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Lesebuch für die evangelischen Volksschulen Württembergs

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN620612088
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6645706
Title:
Lehrbuch für den Geschichtsunterricht an höheren Lehranstalten
Author:
Pfeifer, Wilhelm
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN620612762
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-7568187
Title:
Die Hauptereignisse der griechischen Geschichte bis zum Tode Alexanders des Großen und der römischen Geschichte bis Augustus
Shelfmark:
HEG-II 35(1,04)-4
Author:
Pfeifer, Wilhelm
Volume count:
Teil 4
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1904
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Subtitle:
mit einem Bilderanhange zur Kunst- und Kulturgeschichte ; Lehraufgabe der Obersekunda

Chapter

Title:
Erster Teil. Die Hauptereignisse der griechischen Geschichte
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
V. Der Peloponnesische Krieg
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für die evangelischen Volksschulen Württembergs
  • Binder
  • Title page
  • Inhalt
  • [Widmung]
  • [I. Bilder aus der Naturkunde]
  • 2. Das Gold
  • 3. Das Eisen
  • 4. Brennbare Mineralien
  • 5. Die Getreidearten
  • 6. Der Weinstock
  • 7. Der Weinbau in Württemberg
  • 8. Das erste und zweite Kartoffelgericht
  • 9. Hanf und Flachs
  • 10. Deutsche Handelspflanzen
  • 11. Einkehr
  • 12. Von den Giftpflanzen
  • 13. Wider das Branntwein- und alles zu viel Trinken
  • 14. Das isländische Moos
  • 15. Der Zucker
  • 16. Der Kaffee
  • 17. Die Palmen
  • 18. Von großen Bäumen
  • 19. Die Pflanzen und das Licht
  • 20. Ueber die Verbreitung der Pflanzen
  • 21. Die Spinnen
  • 22. Der Flußkrebs
  • 23. Der Seidenspinner
  • 24. Der Maikäfer
  • 25. Die Bienen
  • 26. Die Biene
  • 27. Die Flußjungfer
  • 28. Die Verwandlung der Insekten
  • 29. Die Schlangen
  • 30. Die Königsschlange
  • 31. Die Eidechsen
  • 32. Der Hahn und die Henne
  • 33. Der Kukuk
  • 34. Der Storch
  • 35. Die Schwalbe
  • 36. Betrachtung über ein Vogelnest
  • 37. Der Maulwurf
  • 38. Der Hamster
  • 39. Der Biber
  • 40. Der Fuchs
  • 41. Trau, schau, wem
  • 42. Der Wolf
  • 43. Der Königstiger
  • 44. Löwenjagd
  • 45. Zärtlichkeit eines Bären für seine Jungen
  • 46. Das Reh
  • 47. Das Rennthier
  • 48. Das Kameel
  • 49. Der Elephant
  • 50. Das Pferd
  • 51. Eine Landstraßenbetrachtung
  • 52. Die seufzende Kreatur
  • 53. Wie ein Hund sein Brod theilt mit einem Kinde
  • 54. Der kleine Friedensbote
  • 55. Der Walfischfang
  • 56. Der Häring
  • 57. Der Instinkt der Thiere
  • 58. Die Luft
  • 59. Das Wasser
  • 60. Dünste, Nebel und Wolken; Regen und Schnee; Thau und Reif
  • 61. Die Wolken im Dienste Gottes
  • 62. Mancherlei Regen
  • 63. Belehrung über das Wetterglas
  • 64. Die Winde
  • 65. Das Gewitter
  • 66. Die Wärme
  • 67. Holz und Kohle
  • 68. Der Herd und das Feuer
  • 69. Das Licht und die Farben
  • 70. Der Regenbogen
  • 71. Die kleinen Fensterchen
  • 72. Nordlicht
  • 73. Die Töne
  • 74. Lob der Tonkunst
  • 75. Von der Mannigfaltigkeit der Töne
  • 76. Die Eisenbahn
  • 77. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben
  • [II. Bilder aus der Länder- und Weltkunde]
  • 78. Die Hochebene von Oberschwaben
  • 79. Die Alb
  • 80. Das Ebenen- und Hügelland von Niederschwaben und Franken
  • 81. Der Schwarzwald
  • 82. Der Bodensee
  • 83. Das Salzbergwerk Wilhelmsglück
  • 84. Fahrt durch das Salzbergwerk bei Hallein
  • 85. Die Alpen
  • 86. Das Alpenhorn
  • 87. Ein Beispiel von Gottes Hülfe in der Noth
  • 88. Die Mönche auf dem St. Bernhardsberge
  • 89. Die Gebirge Deutschlands
  • 90. Die deutschen Flüsse
  • 91. Susanna Reisacher
  • 92. Claudius an Andres
  • 93. Das deutsche Land
  • 94. Der Hausstand ist die Grundlage des Staats
  • 95. Vom Dienen
  • 96. Die fromme Magd
  • 97. Meister Hämmerlein
  • 98. Segen und Unsegen eines Hauses
  • 99. Die feuerspeienden Berge
  • 100. Der Vesuv
  • 101. Das Erdbeben zu Lissabon im Jahr 1755
  • 102. Europa
  • 103. Städte Europas
  • 104. Asien
