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Angewandte Geschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN619671998
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7282188
Titel:
Angewandte Geschichte
Signatur:
HEG-II 29(1,10)
Autor*in:
Wolf, Heinrich
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Dieterich
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
eine Erziehung zum politischen Denken und Wollen

Kapitel

Titel:
Staat, Volk und Kirche
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
IV. Die neueste Zeit (seit 1814/15)
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Angewandte Geschichte
  • binder
  • Titelseite
  • Dem Andenken der deutschen Männer und mutigen Vorkämpfer H. von Treitschke und E. Hasse gewidmet
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erstes Buch. Die alte Kulturwelt
  • Der Orient
  • Griechische Geschichte
  • Römische Geschichte
  • Zweites Buch. Die neue Kulturwelt (Mittelalter und Neuzeit)
  • Die Verteilung der Welt im Wandel der Jahrhunderte
  • Der Staat
  • Staat, Volk und Kirche
  • I. Das Christentum und das römische Weltreich
  • II. Allmählich wachsendes Übergewicht der Kirche über den Staat und ihre universale Weltherrschaft
  • III. Allmählich wachsendes Übergewicht des nationalen Staates über die universale Kirche
  • IV. Die neueste Zeit (seit 1814/15)
  • Geschichtslügen und Irrtümer
  • Register
  • Werbung
  • binder

Volltext

Die neueste Zeit (seit 1814/15). 
345 
IV. 
Die imicste Zkit (feit 1814/15) 
(Wachsende Macht des Papsttums). 
Wiederholt sich die Geschichte? Napoleon I. hat sich gern mit 
Karl dem Großen verglichen, und in der Tat besteht zwischen den beiden 
Herrschern oder vielmehr zwischen ihren Werken eine große Ähnlichkeit: 
Wie Karl der Große, so hat Napoleon I. ein gewaltiges Universal- 
reich geschaffen, in welchem er alle Länder der römisch-katholischen Kirche 
unter seiner Herrschast vereinte; unumschränktes Oberhaupt war er 
selbst. Wie Karl der Große, ging er einen Bund mit dem Papsttum 
ein und schloß 1801 mit ihm das berühmte Konkordat. Dadurch 
wurde der katholischen Kirche Freiheit und Öffentlichkeit des Kultus 
wiedergegeben. Der Erste Konsul behielt sich ein weitgehendes staat- 
liches Aussichtsrecht vor; die Ernennung der Erzbischöse und Bischöse 
stand ihm zu; er ordnete den Eid an, den die Geistlichen der Staats- 
regierung schwören mußten. Eine Neueinteilung der Bistümer und 
Pfarrbezirke war vorgesehen. Der Papst mußte aus eine Rückgabe des 
gesamten Kirchenraubes verzichten. — Und im Jahre 1804 erneuerte 
Napoleon I. das Kaisertum Karls des Großen. 
Wohl liegt ein großer Unterschied darin, daß es Karl dem Großen 
mit der Gründung des universalen Gottesstaates, der civitas Dei, 
heiliger Ernst war, während Napoleon I. der Kirche und der Religion 
innerlich gleichgültig gegenüberstand und den Papst als Mittel benutzte, 
um selbst unumschränkter Alleinherrscher zu werden, ja in späteren Jahren 
den Papst Pius VII. die größten Demütigungen erfahren ließ. Aber 
sonst bleibt die Ähnlichkeit bedeutend und setzt sich sogar nach dem Tode 
beider Herrscher sort. Nach 814 und 1814 zerfiel das weltliche Univer- 
salreich; aber das Papsttum erntete beide Male, was die Kaiser gesät hatten. 
Niemals hat die römisch-päpstliche Kirche so furchtbare Schläge 
erlitten und so darniedergelegen, wie in den Jahren 1789—1814. 
Und doch haben, gegen den Willen der Machthaber, die sran- 
zösische Revolution, das Konkordat von 1801 und die große 
deutsche Säkularisation von 1803 dem Papsttum den Weg 
geebnet für einen neuen Aufschwung: 
Durch die Revolution wurden die Staatskirchen beseitigt. 
Durch das Konkordat befreite Napoleon I. die römische 
Kirche und richtete sie wieder aus; der Papst wurde ausdrück-
	        

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Wolf, Heinrich. Angewandte Geschichte. Leipzig: Dieterich, 1910. Print.
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