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Angewandte Geschichte

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN619671998
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7282188
Title:
Angewandte Geschichte
Shelfmark:
HEG-II 29(1,10)
Author:
Wolf, Heinrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dieterich
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1910
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
eine Erziehung zum politischen Denken und Wollen

Contents

Table of contents

  • Angewandte Geschichte
  • Binder
  • Title page
  • Dem Andenken der deutschen Männer und mutigen Vorkämpfer H. von Treitschke und E. Hasse gewidmet
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erstes Buch. Die alte Kulturwelt
  • Der Orient
  • Griechische Geschichte
  • Römische Geschichte
  • Zweites Buch. Die neue Kulturwelt (Mittelalter und Neuzeit)
  • Die Verteilung der Welt im Wandel der Jahrhunderte
  • Der Staat
  • Staat, Volk und Kirche
  • I. Das Christentum und das römische Weltreich
  • II. Allmählich wachsendes Übergewicht der Kirche über den Staat und ihre universale Weltherrschaft
  • III. Allmählich wachsendes Übergewicht des nationalen Staates über die universale Kirche
  • IV. Die neueste Zeit (seit 1814/15)
  • Geschichtslügen und Irrtümer
  • Register
  • Advertising
  • Binder

Full text

Die neueste Zeit (seit 1814/15). 
363 
Volksgewissen aufs aller tief fte widerspricht, und das ist vor allem die 
Verurteilung ohne Anhörung des Angeklagten, die Geheimhaltung 
der Gründe möglicherweise vor dem Verurteilten und endlich die Verpflichtung 
des Verurteilten zum Schweigen ohne die gleichzeitige Schweigepflicht für samt- 
liche kirchliche Gegner des Verurteilten." 
Die Antwort des Papstes war die Enzyklika gegen den Modernis- 
mus. — Auf dem Katholikentag in Würzburg (1907) sagte der Präsident 
Fehrenbach in seiner Schlußansprache: „Wenn es Sache der Wissen- 
schaft ist zu forschen, dann ist es Sache der Kirche, über die Forschungs- 
ergebnisse zu entscheiden." Und der Passauer Dornkapitular Pichler 
erklärte: „Bildung macht zum Lumpen/' 
Die Kölnische Volkszeitung schrieb im Jahre 1908: 
„Heute wird in gebildeten katholischen Kreisen kaum noch bestritten, daß 
die Katholiken materiell und finanziell, sowie auf dem Gebiete der Wissenschaft, 
der höheren Studien, hinter den Protestanten und Juden prozentual zurück- 
geblieben sind." 
Zahlreiche Vorschläge wurden gemacht, um die „Inferiorität" der 
Katholiken zu beseitigen. Aber die Flammen der Begeisterung sür eine 
kulturelle Hebung der Katholiken wurden durch einen Erlaß des Kölner- 
Kardinals Fischer schnell gelöscht. — 
Interessant ist eine Zusammenstellung der Analphabeten: Im 
Jahre 1890 konnten von den ausgehobenen Rekruten weder lesen noch 
schreiben in Italien 41,1, in Österreich 30,8, in Frankreich 9,5, in 
Belgien 13,6, in der Schweiz 0,8, im Deutschen Reich 0,5 Prozent. 
3. Durch die ganze Kirchengeschichte zieht sich ein fortwährender 
nationaler Gegensatz zwischen Romanen und Germanen; er ist 
die Hauptursache sür den großen Abfall in der Reformation gewesen. 
Wie fehr die katholische Kirche römisch ist, zeigt folgende Zusammen¬ 
stellung : 
Art der Lateransynode 1059, wo das Papstwahldekret zustande kam, hat 
kein einziger deutscher Bischof teilgenommen. Das Kollegium der Kardinäle 
bestand ausschließlich aus Römern. 
Auf der berühmten römischen Fastensynode 1075 waren nur italienische 
und burgundische Bischöfe zugegen. 
Die letzten Beschlüsse des Tridentiner Konzils (1545—1563) sind gefaßt von 
187 Italienern, 31 Spaniern, 29 Franzosen, 2 Deutschen und 1 Engländer. 
Von den 764 Mitgliedern des Vatikanischen Konzils (1869/70) war mehr 
als ein Drittel Italiener. — 
Die Zahl der Kardinäle ist von Sixtus V. auf 70 festgesetzt. Unter 
ihnen überwiegen die Italiener und Spanier.
	        

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Wolf, Heinrich. Angewandte Geschichte. Leipzig: Dieterich, 1910. Print.
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