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Histoire moderne (Partie 2)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1779780125
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-23722357
Title:
Abrégé d'histoire grecque
Shelfmark:
F H-65(1,1879)5
Author:
Duruy, Victor
Place of publication:
Paris
Publisher:
Hachette
Document type:
Monograph
Collection:
France
Publication year:
1879
Edition title:
Nouv. édition, entièrement refondue, contenant des gravures d'après les monuments et des cartes [Electronic ed.]
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Language:
French
Subtitle:
rédigé conformément aux derniers programmes officiels pour la classe de cinquième

Chapter

Title:
Abrégé d'histoire grecque
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Chapitre XV. Alexandre: premiére partie de l'expédition contre les Perses (336-331); fondation d'Alexandrie
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Ergebnisse des Unterrichts in der Geschichte
  • Von der Urzeit bis zum Dreißigjährigen Kriege (Teil 1)
  • Binder
  • Title page
  • Advertising
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erster Abschnitt. Von der Urzeit der Germanen bis zum Ende des Karolinger-Reiches
  • Zweiter Abschnitt. Die Glanzzeit des deutschen Kaisertums
  • Dritter Abschnitt. Der Verfall der Kaisermacht vom Interregnum bis zur Reformation (1268 - 1519)
  • Vierter Abschnitt. Das Zeitalter der Reformation und Gegenreformation

Full text

— 39 — 
Rom zu hindern; nach der Eroberung der Stadt (1081 , 
bis 1084) erklärten auch Volk und Klerus ihren Abfall 
von Gregor. Eine vom Könige berufene Synode setzte 
Gregor ab und bestätigte die Wahl Wiberts als Papst 
Klemens III., der Heinrich die Kaiserkrone verlieh (1084). 
e) Die Normannen befreiten zwar Gregor aus der Engels¬ 
burg, eine Änderung des Geschehenen war auch durch 
ihre Hilfe nicht mehr möglich. Ihre Verwüstung der 
Stadt erbitterte die Römer derart gegen Gregor, daß 
sein ferneres Verweilen dort unmöglich wurde. Er folgte 
seinem Befreier nach dem Süden, dort starb er in 
Salerno (1085) mit den Worten: „Ich habe die Gerechtig¬ 
keit geliebt und gottloses Wesen gehaßt, darum sterbe 
ich in der Verbannung". 
Er hat dem Papsttum die Richtung auf Weltherrschaft 
aufgeprägt und die Romanisierung der katholischen Kirche 
vollendet, damit war sie gelöst von der deutschen Herr¬ 
schaft und dem deutschen Einfluß, 
b) Heinrichs Kampf mit Papst Urban II. und sein Untergang. 
a) Die Erfolge Heinrichs in Italien und feine Rückkehr nach 
Deutschland im Schmucke der Kaiserkrone brachten auch 
hier zunächst einen Umschwung. 
Der Kaiser verkündigte den Gottesfrieden für das ganze 
Reich (1085), gewährte den Sachsen die geforderten Rechte 
und föhnte sich mit ihnen aus, der Böhmenherzog blieb 
sein treuer Vasall und zügelte den unruhigen Markgrafen 
von Meißen; die gregorianischen Bischöfe erkannten sein 
Kaisertum an, wenn sie auch zur Anerkennung seines 
Gegenpapstes nicht zu bewegen waren, der Kaiser stand 
aus der Höhe seiner Macht. 
ß) In Papst Urban II. (1088—1099) entstand ihm ein neuer 
Gegner, der vollständig in die Bahnen Gregors einschlug; 
der Kampf begann, als Heinrich es ablehnte, seinen Papst 
aufzugeben. 
Italien war für den Kaiser verloren, obgleich er anfangs 
siegreich blieb und seinen Gegner ans Rom vertrieb. 
/) Der Niedergang war unaufhaltsam, als die Familien¬ 
zerwürfnisse, hervorgerufen und gefördert durch päpstliche 
Einwirkungen, Heinrich jeden Halt raubten. 
Sein Sohn Konrad fiel von ihm ab und ließ sich in 
Mailand zum König krönen, wodurch Norditalien sich vom 
Reiche löste. Die zweite Gemahlin Heinrichs, Eupraxia, 
wegen Ehebruchs gefangen gesetzt, entfloh mit Hilfe der 
Päpstlichen und stellte sich ihnen mit den schändlichsten 
Verleumdungen gegen ihren Gemahl zur Verfügung.
	        

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Haupt, Ludwig. [Unterstufe, [Schülerband]]. Halle a.d.S.: Schroedel, 1899. Print.
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