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Geschichte der Griechen und Römer (Cursus 2)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1889403776
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-23444336
Title:
Lesebuch für die Jugend in Schulen und Haushaltungen
Shelfmark:
CH R-36(1,1789)
Author:
Schiess, Sebastian
Place of publication:
Trogen
Publisher:
Sturzenegger
Document type:
Monograph
Collection:
Switzerland
Publication year:
1789
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit Bewilligung der Obern

Chapter

Title:
Materialien zu Vorschriften in den Schulen
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der allgemeinen Geschichte für Schule und Haus
  • Geschichte der Griechen und Römer (Cursus 2)
  • Binder
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort zur neuen Bearbeitung
  • Vorwort zu den früheren Ausgaben
  • Inhalt
  • Erster Theil. Einleitung
  • Zweiter Theil. Griechische Geschichte
  • Dritter Theil. Römische Geschichte
  • Erste Periode. Von Gründung der Stadt bis zur Vertreibung der Könige 753 - 509 (1 - 245 a. U.)
  • Zweite Periode. Von Vertreibung der Könige bis auf die punischen Kriege 509 - 264 (245 - 490 a. U.)
  • Dritte Periode. Von den punischen Kriegen bis auf die Grachischen Unruhen 264 - 133 (490 - 621 a. U.)
  • Vierte Periode. Von den Grachischen Unruhen bis auf die Alleinherrschaft des Augustus seit der Schlacht bei Actium 133 - 31 v. Chr. (621 - 723 a. U.)
  • Anhang. Kurzer Abriß der griechischen und römischen Literaturgeschichte
  • Binder

Full text

425 
folgten.1) Der Letztere, der seinen Sohn Gallienus zum Mit¬ 
regenten annahm, zog gegen die Perser, welche nach Syrien und 
Kleinasien vorgedrungen waren. Nach anfangs glücklichen Er¬ 
folgen wurde Valerian bei Edessa geschlagen, und dann bei 
einer Zusammenkunft mit dem Könige Sapores verrätherisch 
von diesem zurückbehalten (260). Er starb in persischer Gefan¬ 
genschaft. Das Römerreich schien der Auslösung nahe; während 
eine furchtbare Pest seit mehreren Jahren im ganzen Reiche 
wüthete, machten sich unter dem schwachen und schwelgerischen 
Gallienus die meisten Statthalter in den Provinzen unabhän¬ 
gig, was die Zeit der dreißig (achtzehn) Tyrannen genannt 
wird. Die meisten derselben verschwinden jedoch bald. Nur 
Tetricus in Gallien und Odenathus im Oriente behaupteten 
sich. Der Letztere, ein Mann voll Einsicht und Thatkrast, be¬ 
siegte die Perser, und gründete aus der Oase Palmyra in der 
syrischen Wüste eine selbstständige, auch durch Pflege der Kunst 
und Wissenschaft wichtige Herrschaft. Auch wurde er von Gal¬ 
lienus zum Mitregenten für den Orient erklärt. — Im Abend¬ 
lande folgte nach Gallienus Ermordung (268) der treffliche und 
tapfere 
8) Au retins Claudius (Gothicus) 268—270, der Ita¬ 
lien von den Einfällen der Alemannen befreite, und auch die Go¬ 
then, welche die Küsten von Kleinasien und Griechenland geplün¬ 
dert hatten, zurückdrängte. Claudius starb zu Sirmium an 
der Pest (Apr. 270), welche durch ihre großen Verheerungen die 
Leiden dieser traurigen Zeit noch vermehrte. 
§- 212. 
Von Aurelianus bis Diocletianus. 
1) L. Domitius Aurelianus 270—275, nach dem Tode 
des Claudius durchTte Legionen an der Donau zum Impera¬ 
tor erhoben, kräftig und mit militärischer Strenge regierend, ver¬ 
schaffte dem zerrütteten Reiche wieder Einheit und Ansehen, und 
erwarb sich daher den Beinamen Wied erh erstell er des Rei¬ 
ches (restitutor orbis). Er sicherte die Nordgränze, indem er 
den Gothen das unhaltbare Da ei en überließ und die Aleman¬ 
nen zurückschlug. Die Hauptstadt Rom umgab Aurelian mit 
einer neuen umfangreichem Mauer. Tetricus, Imperator von 
Gallien, Spanien und Britannien, knüpfte mit Aurelian Ver¬ 
bindungen an, da er seine eigenen Soldaten nicht zu bändigen 
vermochte, und unterwarf sich diesem freiwillig. 
1) Eutrop. IX. 7: Horum imperium Komano nomini perniciosum et 
paene exitiabile fuit, vel infelicitate principum, vel ignavia.
	        

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Beck, Joseph. Geschichte Der Griechen Und Römer. Hannover: Hahn, 1858. Print.
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