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Neue Zeit (3)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN1779767099
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-21706990
Titel:
Nouveau cours simultané (livre unique) d'études primaires
Erscheinungsort:
Paris
Verlag:
Hatier
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Frankreich
Erscheinungsjahr:
1900
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Sprache:
Französisch
Untertitel:
cours supérieur ; [enseignement primaire des jeunes filles]

Band

Persistenter Identifier:
PPN177976720X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-21706009
Titel:
[2, [Schülerband]]
Signatur:
F G/H-72(1,00)2
Bandzählung:
2
Erscheinungsort:
Paris
Verlag:
Hatier
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Frankreich
Erscheinungsjahr:
1900
Ausgabenbezeichnung:
Deuxième trimestre [Electronic ed.]
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Sprache:
Französisch
Untertitel:
cours supérieur ; [enseignement primaire des jeunes filles]

Kapitel

Titel:
Histoire de l'Église cours abrégé
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Mois de Janvier
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden der Geschichte in Tabellenform
  • Neue Zeit (3)
  • binder
  • Titelseite
  • Vorbemerkung
  • Einleitung
  • A. Erhebung und Kampf der germanischen Welt gegen den Katholicismus. 1517-1648
  • B. Kämpfe Deutschlands mit Frankreich. 1648-1871
  • [C. Das Deutsche Reich an der Spitze der europäischen Staaten]
  • binder

Volltext

— 15 — 
§ 14. 
Denn die Sozialdemokratie ist nur dadurch zu einer Macht geworden, dafs 
unleugbar vorhandene Übelstände in Staat und Gesellschaft und berechtigte 
Unzufriedenheit grofser Volkskreise dem unbedachten Ehrgeize einzelner 
Führer oder unedleren Leidenschaften, ja selbst einem falschen und zum teil 
fanatischen Idealismus, der die Grenzen der menschlichen Natur aufser Acht 
läfst, die Möglichkeit gewährt haben, zum Umsturz der bestehenden Ordnung 
eine grofse Schar von Anhängern um sich zu sammeln: das letzte angestrebte 
Ziel ist allen die Republik, die allein menschenwürdige Freiheit gewähre. 
Die vorhandenen und zur Unzufriedenheit Anlafs bietenden Übelstände 
unserer heutigen Gesellschaft liegen in der Geldwirtschaft, die durch Verwen¬ 
dung der Naturkräfte und namentlich der Dampf kraft, auf die Spitze ge¬ 
trieben ist, so dafs der vorhandene Reichtum auch ohne Arbeit sich lediglich durch 
sich selbst mehrt und sich in wenigen Händen sammelt, während die niederen 
Volksschichten mehr und mehr verarmen,1) obwohl durch ihre Arbeit das 
Nationaleinkommen, d. h. das Einkommen der Gesamtheit geschaffen wird: 
Hülfe sei nur möglich durch Überführung der Arbeitsmittel (Grund 
und Boden, Bergwerke, Gruben, Maschinen, Werkzeuge, Ver¬ 
kehrsmittel) in gemeinsames Eigentum. Der hierauf gegründete 
sozialistische Staat sei nicht etwas von dem Willen der menschlichen 
Gesellschaft Abhängiges, sondern nach den Gesetzen der natürlichen Evo¬ 
lution eine notwendige Entwickelungsphase der Gesellschaft, ebenso 
wie das Mittelalter den feudalistischen, die Neuzeit den kapitalistischen 
Klassenstaat hervorgebracht habe. 
Der Arbeiter — sagt die Sozialdemokratie2) — ist, weil ohne Geldmittel, 
gezwungen, seine Arbeitskraft dem reichen Unternehmer zu leihen zu dem 
Preise, den letzterer setzt und der durch das allen Unternehmern gleiche 
Streben, einen möglichst grofsen Gewinn zu machen,3) nur so hoch bemessen 
ist, als gerade ausreicht, eine Familie notdürftig zu erhalten und arbeits¬ 
fähigen Nachwuchs zu erzielen: dies sog. ‘eherne Lohngesetz’ beherrsche 
die Gegenwart. Es sei also der auf Ausbeutung des Arbeiters beruhende 
sog. Unternehmergewinn zu hoch,4) der über das hinausgehe, was der 
Unternehmer auch bei hohen Ansprüchen zum eigenen Leben brauche; der 
Überschufs könne daher wieder mit gleich hohem Gewinn angelegt werden, 
so dafs sich das Kapital ins Ungeheure vermehre. Der letzte Grund dieser 
Zustände sei die Verwendung der Dampfmaschine, welche Menschen¬ 
hände immer entbehrlicher mache und eine ‘Reservearmee' von unbe¬ 
schäftigten Arbeitern schaffe, die, um nur ihr Leben zu fristen, mit den 
niedrigsten Löhnen zufrieden sein müfsten. — Dazu komme die ungeregelte 
Konkurrenz, die einerseits jeden Produzenten zwinge, seine Ware möglichst 
billig zu verkaufen und, da er auf seinen Unternehmergewinn nicht ver¬ 
zichten wolle, die Arbeitslöhne herabzudrücken, und andererseits die weniger 
*) Bereits im Neuen Testament ist es offenbar als ein in der menschlichen Gesellschaft be¬ 
gründetes Gesetz hingestellt, dafs ‘wer da hat, dem wird gegeben, wer aber nicht hat, dem wird ge¬ 
nommen, auch was er hat. 
s) Nach dem Eisenacher Programm von 1875 und dem neuesten vom Juli 1891; letzteres, 
zunächst nur Vorlage für einen Parteitag in Erfurt, hat an Schärfe verloren. 
3) Die ‘Profitwut’ der Unternehmer ist dafür das Schlagwort der Sozialdemokratie. 
4) Grofse Geschäfte z. B., deren Inhaber reicher und reicher würden, beschäftigten für sich 
oft ganze Fabriken, deren Besitzer gleichfalls reich würden: es könnten also, wenn Geschäfts¬ 
inhaber und Fabrikbesitzer sich mit geringerem Gewinn begnügten, den Arbeitern höhere Löhne 
gezahlt werden.
	        

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Meyer, Edmund. Neue Zeit. Berlin: Weidmann, 1892. Print.
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