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Abriß der Weltgeschichte mit eingehender Berücksichtigung der Kultur- und Kunstgeschichte für höhere Mädchenschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1927388708
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-26118712
Title:
Vierundzwanzig Psalmen
Shelfmark:
WEL-II 42(4,1887)
Author:
Kietz, Hermann Heinrich Wilhelm
Place of publication:
Gera
Publisher:
Verlag von Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
Religious education textbooks, imperial Germany
Publication year:
1887
Edition title:
Vierte Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Psalm 84. Das Heil in der Gemeinschaft im Gott
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Abriß der Weltgeschichte mit eingehender Berücksichtigung der Kultur- und Kunstgeschichte für höhere Mädchenschulen
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Geschichtskarten
  • Einleitung
  • Erster Teil. Das Altertum. Von den ältesten Zeiten bis zum Untergange des weströmischen Reiches, x-476 n. Chr.
  • Erstes Kapitel. Geschichte der orientalischen Völker
  • Zweites Kapitel. Geschichte der Griechen
  • Drittes Kapitel. Geschichte der Römer
  • Zweiter Teil. Das Mittelalter. Vom Untergang des weströmischen Reiches bis zur Reformation 476-1517
  • Erstes Kapitel. Die Zeiten des Frankenreiches (476-843)
  • Zweites Kapitel. Geschichte des Deutschen Reiches im Mittelalter (843-1517)
  • Anhang. Die wichtigsten außerdeutschen Länder
  • Dritter Teil. Die neue Zeit. Vom Beginn der Reformation bis zur Gegenwart 1517-1890
  • Erste Periode. Vom Beginn der Reformation bis zum westfälischen Frieden 1517-1648
  • Zweite Periode. Vom westfälischen Frieden bis zum Ausbruch der großen französischen Revolution 1648-1789
  • Dritte Periode. Vom Ausbruch der großen französischen Revolution bis zur Gegenwart 1789-1889
  • Beilagen
  • Advertising
  • Binder

Full text

— 106 — 
sänglich von seinen Landsleuten verfolgt, gewann er nach seiner 
622 Flucht nach Medina (Hedschra) begeisterte Anhänger, eroberte 
Mekka und unterwarf nach und nach ganz Arabien seiner Religion 
und Herrschaft. 
Die Anhänger dieser Lehre, des Islam (gläubige Hingabe in Allahs 
Willen), heißen Moslem in (Gläubige), ihr heiliges Buch ist der (nach Moham- 
meds Tod gesammelte) Koran (Schrift). Die wichtigsten Lehren und Ge- 
setze find: Ein Gott, dessen Prophet Mohammed; Paradies und Hölle (mit 
sinnlichen Farben ausgeschmückt); unabänderliche Vorherbestimmung; täglich 
fünfmaliges Gebet, Gottesdienst am Freitag in den Moscheen, Fasten und Al- 
mosen („Beten führt auf halbem Wege zu Gott, Fasten bis an die Thüre seines 
Hauses, Almosen öffnet die Pforte"), Wallfahrten nach der Kaaba in Mekka, 
Krieg für den Glauben; Verbot des Weines, Gestattung der Vielweiberei. 
2. Die Kalifen, die Nachfolger des Propheten, dehnten ihre 
Herrschaft und Mohammeds Lehre bald weit über die Grenzen 
Arabiens aus. 
Schon unter dem zweiten Kalifen, dem gewaltigen Omar, wurde Syrien 
nebst Palästina, sowie Ägypten dem oströmischen Reiche entriffen, dann auch 
das ganze neuperfifche Reich (der Saffaniden) erobert. Unter den folgenden 
Kalifen (den Omajaden) wurde die Residenz von Medina nach Damaskus ver- 
legt, und eine Arabische Seemacht gegründet. Auch die Nordküste von Afrika, 
das Gebiet des ehemaligen Vandalenreiches, wurde nun von den Arabern er- 
obert; diese verbanden sich hier mit den Ureinwohnern, den Mauren, weshalb 
die Araber im Abendlande dann selbst Mauren genannt wurden. 
Von Afrika setzte der arabische Feldherr Tarik über die 
Meerenge (welche mm Straße von Gibraltar, d. i. Berg des 
Tarik, genannt wurde) nach Spanien über. Durch den Sieg 
711 über die Westgoten bei Xerez de la Frontera 711 wurde das 
Westgotenreich zerstört, und Spanien der arabischen Herr- 
schast unterworfen. 
Der Überrest des Westgoten - Volkes zog sich in die nördlichen Gebirge' 
Spaniens zurück und gründete dort das kleine christliche Königreich Asturien. 
Von Spanien aus bedrohten nun die Araber bereits das 
Frankenreich. 
§ 77. 
Das Frankenreich unter den letzten Merowingern, — die 
Hausmeier. 
Die merowingifchen Könige entarteten immer tiefer und sanken 
in Schwäche und Verachtung. Da kam die Regierungsgewalt in 
die Hände der Hausmeier.
	        

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Gabriel, Heinrich, and Karl Supprian. Deutsches Lesebuch Mit Bildern Für Volksschulen. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1899. Print.
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