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Allgemeine Weltgeschichte für die Jugend

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN1940956889
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-25770090
Titel:
Drei und dreißig Fragen über die Unterscheidungslehren der evangelischen und katholischen Kirche
Signatur:
WD-I 5(1,1854)
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
C. P. Scheitlin's Verlagshandlung
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Religionsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1854
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für Schüler vom 12. bis 14. Jahre : mit Anmerkungen für die Lehrer

Kapitel

Titel:
Abschnitt I. Das Wissenswürdigste von den sogenannten Unterscheidungslehren der evangelisch-lutherischen und römisch-katholischen Kirche
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Allgemeine Weltgeschichte für die Jugend
  • Einband
  • Titelseite
  • [Widmung]
  • Kurzer Vorbericht
  • Inhalt
  • Aeltere Geschichte. (Vom Ursprunge der Welt - wie er nämlich bekannt geworden - bis zur großen Völkerwanderung, oder bis zum Jahre 476 nach Christi Geburt.)
  • Einleitung
  • Erster Zeitraum. (Von Adam bis Noah, oder von der Schöpfung bis auf die Sündfluth; vor Christi Geburt 3984 bis 2328, oder vom 1ten Jahre der Welt bis 1656.)
  • Zweiter Zeitraum. (Von Noah bis Moses, vor Christi Geburt 2327 bis 1531, oder vom Jahr der Welt 1657 - 2452.)
  • Dritter Zeitraum. (Von Moses bis auf die Zerstörung von Troja, vor Christi Geburt 1530 bis 1183, oder vom Jahr der Welt 2542 bis 2889.)
  • Vierter Zeitraum. (Von der Zerstörung von Troja bis auf Cyrus, 1183 vor Christi Geburt bis 537; oder vom Jahr der Welt 2889 bis 3535)
  • Fünfter Zeitraum. Von Cyrus bis Alexander. (Vom Jahr der Welt 3535 bis 3748, oder vor Christi Geburt 537 bis 324.)
  • Sechster Zeitraum. Von Alexander bis Christus. (Vor Christus 336 bis 1, oder vom Jahr der Welt 3648 - 3983.)
  • Siebenter Zeitraum. (Von Christi Geburt bis auf den Untergang des Kaiserthums in Rom, oder bis zur großen Völkerwanderung, 476 nach Christi Geburt)
  • Das Mittelalter. (Von der großen Völkerwanderung bis auf Columbus und Luther, Jahr 476 bis 1517 nach Christi Geburt.)
  • Erster Zeitraum. (Von der großen Völkerwanderung bis auf Karl den Großen. 476 bis 800 nach Christi Geburt.)
  • Zweiter Zeitraum. (Von Karl dem Großen bis auf Columbus und Luther 800 bis 1517 nach Christi Geburt.)
  • Neuere Geschichte. Von Columbus und Luther, bis auf unsere Zeit, 1517 bis 1809
  • Erster Zeitraum. (Von Columbus und Luther bis zum Ausbruche des dreißigjährigen Krieges. Jahr 1517 - 1618.
  • Zweiter Zeitraum. (Vom Ausbruche des dreißigjährigen Krieges bis zum Anfange der französischen Revolution; 1618 bis 1789.)
  • Dritter Zeitraum. (Vom Anfange der französischen Revolution bis auf unsere Zeit; 1789 bis 1809.)
  • Werbung
  • Einband

Volltext

Zweiter Zeitraum. szi 
und fand auch einen Fürsprecher an dem Könige von 
Böhmen, Georg Podiebrad. 
Die Gefahr ging diesmal noch vorüber, aber der 
Pabst hatte den Vorfall nicht vergessen. Er sandte 
Kundschafter nach Prag,welche den Huß beobachteten. 
Sie fanden natürlich in ihm einen vollendeten Ketzer 
und sprachen den Bann über ihn aus. Mismuthig 
verließ er Prag, predigte aber in seinem Geburtsorte, 
einem Dorfe Hussinez in Böhmen,dasselbe was er in 
Prag gelehrt hatte mit großem Beifall. Es dauerte 
aber nicht lange, so wurde er vor ein Concilium (ei¬ 
ne Kirchenversammlung) zu Kosinitz am Bodensee 
geladen, um Rechenschaft von seinen Lehren zu geben, 
und falls er sich nicht gründlich vertheidigte, bestraft 
zu werden. Obgleich er, im Bewußtseyn seiner Un¬ 
schuld, nichts fürchtete, so bat er sich doch, als er sich 
zu der Reise entschlossen hatte, auf den Rath seiner 
Freunde, von dem Kaiser Sigismund einen sichern 
Geleitsbrief aus; das heißt: der Kaiser gab ihm 
schriftlich die Versicherung, daß er ohne Gefahr hin-, 
und zurückreisen solle. Er machte sich nun auf den 
Weg; kaum aber war er zu Kostnitz angekommen, so 
behandelte man ihn als einen Ketzer; man warf ihm 
vierzig Irrthümer aus seinen Schriften vor; er wie¬ 
derlegte sie alle, und vertheidigte feine Behauptungen 
mit Stellen aus der Bibel Das half aber nichts, 
man warf ihn in ein schreckliches Gefangniß; er ver¬ 
langte nun, daß der Kaiser Sigismund ihm den ver¬ 
sprochenen Schutz gewahren sollte, aber der Kaiser 
meinte, einem Ketzer dürfe man nicht Wort halten, 
und gab ihn der Bosheit seiner Feinde preis. Nicht 
wahr, das war nicht kaiserlich? Man drang in ihn.
	        

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Stein, Karl. Allgemeine Weltgeschichte Für Die Jugend. Berlin: Hayn, 1810. Print.
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