  • 105. Palästina
  • 106. Jerusalem
  • 107. Afrika
  • 108. Der Sklave
  • 109. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika
  • 110. Das Meer
  • 111. Heldenmuth
  • 112. Gestalt und Bildung der Erdoberfläche
  • 113. Allgemeine Betrachtung über das Weltgebäude
  • 114. Morgenlied
  • 115. Der Mond
  • 116. Fixsterne, Planeten und Cometen
  • [III. Bilder aus Geschichte und Menschenleben]
  • 117. Die Egypter
  • 118. Die Spartaner
  • 119. Die Athener und die griechische Sprache
  • 120. Sokrates
  • 121. Die Spiele der Griechen
  • 122. Alexander der Große, der Stifter des griechischen Weltreichs
  • 123. Die Römer
  • 124. Rom ist nicht in einem Tag erbaut worden
  • 125. Die letzten Jahrhunderte des jüdischen Reichs
  • 126. Die Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 nach Christi Geburt
  • 127. Die alten Deutschen
  • 128. Deutsche Treue
  • 129. Hermann, der Befreier Deutschlands
  • 130. Leben der Christen in den ersten Jahrhunderten
  • 131. Johannes und der Jüngling
  • 132. Maria und Martha
  • 133. Von den Ostereiern
  • 134. Verfolgungen der Christen
  • 135. Die Märtyrer
  • 136. Sinnsprüche
  • 137. Völkerwanderung
  • 138. Augustinus, der Kirchenvater
  • 139. Muhammed
  • 140. Die Einführung des Christenthums in Deutschland
  • 141. Sinnsprüche von Luther
  • 142. Kaiser Karl der Große
  • 143. Pabst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV.
  • 144. Die Kreuzzüge
  • 145. Kaiser Friedrich I., genannt der Rothbart
  • 146. Schwäbische Kunde
  • 147. Die Waldenser
  • 148. Die besten Mauern
  • 149. Graf Eberhard der Rauschebart
  • 150. Die Trübsale der Vorzeit
  • 151. Sinnsprüche
  • 152. Die Rache
  • 153. Johannes Huß
  • 154. Das Pulver
  • 155. Die Buchdruckerkunst
  • 156. Württemberg unter den Grafen
  • 157. Herzog Eberhard der ältere oder Eberhard im Bart
  • 158. Frisch gewagt ist halb gewonnen
  • 159. Graf Eberhards Weissdorn
  • 160. Der reichste Fürst
  • 161. Der Münsinger Vertrag
  • 162. Columbus, der Entdecker Amerikas
  • 163. Das Ei des Columbus
  • 164. Luthers Jugendjahre
  • 165. Luther im Kloster
  • 166. Anfang der Reformation
  • 167. Luther in Worms
  • 168. Luthers Rückkehr nach Wittenberg
  • 169. Die Uebergabe des Augsburgischen Glaubensbekenntnisses (Confession) im Jahr 1530
  • 170. Herzog Ulrichs Rückkehr in sein Vaterland
  • 171. Luther am Sterbebette seines Töchterleins Magdalena
  • 172. Luther in Noth und Tod
  • 173. Luther über die Bibel
  • 174. Glaube
  • 175. Das Reich muß uns doch bleiben
  • 176. Prinz Christophs Flucht
  • 177. Herzog Christoph von Württemberg
  • 178. Johannes Brenz, der Reformator Württembergs
  • 179. Die Reformation in Hohenlohe
  • 180. Gustav Adolph und der dreißigjährige Krieg
  • 181. Konrad Widerhold
  • 182. Der betende Handwerksgeselle
  • 183. Das Hallische Waisenhaus
  • 184. Das that ich für dich! Was thust du für mich?
  • 185. Die württembergische Tabea
  • 186. Des Herrn Hülfe
  • 187. Denksprüche
  • 188. Johann Jakob Moser auf Hohentwiel
  • 189. Friedrich II., König von Preußen
  • 190. Friedrich II. und General Ziethen
  • 191. Seltene Uneigennützigkeit
  • 192. Der brave Soldat
  • 193. Ein guter Sohn, der im Glück sich nicht seiner geringen Eltern schämt
  • 194. Die französische Revolution
  • 195. Warnung vor Aufruhr
  • 196. Napoleon
  • 197. Wie ein österreichischer Bauer den Franzosen den Weg nicht zeigt
  • 198. Unglück der Stadt Leiden
  • 199. Der Commandant und die badischen Jäger in Hersfeld
  • 200. Der Schneider in Pensa
  • 201. Herr Charles
  • 202. Die sonderbare Mauer
  • 203. Die Schlacht bei Leipzig
  • 204. Die Schlacht bei Waterloo
  • 205. Oberlin
  • 206. Die Jahre 1816 und 1817
  • 207. Lied eines Armen
  • 208. Sparsamkeit
  • 209. Führe uns nicht in Versuchung
  • 210. Denksprüche
  • 211. Pfarrer Flattich als Armenfreund
  • 212. Haushaltungssorgen
  • 213. Die Bibelgesellschaften
  • 214. Die Mission
  • 215. Stand der Missionsarbeit im Jahr 1848
  • 1. Zeittafel
  • 2. Zeittafel für die Geschichte Württembergs
  • 3. Reihe der württembergischen Regenten
  • 4. Statistische Angaben über Württemberg
  • Binder

