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Altertum und Mittelalter (Teil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN619461047
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7026217
Titel:
Lehrbuch der Geschichte für die oberen Klassen höherer Lehranstalten
Autor*in:
Frohnmeyer, Immanuel
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Bonz
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1911
Ausgabenbezeichnung:
3. Auflage
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Band

Persistenter Identifier:
PPN619462043
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7026221
Titel:
Altertum und Mittelalter
Signatur:
HEG-II 25(3,11)-1
Autor*in:
Frohnmeyer, Immanuel
Bandzählung:
Teil 1
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Bonz
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1911
Ausgabenbezeichnung:
3. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Kapitel

Titel:
Das Mittelalter
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Zweite Periode, Die Höhezeit des Mittelalters, Kaisertum und Papsttum, Die Kreuzzüge
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Geschichte für die oberen Klassen höherer Lehranstalten
  • Altertum und Mittelalter (Teil 1)
  • Einband
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis zum I. Teil
  • Einleitung
  • Das Altertum
  • Das Mittelalter
  • Erste Periode, 476 bis ca. 900
  • Zweite Periode, Die Höhezeit des Mittelalters, Kaisertum und Papsttum, Die Kreuzzüge
  • Dritte Periode, Verfall des Mittelalters, des Kaisertums und des Papsttums
  • Stammtafel
  • Einband
  • Einband

Volltext

— 231 — 
3) Dagegen verzichtet der König auf die Investitur mit Ring und 
Stab. 4) In Deutschland muß die Belehnung der kirchlichen Weihe 
vorausgehen. In Italien und Burgund durften die Gewahlten sofort 
geweiht werden und sollten nur binnen 6 Monaten die Belehnung mit 
den Regalien nachsuchen. Inden letzteren Gebieten drangen die 
kirchlichen Forderungen in der Hauptsache durch, während m Deutsch- 
land die Bischöfe vorn König abhängig blieben in ihrer Erwählung und 
durch das Lehensverhältnis. Immerhin hat das Königtum an Macht 
verloren, aber gewonnen hatten weniger die Päpste, als die geistlichen 
Fürsten. Heinrich starb schon 1125, erst 43 Jahre alt. Er hatte das 
Königtum nicht ohne Erfolg gegen die Großen und die Kirche ver¬ 
teidigt; aber alle Lehen waren jetzt erblich geworden. Auch die geistlichen 
Fürstentümer waren der Verfügung des Königs entnommen. 
III. Die Zeit der Hohenstaufen und der AreuMge. 
Sieg des Papsttums. 
A. Die ersten Kreuzzüge und die ersten Hohenstaufen. 
1. Der I. Kreuzzug (1096—1099). a. Vorgeschichte. Wall- 1096. 
fahrten in das heilige Land waren von alters her üblich. Als die 
Araber 637 Jerusalem einnahmen, wurden wie die einheimischen, 
so die pilgernden Christen zunächst schon aus Handelsinteressen duld- 
sam behandelt. Unter den Abbasiden verschlimmerte sich die Lage 
der Christen und der Pilger, noch mehr, als die schiitischen Fati- 
miden auch Palästina sich unterwarfen, und später als die türkischen 
Seldschukeu sich der Herrschaft im Chalifenreich bemächtigten. 
Wiederholt erschienen nun die türkischen Horden in Jerusalem und 
erlaubten sich die rohesten Gewalttaten. Als eine türkische Horde 
unter Ortok Jerusalem besetzte, wurde das alltäglich. Zugleich mehrte 
sich die Zahl der Kreuzfahrer, eine Wirkung der Übervölkerung des 
westlichen Europas und der Erwartung des nahen Weltendes. 
b. Beginn. 1) Als Urban II. den Kampf gegen die kaiserliche 
Partei in Italien beendigt hatte, betrieb er einen Kreuzzug zuerst 
auf einer Synode in Piacenza (1095), auf der Gesandte des 
oströmischen Kaisers die Unterwerfung der griechischen Kirche unter 
Rom in Aussicht stellten; mit noch größerem Erfolg auf der Synode 
in Clermont in der Auvergne, wo Unzählige die feurige Rede des 
Papstes mit dem Zuruf Deus lo volt I Gott will es! beantworteten 
und das rote Kreuz sich als Erkennungszeichen auf die rechte Schulter 
hefteten. Die anwesenden Geistlichen sollten das Kreuz predigen; 
unter diesen Predigern war einer der erfolgreichsten der Eremite 
Peter von Amiens, der aber nur in der Sage den Anstoß zur ganzen
	        

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Frohnmeyer, Immanuel. Altertum Und Mittelalter. Stuttgart: Bonz, 1911. Print.
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