teilen
  • [Teil 4 = Kl. 5 u. 4, [Schülerbd.]] (Teil 4 = Kl. 5 u. 4, [Schülerbd.])
  • Binder
  • Title page
  • Erstes Inhaltsverzeichnis
  • Zweites Inhaltsverzeichnis
  • Antworten zu Nr. 111
  • Poesie
  • Prosa
  • Fabeln und Parabeln
  • Märchen
  • Erzählungen
  • Deutsche Sagen und Schwänke
  • Bilder aus der vaterländischen Geschichte
  • Bilder aus Sage und Geschichte
  • [† Bilder aus altgermanischer Zeit]
  • Aus dem Naturleben
  • Heimat, Vaterland und Fremde
  • Binder

Full text

370 0 
schwingt sich eine Fähre von Bord zu Bord, ein Nachen gleitet sacht 
stromab. Mit wallenden Kirchenfahnen zieht eine Prozession am Berge 
hin und dann hinan zum weißen Kirchlein auf der Höhe. Weich, 
einschmeichelnd geht die Luft einher, wie leises Klingen scheint es in 
dieser Stunde durch die Welt zu schweben. Und wir werfen uns ins 
Gras nieder, wie es fahrendes Volk gern tut, und lauschen und 
träumen. 
Zur Frühlingszeit oder im Spätsommer muß man für die Mosel 
die Schuhe zum Wandern bereit machen, weniger im Sommer, wo hier 
uns fast italische Glut umfängt und die von der Sonne angeglühten 
Weinberge noch zur Nachtzeit sengende Schwüle ausströmen. In solchen 
Wochen wartet man vergeblich auf einen erfrischenden Hauch, der von 
den Bergen in das enge Tal niederstreichen könnte. Aber im Lenz ist's 
hier schön! Im Blütenschnee der Obstbäume, rot durchtupft von der 
Apfelblüte, liegen dann all die Dörfchen, Ruinen und Kapellen, unter— 
brochen von dem köstlichen Goldbraun der Nußbäume, die hier an der 
Mosel noch immer in stattlichen Exemplaren eine Zierde der Landschaft 
bilden. Hebt aber die Rosenzeit an, dann taucht das Auge wie be— 
rauscht in quellende, duftende Farbenpracht, dann schmücken sich nicht 
nur die Gärten: all die Berghänge sind wie übersät von übermütigen 
Heckenrosen. Wer da am grünen Gestade aufwärts wandert, der genießt 
in vollen Zügen den poetischen Dreiklang von Wein, Nachtigallenschlag 
und Rosenduft. 
Im Spätsommer aber offenbart sich die Mosel in voller, gold— 
durchleuchteter Schönheit. In satten Farben, der Ernte entgegenreifend, 
lastend unter der Segensfülle, zeigt sich uns die beglückte Natur. Von 
Würzehauch und Melodie scheint alles ringsum erfüllt. Luft und Duft 
haben dann längs des grünen Stromes etwas Berauschendes, fast Be— 
strickendes. Ströme feurigen Goldes schüttet der Himmel über Strom 
und Hügel. Da hat die Sonne fleißig noch zu schaffen, in alle Winkel 
und Ecken hineinzuleuchten, von Terrasse zu Terrasse zu spazieren, daß 
sie die Hoffnungen erfülle, welche der Winzer in harter, zäher, uner— 
müdlicher Arbeit dem spröden Schieferboden seiner Rebpflanzungen ein— 
senkte. Weht doch in keinem Seitentale des Rheines eine so weiche, 
warme Luft als in dem der Mosel! 
Was uns heute begeistert und anzieht, das hat schon einst die 
Römer festgehalten, daß sie sich hier längs des Stromes ansiedelten 
und in lachenden Bauten, Kunstschöpfungen aller Art, Palästen, Tempeln 
und Bädern die ganze Pracht und den Reichtum ihrer Weltmacht 
offenbarten. Der Fruchtreichtum dieses Tales, die weiche Luft, die 
warmen Quellen der nahen vulkanischen Eifel, das alles erinnerte sie 
an die ferne Heimat und ließ daher das Moseltal ihnen doppelt wert— 
voll erscheinen.
	        

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[Teil 4 = Kl. 5 U. 4, [Schülerbd.]]. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1915. Print.
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