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Grundzüge der neueren Geschichte (Teil 3)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1779780125
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-23722357
Title:
Abrégé d'histoire grecque
Shelfmark:
F H-65(1,1879)5
Author:
Duruy, Victor
Place of publication:
Paris
Publisher:
Hachette
Document type:
Monograph
Collection:
France
Publication year:
1879
Edition title:
Nouv. édition, entièrement refondue, contenant des gravures d'après les monuments et des cartes [Electronic ed.]
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Language:
French
Subtitle:
rédigé conformément aux derniers programmes officiels pour la classe de cinquième

Map

Title:
Péloponèse
Document type:
Monograph
Structure type:
Map

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Geschichte für die oberen Klassen der Gymnasien und Realgymnasien
  • Grundzüge der neueren Geschichte (Teil 3)
  • Binder
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort
  • Erste Periode. Das Zeitalter der Reformation. 1517 (1492) - 1648 (1660)
  • Zweite Periode. Das Zeitalter der unumschränkten Monarchie. 1661-1789
  • Dritte Periode. Das Zeitalter der Kämpfe um freiheitliche und nationale Staatsordnungen. 1789-1871
  • I. Die französische Revolution und das Kaisertum Napoleons I. 1789-1815
  • II. Der Sieg der konstitutionellen Monarchie und des Nationalitätsprinzips 1815-1871
  • Inhalt
  • Binder

Full text

— 242 — 
Febr. Kothen 1828 nach langem Zollkriege), erst im Februar 1828 
Hessen-Darmstadt. Gleichzeitig begründete Ludwig I. von 
Bayern (1825—1848), für eine führende Rolle Bayerns im 
„reinen Deutschland" begeistert, im Januar 1828 einen bayrisch- 
württembergischen Zollverein. Zwischen beide Zollgebiete suchte 
sich der mitteldeutsche Handelsverein (Sachsen, die thü- 
ringischen Staaten, Kurhessen) einzuschieben, konnte aber die enge 
Verbindung des preußischen und des bayrischen Zollvereins im 
Mai 1829 nicht hindern. Die Zunahme der Bevölkerung (von 
10 Millionen im Jahre 1816 auf 12s/4 Millionen im Jahre 
1831) und des Wohlstandes in Preußen, insbesondere durch 
die Entwicklung der Industrie und des Verkehrs (Straßen- 
bauten, Eilpost, Handelsvertrag mit England 1824) bewies die 
Richtigkeit der eingeschlagenen Politik. 
c) Die Revolutionen in Spanien und Italien. 
1. In Spanien hob Ferdinand VIT. nach der Vertreibung 
der Franzosen die Verfassung von 1812 auf. Infolgedessen er¬ 
griff der Abfall der amerikanischen Koloniallande, 
der schon 1810 mit dem Aufstande der La-Plataländer und Chiles 
begonnen hatte, ganz Mittel- und Südamerika (1819 Volivar 
Diktator in Columbia, 1824 in Peru, f 1830; Mexiko und 
Centralamerika 1821), fodaß schließlich nur Euba und Puertorico 
3qu bei Spanien verblieben. Unter solchen Eindrücken nötigte eine 
1820 Militärrevolution in Cadix unter Oberst Riego im Januar 1820 
den König zur Anerkennung der Verfassung von 1812 und zur 
Einberufung der Cortes. 
2. Dieses Beispiel wirkte in Italien, wo der Haß gegen den 
Absolutismus der wiederhergestellten Regierungen und gegen die 
österreichische Fremdherrschaft schon zur Bildung des national- 
republikanischen Geheimbundes der Carbonari geführt hatte. 
In Neapel nötigte ein Militäraufstand zu Nola (General Pepe) 
im Juli 1820 Ferdinand I. zur Annahme der spanischen Verfassung, 
während Stellten sich losriß. In Piemont führten im März 
1821 Militäraufstände in Turin und Alessandria die Abdankung 
König Vietor Emanuels I. zu Gunsten feines Bruders Karl 
Felix und die Annahme der spanischen Verfassung herbei, wobei 
Karl Albert von Savoyen-Carignan der Bewegung sich anschloß. 
%an 3. Dem gegenüber beschloß der Fürstenkongreß von 
1821 Laibach im Januar 1821, dem ein Ministerkongreß in Troppau 
vorangegangen war, trotz der Bedenken Englands und Frank-
	        

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Kaemmel, Otto. Grundzüge Der Neueren Geschichte. Dresden: Höckner, 1886. Print.
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