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Mathematische Erdkunde und Kartenentwurfslehre (Teil 2, Abt. 2)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN1943047367
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-26082493
Title:
Fragen an Kinder. Eine Einleitung zum Unterricht in der Religion
Shelfmark:
CH W-23(1775)
Author:
Irminger, Ulrich
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Orell, Geßner, Füßli
Document type:
Monograph
Collection:
Switzerland
Publication year:
1775
Edition title:
[Neue Auflage] [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Binder

Document type:
Monograph
Structure type:
Binder

Contents

Table of contents

  • Erdkunde für Lehrerbildungsanstalten
  • Mathematische Erdkunde und Kartenentwurfslehre (Teil 2, Abt. 2)
  • Binder
  • Title page
  • Title page
  • Aus dem Vorwort zur ersten Auflage
  • Zur zweiten Auflage
  • Inhalt
  • Die scheinbare Bewegung des Himmelsgewölbes und die für die Orstbestimmung am Himmel erforderlichen Punkte und Linien
  • Die wirklichen Bewegungen der Erde
  • Die Bewegungen des Mondes
  • Finsternisse
  • Der Kalender
  • Ansichten über das Weltgebäude
  • Unser Sonnensystem
  • Die Fixsterne
  • Anhang
  • Einführung in die Kartographie
  • Advertising
  • Namen- und Sachverzeichnis
  • Advertising
  • Binder

Full text

4 
der Scheitelkreis, der durch den S-Punkt geht, ist Anfangskreis für 
die Zählung der Scheitelkreise. Vom S-Punkt zählt man 360° nach W. 
Es ist also der Bogen vom S-Punkte des Horizonts bis zu dem 
Scheitelkreis, der durch das Gestirn geht, dessen Azimut, in Fig> 3 
der Bogen SWA. Durch Höhe und Azimut wird jeder Punkt am 
Himmel vollständig bestimmt. 
Welchen Azimut haben die Haupt-, die Nebenhimmelsgegenden? 
Der scheinbare tägliche Lauf der Sonne. Täglich geht die 
Sonne im O auf, steigt am Himmel empor, tritt (besser ihr Mittel- 
Punkt) am Mittag in den Meridian, wo sie ihren höchsten Punkt 
im Tageslauf erreicht, sie kulminiert, sinkt dann am W-Himmel 
hernieder und geht endlich im W unter. Dieser Bogen, den sie 
am Himmelsgewölbe beschreibt, heißt Tagbogen; seine Ergänzung 
unter dem Horizont zu einem Kreise ist der Nachtbogen. Wo der 
Nachtbogen den Meridian schneidet, erreicht die Sonne ihren tiefsten 
Punkt; man spricht darum von einer oberen und unteren Kul- 
mination. Die Tagbogen sind in den verschiedenen Jahreszeiten 
von verschiedener Länge, haben im Sommer eine größere Höhe als 
im Winter; aber alle stimmen darin überein, daß sie durch den 
Meridian (also auch durch den Kulminationspunkt) in zwei sym- 
metrische Hälften geteilt werden. Es ist demnach der Vormittags- 
bogen gleich dem Nachmittagsbogen. (Welche Einschränkung diese 
Behauptung erfährt, wird später erkannt werden.) 
Bestimmung der Mittagslinie. Darauf beruht eine Weise 
der Bestimmung der Mittagslinie. Auf einer horizontalen Unter- 
läge befestigt man einen senkrechten Stab, dessen scheibenförmiger 
Kopf mit einem Loch versehen ist und um den man eine Anzahl kon- 
zentrischer Kreisbogen geschlagen hat (Fig. 4). Der Schatten des Stabes 
'S 
V 
Fig. 4.
	        

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Wulle, Friedrich. Mathematische Erdkunde Und Kartenentwurfslehre. Halle a.S.: Schroedel, 1911. Print.
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