GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Angewandte Geschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN619671998
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7282188
Titel:
Angewandte Geschichte
Signatur:
HEG-II 29(1,10)
Autor*in:
Wolf, Heinrich
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Dieterich
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
eine Erziehung zum politischen Denken und Wollen

Kapitel

Titel:
Staat, Volk und Kirche
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
I. Das Christentum und das römische Weltreich
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Angewandte Geschichte
  • binder
  • Titelseite
  • Dem Andenken der deutschen Männer und mutigen Vorkämpfer H. von Treitschke und E. Hasse gewidmet
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erstes Buch. Die alte Kulturwelt
  • Der Orient
  • Griechische Geschichte
  • Römische Geschichte
  • Zweites Buch. Die neue Kulturwelt (Mittelalter und Neuzeit)
  • Die Verteilung der Welt im Wandel der Jahrhunderte
  • Der Staat
  • Staat, Volk und Kirche
  • I. Das Christentum und das römische Weltreich
  • II. Allmählich wachsendes Übergewicht der Kirche über den Staat und ihre universale Weltherrschaft
  • III. Allmählich wachsendes Übergewicht des nationalen Staates über die universale Kirche
  • IV. Die neueste Zeit (seit 1814/15)
  • Geschichtslügen und Irrtümer
  • Register
  • Werbung
  • binder

Volltext

292 
Mit der Völkermischung begann auch eine zunehmende 
Religionsmischung: zuerst im Orient, wo griechische, kleinasiatische, 
syrische, persische, ägyptische Gottesdienste, Kulte und Vorstellungen 
verschmolzen; diese Entwicklung setzte sich dann im römischen Reiche 
sort. Als die Verwirrung immer größer wurde, da erwachte in dem 
Weltreich die Sehnsucht nach einer alle umfassenden Weltreligion. 
Man erhob Zeus-Juppiter oder Aphrodite oder Fortuna oder Hekate 
zu einer Weltgottheit, oder man schus sich einen neuen Gott Pantheos. 
Vor allem aber waren es orientalische Gottesdienste, die sich immer 
mehr über das ganze Reich verbreiteten und den Anspruch erhoben, 
die gesuchte Weltreligion zu sein: 
besonders die ägyptische Isis 
und der persische Mithras. 
Der Mithras-Kult erfuhr von den späteren römischen Kaisern 
(Commodus, Septimius Severus, Caracalla, Elagabal, Alexander 
Severus, Aurelian, Diocletian, Galerius, Julian) jede denkbare offizielle 
Förderung. Auch der Kaiserkult war orientalischen Ursprungs. 
In diese Welt kam das Christentum und das Germanentum. 
Christus ist der größte Vereinfacher und Befreier: Aller äußere 
Gottesdienst, alle Riten und Cärimonien zerfließen in ein Nichts; keine vor- 
geschriebenen Opfer und Reinigungen, keine Beschwörungen und Zaubersprüche, 
kein Formalismus und kein Gebetesprechen, keine ekstatischen Erregungen und 
kein Geheimdienst; er befreit uns von Götzenbildern, von einer Priesterkaste, 
von heiligen Orten, heiligen Zeiten, heiligen Zahlen, heiligen Worten. Seine 
Religion ist nicht beschwert von einem ungeheuren Ballast, nicht eingeschnürt 
von einem Netz äußerer Vorschriften. Sie ist die denkbar einfachste und 
deshalb höchste Religion. 
2. Christenverfolgungen. 
Erst durch das Christentum ist die Frage der Stellung des 
Staates zur Religion eine schwierige geworden und bis zum heutigen 
Tage geblieben. 
Wir müssen folgendes unterscheiden: 
1. Die vereinzelten Greueltaten, welche Nero (54—68) und Domitian 
(81—96) an Christen verübten, waren Ausfluß ihres Cäsarenwahnsinns. 
2. Eigentliche Christenverfolgungen beginnen erst unter Trajan (98—117). 
Auf die Anfrage des jüngeren Plinius, des Statthalters von Bithynien, was- 
mit den Christen geschehen sollte, die sich weigerten, dem Bilde des Kaisers zu 
opfern, ordnete er die Bestrafung an: sie seien des Todes schuldig. Aber er 
fügte hinzu, man solle nur auf Anzeige hin einschreiten, sie nicht von Amts- 
wegen aufsuchen, auch anonyme Anklagen nicht berücksichtigen. 
Diese Auffassung ist fast 2 Jahrhunderte maßgebend gewesen. Unter 
Mark Aurel (161—180) und Septimius Severus (193—211) haben die
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Wolf, Heinrich. Angewandte Geschichte. Leipzig: Dieterich, 1910. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment