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Urania

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1809475341
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-21783886
Titel:
Urania
Signatur:
DDH-I 13(1,1847)
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Gudenrath, P.
Erscheinungsort:
Kiel
Verlag:
Raeck
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1847
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
drittes Lesebuch für die Oberclassen der Schuljugend ; zum schönen Lesen, richtigen Denken, Sprechen und Schreiben

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 1-20]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Urania
  • binder
  • Titelseite
  • Vorwort
  • [Lesestücke 1-20]
  • [Lesestücke 21-40]
  • [Lesestücke 41-60]
  • [Lesestücke 61-80]
  • [Lesestücke 81-100]
  • [Lesestücke 101-120]
  • [Lesestücke 121-129]
  • Uebersicht des Inhalts
  • binder

Volltext

31 
Wollt? Einer von hier zum Thale hinab ein Stieglein baun, 
Muͤßt', traun, ganz Tyrol und Steyer die Steine dazu behau'n. 
Wol hat die Amm' einst Maxen erzaͤhlt von der Mar— 
tinswand, 
Daß schon beim leisen Gedanken das Aug' in Nebel schwand; 
Und ob sie wahr erzaͤhlte, er seh'n nun kann es hier; 
Daß er's nie weiter plaud're, gesorgt ist schon dafuͤr. 
Da steht der Kaisersprosse, Fels ist sein Throngezelt, 
Sein Scepter Moosgeflechte, an das er schwindeind sich haͤlt; 
Auch ist eine Aussicht droben, so weit und wunderschoͤn, 
Daß ihm vor lauter Schau'n die Sinne fast vergehn. 
Tief unten liegt das Innthal, ein Teppich, lustig gruͤn, 
Wie Faͤden durchs Gewebe, zieh'n Straß' und Strom dahin. 
Die Bergkolosse liegen rings eingeschrumpft zu Hauf', 
Und schau'n, ein Friedhof voll Huͤgel, zu Maxen mahnend auf. 
Jetzt stoͤßt er, Huͤlfe rufend, mit Macht hinein ins Horn, 
Daß es in Luͤften geliet, als droͤhnte Gewitterzorn; 
Ein Teufelchen, das kichert im nahen Felsenspalt, 
Denn nicht zu Thale dringet des Huͤlferuf's Gewalt. 
Ins Horn nun stoͤßt er wieder, daß es fast platzend bricht; 
Ho, ho, nicht so gelaͤrmet! da huͤft das Schreien nicht! 
Denn liebte ihn sein Volk nicht, was er auch bieten mag, 
Herr Max, er bliebe sitzen bis an den juͤngsten Tag! 
Was nicht das Ohr vernommen, das hat das Aug' gesehn, 
Die unten sah'n ihn schweben auf pfadios steilen Hoͤh'n; 
Gebet und Giocken riefen fuͤr ihn zum Himmelsdom, 
Von Kirche zu Kirche wallfahrt't der bange Menschenstrom. 
Iehzt an dem Fuß des Felsen erscheint ein dunter Chor, 
Tin Priester inmitten, weisend das Saktament empor. 
Max sieht nicht das bunte Wimmeln auf ferner Thalesflur, 
Er sieht das blitzende Glaͤnzen der Goldmonstranze nur. 
„Fahr' wehl nun, Welt und Leben! schwer faͤllt der Ab⸗ 
schied mir. 
O, unerforschlich' Wesen, du winkst, ich folge dir!/ 
Ich schien ein Baum vol Bluͤthen, — dein Blitz hat ihn 
erschlagen, 
Ach gerne haͤtt' er fruͤher noch suͤße Frucht getragen
	        

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Gudenrath, P. Urania. Kiel: Raeck, 1847. Print.
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