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Angewandte Geschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN619671998
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7282188
Titel:
Angewandte Geschichte
Signatur:
HEG-II 29(1,10)
Autor*in:
Wolf, Heinrich
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Dieterich
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
eine Erziehung zum politischen Denken und Wollen

Kapitel

Titel:
Geschichtslügen und Irrtümer
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Angewandte Geschichte
  • binder
  • Titelseite
  • Dem Andenken der deutschen Männer und mutigen Vorkämpfer H. von Treitschke und E. Hasse gewidmet
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erstes Buch. Die alte Kulturwelt
  • Der Orient
  • Griechische Geschichte
  • Römische Geschichte
  • Zweites Buch. Die neue Kulturwelt (Mittelalter und Neuzeit)
  • Die Verteilung der Welt im Wandel der Jahrhunderte
  • Der Staat
  • Staat, Volk und Kirche
  • I. Das Christentum und das römische Weltreich
  • II. Allmählich wachsendes Übergewicht der Kirche über den Staat und ihre universale Weltherrschaft
  • III. Allmählich wachsendes Übergewicht des nationalen Staates über die universale Kirche
  • IV. Die neueste Zeit (seit 1814/15)
  • Geschichtslügen und Irrtümer
  • Register
  • Werbung
  • binder

Volltext

Geschichtslügen und Irrtümer. 
365 
II. 
Mittelalter. 
1. Eine der größten Geschichtslügen ist die, daß die Germanen 
die Zerstörer der herrlichen alten Kultur gewesen seien; 
wenn man heute in Italien, in Griechenland nur noch kümmerliche 
Reste der alten Herrlichkeit sehe, so seien die Germanen schuld daran. 
Das Gegenteil ist der Fall! Die Griechen und Römer waren selbst 
die Zerstörer, die Germanen die Retter: 
a) Retter der Kultur; 
b) Retter aus äußeren Gefahren: gegen die Hunnen, die Araber, 
die Magyaren, Mongolen und Türken. 
2. Man redet viel von der hohen Blüte der arabischen Wissen- 
schast in Spanien, wo wir alle in die Schule gegangen seien. In 
Wahrheit war die arabische Wissenschaft und Philosophie weiter nichts, 
als eine armselige Verdolmetschung hellenischen Wissens und Denkens. 
Sobald die hellenische Quelle wieder ans Licht kam, zerfielen jene 
jämmerlichen Produkte in nichts. (Vgl. Chamberlain S. 381). 
3. Die mittelalterliche christliche Kirche ist die Urheberin 
zahlreicher unrichtigen Vorstellungen: 
a) Das Leben und die Lehren ihrer Widersacher wurden in ein 
falsches Licht gerückt: 
Als die Germanen im 5. und 6. Jahrh. in die verödeten 
Provinzen des römischen Reiches eindrangen, standen sie als 
Ketzer den Romanen gegenüber; sie waren Arianer, jene 
Athanasianer. Die römische Kirche weiß nicht genug zu be- 
richten über Verfolgungen und Bedrückungen durch die ger- 
manischen Ketzer. Die heutige Geschichtsforschung hat erwiesen, 
daß genau das Umgekehrte der Fall war. 
Wie ist man mit Karl Martell umgegangen, dem Besieger 
der Araber! Weil er die Kirche zu den großen Lasten mit 
heranzog, ließ sie ihn in die Hölle fahren. 
b) Die Kirche hat zahlreiche planmäßige Geschichtsfälschungen vor- 
genommen, um ihre Macht zu stärken. Am bekanntesten sind: 
die sogenannte Konstantinische Schenkung; 
die pseudoisidorischen Dekretalen. 
c) Es wird so gern von den gewaltigen Verdiensten der mittel- 
alterlichen römischen Kirche um die Bildung, um Schule und Erziehung, 
um Kunst und Wissenschaft gesprochen. Freilich waren die Geistlichen 
Jahrhunderte hindurch die alleinigen Träger der Bildung. Aber ger-
	        

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Wolf, Heinrich. Angewandte Geschichte. Leipzig: Dieterich, 1910. Print.
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