Full text

199 
Ein paar Stunden darauf kam der Schulze tu die Dorfschenke. Sogleich fiel 
ihm der junge Mensch ins Gesicht. Er saß ganz allein an einem Tischchen und ver¬ 
zehrte sein Abendbrod! Ei, willkommen! rief der Schulze, treffen wir uns hier, 
guter Freund? Der junge Mensch stutzte, sah ihm scharf ins Gesicht und 
wußte nicht, woher die Bekanntschaft kam. Ist er nicht der junge Wanderer, fragte 
der Schulze, der diesen Abend da draußen am Wege das Brett einer Gartenthür 
festgemacht hat? — „Ja, der bin ich." — Nun gut! so kommt, Nachbar Hans, sagte 
der Schulze zum Garteueigenthümer, der zufällig auch da war, kommt und bedankt 
ench bei dem wackern Fremdling. Er hat im Vorbeigehen eure zerbrochene Garten¬ 
thür ausgebessert. Nachbar Hans schmunzelte, sagte seinen Dank und setzte sich neben 
dem Schultheißen traulich zu dem Fremdling. Alle Gäste lauschten auf ihr Gespräch. 
Es betraf das Handwerk, die Wanderungen und Kundschaften desselben, und in allen 
Anwesenden erwachte der einmüthige Wunsch, ihn zum Gemeindeschmid zu bekommen, 
weil Allen der Zug von gemeinnütziger Denkart gefallen hatte. 
Hämmerlein mußte bleiben, und da er schon am folgenden Morgen einen Be¬ 
weis von seiner Geschicklichkeit in der Vieharzneikunst und im Beschlagen gab, so 
war nur eine Stimme für ihn: dieser und kein anderer soll Gemeindeschmid werden. 
Man schloß den Vertrag mit ihm ab, und Meister Hämmerlein war unvermuthet 
Schmidmeister eines großen Dorfes, das er wenige Stunden zuvor auch nicht ein¬ 
mal dem Namen nach gekannt hatte. Sage mir nun noch einer: „wer ungebeten 
zur Arbeit geht, geht ungedankt davon!" 
Zu seiner Besoldung gehörte unter anderm ein Grundstück, das er alljährlich 
mit Kartoffeln oder andern Früchten bestellte. Da er den Acker zum erstenmal in 
Augenschein nahm, bemerkte er auf dem Fahrweg verschiedene Löcher, in welche die 
Wagen bald rechts, bald links schlugen. — „Warum füllt ihr doch die Löcher nicht 
mit Steinen aus?" fragte Hämmerlein die Nachbarn, welche den Acker ihm zeigten. 
„Je", sagten diese, „man kann vor andern Arbeiten nicht dazu kommen." — Was 
that aber Meister Hämmerlein? So oft er auf seinen Acker ging, las er von ferne 
schon Steine zusammen und schleppte deren oft beide Arme voll bis zu den Löchern. 
Die Bauern lachten, daß er, der selbst kein Gespann hielt, für Andere den Weg 
besserte; aber ohne sich stören zu lassen, fuhr Meister Hämmerlein fort, jedesmal 
wenigstens ein paar Steine auf dem Hin- und Herweg in die Löcher zu werfen, 
und in etlichen Jahren waren sie angefüllt. „Seht ihrs", sagte er nun, „hätte Jeder 
von euch, der leer die Straße fuhr, auf dem Weg die Steine zusammengelesen, auf 
den Wagen geladen und in die Löcher geworfen, so wäre der Weg mit leichter Mühe 
in einem Vierteljährchen eben worden. 
98. Segen und Nnfegen eines Hanfes. 
Ich bin jung gewesen und bin alt worden, und ich habe mich 
viel und oft umgesehen, wie es dem Frommen und dem Gottlosen 
auch gehe. Ich habe die Knaben meines Dorfes mit mir aufwachsen 
sehen, ich sah sie Männer werden, Kinder und Kindskinder zeugen, 
und nun habe ich von meinem Alter alle bis auf sieben zu Grabe 
begleitet. Gott, du weißt meine Stunde, wenn ich meinen Brüdern 
folgen soll! Meine Kräfte nehmen ab; aber mein Auge harret dein,
	        

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Lesebuch Für Die Evangelischen Volksschulen Württembergs. Stuttgart: Hallberger, 1854. Print.
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