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Geschichte der Neuzeit (Teil 3)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN1942766998
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-26395884
Title:
Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Volk und Wissen Volkseigener Verlag
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, German Democratic Republic
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN1946228966
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-26474491
Title:
Lehrbuch für Klasse 6
Shelfmark:
DDR HB-1(6,72)6
Author:
Günther, Rigobert
Wermes, Hans (10.03.1926-10.01.2010)
Bartmuß, Hans-Joachim (19.07.1929-06.01.2023)
Brendler, Gerhard (20.01.1932-31.05.2020)
Czok, Karl (12.03.1926-18.07.2013)
Hoyer, Siegfried (14.06.1928-07.12.2024)
Matschke, Klaus-Peter (14.05.1938-05.09.2020)
Richter, Siegfried H. (04.10.1938-03.07.2005)
Volume count:
6
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Volk und Wissen Volkseigener Verlag
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, German Democratic Republic
Publication year:
1972
Edition title:
6. Auflage, Redaktionsschluß der 1. Auflage: 15. Dezember 1966 [Electronic ed.]
Copyright:
Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Language:
German

Chapter

Title:
Die Entstehung des Feudalismus in Byzanz und im arabischen Kalifat
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für die oberen Klassen höherer Lehranstalten
  • Geschichte der Neuzeit (Teil 3)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Title page
  • EINLEITUNG
  • Erste Periode: Entstehung und Ausbreitung neuer Glaubensrichtungen im Kampf gegen die alte Kirche (Zeitalter der Reformation und Gegenreformation): 1517 (1492) bis 1648
  • Zweite Periode: Die Blütezeit der unumschränkten Fürstenmacht: 1648 bis 1789
  • A. Das Zeitalter Ludwigs XIV.
  • B. Das Zeitalter Peters I. von Russland
  • C. Das Zeitalter Friedrichs des Grossen
  • Dritte Periode: Das Zeitalter der grossen französischen Staatsumwälzung und Napoleons: 1789 bis 1815
  • Vierte Periode: Zeit der Kämpfe um nationale Einigung und verfassungsmässige Regierungsformen
  • Fünfte Periode: Überblick über die wichtigsten Begebenheiten der jüngsten Vergangenheit
  • Namen- und Sachverzeichnis
  • Binder

Full text

Friedrich der Grosse. 
143 
Spanien aus seiner Ehe mit Elisabeth von Parma, des Don 
Carlos, der es als eine spanischeSekundogenitur1) er¬ 
hielt mit der Bedingung, dass diese Länder niemals mit der 
spanischen Krone vereinigt würden. 
Zur Entschädigung bekam der Kaiser von Don Carlos 
die Herzogtümer Parma und Piacenza, die einige Jahre vor¬ 
her durch Erbschaft den spanischen Bourbonen zugefallen waren. 
August III. ward von allen Mächten als König von. 
Polen anerkannt. Dagegen durfte Stanislaus den Königs¬ 
titel behalten und wurde mit dem (deutschen) Herzogtum Loth¬ 
ringen bedacht, das nach seinem Tod2) an Frankreich kommen 
sollte. 
Der bisherige Herzog Franz Stephan von Lothringen, 
der sich 1786 mit Karls VI. Tochter und Erbin Maria Theresia 
vermählt hatte und Stammvater des Hauses Habsburg- 
Lothringen3) wurde, bekam bald nachher, als der letzte Medi- 
cäer gestorben war, das Grossherzogtum Toskana, das nun 
zu einer habsburgischen Sekundogenitur ausersehen ward. 
Den grössten Schaden hatte wiederum das deutsche Reich 
zu tragen, dem aufs neue eines seiner Glieder, das Herzogtum 
Lothringen, entrissen ward. 
§ 17. Friedrich der Grosse 1740 bis 1786. 
Das Jahr 1740 brachte zwei folgenschwere Thronwechsel: 
am 31. Mai starb König Friedrich Wilhelm I., und mit 
dem Regierungsantritt seines achtundzwanzigjährigen Sohnes 
Friedrich II. begann eine neue Zeit für Preussen; einige 
Monate später, am 20. Oktober 1740, sank mit Karl VI. der 
letzte männliche Spross des Hauses Habsburg ins Grab; und 
sein Tod gab das Zeichen zu einem grossen Krieg um sein 
Erbe, an dem sich fast alle Mächte Europas beteiligten. 
Im Zusammenhang damit trat der bisher verhüllte Gegen¬ 
satz zwischen den beiden mächtigsten deutschen Staaten, 
Österreich und Preussen, offen hervor. Mit Aufbietung 
aller Mittel suchte Maria Theresia die Ansprüche des „Hauses 
Brandenburg“ auf eine ebenbürtige Stellung in Deutschland 
niederzuhalten, aber erfolglos; der grosse Preussenkönig blieb 
nicht bloss siegreich in der Verteidigung, sondern entwand sogar 
in seinen letzten Regierungsjahren dem Nachfolger Maria 
Theresias die bisher behauptete Führung Deutschlands. 
*) = Erbschaft des zweitgeborenen Sohnes. 
2) Er starb 1766, worauf Ludwig XV. Lothringen an sich zog. 
3) Vgl. die Stammtafel auf der folgenden Seite.
	        

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Martens, Wilhelm. Geschichte Der Neuzeit. Hannover: Manz & Lange, 1895. Print.
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