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Lebenskunde (Teil 1)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1741695821
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-20877722
Title:
Schulatlas für Gymnasien, Real- und Handelsschulen, Lehrerbildungs-Anstalten sowie sonstige höhere Lehranstalten
Shelfmark:
A GA-16(1,1897)
Author:
Richter, Eduard (03.10.1847-06.02.1905)
Place of publication:
Wien
Publisher:
Tempsky
Document type:
Monograph
Collection:
Austria
Publication year:
1897
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Language:
German
Subtitle:
im Anschluss an sein Lehrbuch der Geographie

Binder

Document type:
Monograph
Structure type:
Binder

Contents

Table of contents

  • Lebens- und Bürgerkunde
  • Lebenskunde (Teil 1)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort zur 1. Auflage
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kurze Übersicht über den Aufbau des menschlichen Körpers
  • Überleitung
  • I. Entstehung der Körperwärme
  • II. Erhaltung der Körperwärme
  • III. Nahrung, Körperwärme, Arbeit
  • Literatur
  • Binder

Full text

II. Erhaltung der Körperwärme. 
1. Selbftregulierung durch den Körper. 
Der Körper eines Erwachsenen, der mittlere körperliche 
Arbeit zu leisten hat, braucht täglich 2800 Wärmeeinheiten. 
Er bildet diese Wärme durch langsame Verbrennung der Nähr¬ 
stoffe. Wenn diese Wärme nicht verbraucht würde, so müßte 
die Temperatur des Körpers beständig zunehmen. Sie bleibt 
aber beim gesunden Menschen auf 37 °. 
Wir wollen nun den Verbrauch der entstandenen Wärme 
kennen lernen. 
1. a, In einem Baderaume mit 18 o Luftwärme haben wir ein un¬ 
angenehmes Gefühl der Kälte. In einem Baderaume mit 27 0 
Luftwärme fühlen wir uns behaglich. In einem Baderaume 
mit 37 0 Luftwärme haben wir ein unangenehmes Gefühl der 
Wärme. 
b. Wir haben ohne Kleidung in einem Raume von der Temperatur 
des Körpers zu viel Wärme; wir wollen einen Teil der Wärme 
anbringen, abgeben. 
Der Körper hat das Bedürfnis, Wärme abzu¬ 
geben. 
2. a. Ich bringe in ein Zimmer mit 20 0 1/a 1 Wasser, das 25 0 hat, 
und 1 Wasser, das 15° hat, und schütte den Inhalt beider 
Gefäße zusammen —: Das Wasser zeigt 20° und behält diese 
Temperatur. 
b. Ich erwärme trockenen Sand auf 250 und bringe ihn in eine 
Temperatur von 20 ° —: Er hat nach einiger Zeit nur noch 20 °. 
c. Ich trage trockenen Sand aus einer Temperatur von 10 ° in 
ein Zimmer mit 20 0 —: Der Sand nimmt allmählich die Tem¬ 
peratur des Zimmers an. 
6. Ich bringe Sand aus einer Temperatur von 200 in ein Zimmer, 
das 20° hat —: Der Sand behält seine Wärme. 
Flüssige und festeKörper, welche wärmer sind 
als ihre Umgebung, geben an dieseWärme ab und 
io erden dadurch kälter; solche, welche kälter sind 
als ihre Umgebung, nehmen aus dieser Wärme 
aus und werden dadurch wärmer. Die Tempera¬ 
turen verschieden warn:er Körper gleichen sich 
aus. (Ausgleichsgesetz.)
	        

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Voigt, Friedrich. Leitfaden Beim Geographischen Unterricht. Berlin: Barthol, 1878. Print.
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