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Urania

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1809475341
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-21783886
Title:
Urania
Shelfmark:
DDH-I 13(1,1847)
Editor:
Gudenrath, P.
Place of publication:
Kiel
Publisher:
Raeck
Document type:
Monograph
Collection:
Readers, pre-1871
Publication year:
1847
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
drittes Lesebuch für die Oberclassen der Schuljugend ; zum schönen Lesen, richtigen Denken, Sprechen und Schreiben

Chapter

Title:
[Lesestücke 81-100]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Urania
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-129]
  • Uebersicht des Inhalts
  • Binder

Full text

157 — 
So lehre sie, daß nichts bestehet, 
Daß alles Irdische verhallt. 
Die Liebe zum Vaterlande ist in vielen Faͤllen nichts mehr, 
als die Liebe eines Esels fuͤr seinen Stall. Der Mensch 
sieht Manches voraus, ohne es aͤndern zu koͤnnen. Nichts 
ist leiser, als der Fußtritt der Zeit; nichts stiller, als der 
Wechfel der Stunden; nichts ergießt sich so sanft, als der 
Strom des Augenblicks. 
101. Die Unerweckten. 
Odyssus, der Vielgewanderte, fand auf Circes Insel 
Thiere, darin Menschen gebannt waren. Wenn ein mehr 
Bewanderter auf schnellsegelndem Kometen an unserer Erd—⸗ 
insel landete, er wuͤrde Thiere finden, darin Engel oder 
Goͤtter gebannt sind, unter denen Millionen noch im Zauber⸗ 
schlafe liegen, und dennoch in unbewußter Kraft die Stirnen 
gewoͤlbt und nach den Sternen gerichtet, den Mund mit 
Liebreiz geschmuͤckt haben und wie Nachtwandler durch die 
Augen herausblicken; unter denen Millionen sich's heimisch 
gemacht haben in ihren Haͤusern, und gleich den Abderiten 
dauen, als wollten sie ewig leben, und schmausen, als woll⸗ 
ten sie morgen sterben; von denen Millionen von der Hei— 
math traͤumen und vor Heimweh die Freuden der Reise und 
ihre Bestimmung vergessen; Einige auch, nach dem Polar⸗ 
stern blickend, froͤhlich ihre Straße wandern und des himm— 
lischen Lebens Heiligkeit schmuͤcken mit des irdischen Lebens 
Schoͤnheit, ob sie schon lieber beim Herrn waͤren. Incognito 
reisen Alle, Einige haben den Schein zur Wirklichkeit gemacht, 
Andere koͤnnen die Maale goͤttlicher Natur nicht verlaͤugnen. 
102. Wahrheit und Larve der Frömmigkeit. 
Die Religion ist wie das Firmament: je mehr wir das— 
selbe betrachten, desto mehr Sterne entdecken wir; sie ist 
wie das Meer:; je mehr man dasselbe untersucht, desto un— 
endlicher scheint es. Ihre Sprache ist die der Liebe, und 
ihre Gewalt die der Ueberzeugung. Keine Religion, die 
verfolgt, ist goͤttlich; verfolgen de Religion ist erwuͤrgende Liebe. — 
Das Christenthum ist eine eigenthuͤmliche Weise der Froͤm⸗ 
migkeit, in welcher das Wesen der Erloͤsung ausgedruͤckt ist 
durch die Person Jesu von Nazareth. — Das Christenthum
	        

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Gudenrath, P. Urania. Kiel: Raeck, 1847. Print.
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