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[Abth. 2] (Abth. 2)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN620766816
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-8016426
Titel:
Lehrbuch der Geschichte für die Prima höherer Lehranstalten
Autor*in:
Wessel, Paul
Erscheinungsort:
Gotha
Verlag:
Perthes
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Band

Persistenter Identifier:
PPN620767308
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-8016432
Titel:
Das Mittelalter
Signatur:
HEG-II 41(1,1889)-2,1
Autor*in:
Wessel, Paul
Bandzählung:
Teil 1
Erscheinungsort:
Gotha
Verlag:
Perthes
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1889
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Kapitel

Titel:
2. Periode. Bis zum Augsburger Religionsfrieden (bis zur Auflösung der abendländischen Theokratie)
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
I. Die nationale Entwicklung des Abendlandes auf staatlichem Gebiet
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die deutsche Geschichte
  • [Abth. 2] (Abth. 2)
  • Einband
  • Titelseite
  • Sechster Zeitraum. Von Karl V. bis auf den westphälischen Frieden. 1520 - 1648
  • 1. Wahl Kaiser Karl V.
  • 2. Die Kirchentrennung. Ihre Ursachen und ihre Bedeutung
  • 3. Ausbruch der Reformation, 1517
  • 4. Schnelle Verbreitung der neuen Grundsätze
  • 5. Der Reichstag zu Worms. 1521
  • 6. Die ersten Religions-Unruhen
  • 7. Kaiser Karls auswärtige Händel
  • 8. Die ersten Bündnisse der protestantischen Fürsten
  • 9. Ferdinand, römischer König, 1531. Einstweilige Erhaltung des Religions-Friedens
  • 10. Karl gegen die afrikanischen Raubstaaten und mit Franz von Frankreich
  • 11. Die Religions-Angelegenheiten Deutschlands bis zum schmalkaldischen Kriege. 1544 - 46
  • 12. Vorbereitungen zum Kriege
  • 13. Der schmalkaldische Krieg 1546 und 47
  • 14. Die Schlacht bei Mühlberg. (24. April 1547.)
  • 15. Der Kaiser und Philipp von Hessen
  • 16. Das Interim
  • 17. Karl V. und Moritz von Sachsen
  • 18. Von dem Passauer Vertrage 1552, bis zum Religionsfrieden zu Augsburg, 1555
  • 19. Karl V. legt die Regierung nieder. 1556
  • 20. Ferdinand I. 1556. - 1564
  • 21. Maximilian II. 1564 - 1576
  • 22. Rudolf II. 1576 - 1612
  • 23. Matthias. 1612 - 1619
  • 24. Die böhmischen Unruhen. Anfang des dreißigjährigen Krieges. 1618
  • 25. Kaiser Ferdinand II. 1619 - 1637
  • 26. Friedrich V. von der Pfalz zum König in Böhmen erwählt. 1619 - 20
  • 27. Kriegsunternehmungen in Deutschland. 1621 - 1624
  • 28. Krieg mit Dänemark. 1624 - 1629
  • 29. Das Restitutionsedict, 1629
  • 30. Wallensteins Abdankung, 1630
  • 31. Gustav Adolf in Deutschland. 1630 - 32
  • 33. Magdeburgs Zerstörung. (20 May 1631.)
  • 53. Gustav Adolf, und Tilly. Die Schlacht bei Leipzig. (17. Sept 1631.)
  • 34. Gustav Adolf und Wallenstein. Gustavs Tod 16 November 1632
  • 35. Fortsetzung des Krieges. 1632 - 1635
  • 36. Frankreichs Einfluß. Tod Ferdinands II. (15 Februar 1637.)
  • 37. Ferdinand III. 1637 - 1657. Fortsetzung des Krieges. Bernhard von Weimar. Banner. Torstenson. Wrangel
  • 38. Der westphälische Friede. (Den 24. Oktober 1648.)
  • Siebenter Zeitraum. Von dem westphälischen Frieden bis auf die neueste Zeit. 1648 - 1823
  • Uebersicht der deutschen Geschichte für Gedächtnißübungen
  • Werbung
  • Einband

Volltext

141 
Westfälischer Friede 
französischen Gesandten jubelten laut, daß Frankreich noch 
nie einen so vortheilhaften Frieden geschlossen habe. 
2) Schweden, welches auch große Forderungen ge¬ 
macht hatte, aber an dem stolzen und wenig gewandten I o- 
hann Orenstierna,des großen Reichskanzlers Sohne, 
und dem bestechlichen Rath Adler Salvins, nicht die 
besten Vertreter fand, begnügte sich mit Vorpommern 
und Stettin, nebst der Insel Rügen, der Stadt W i s- 
mar in Mecklenburg, und den Bisthümern Bremen und 
Verden an der Weser; Ländern, die zum Theit arm waren 
und zerstreut lagen. Auch hat Schweden von ihrem Besitze 
keinen Mißbrauch gegen unser Vaterland gemacht. Zum 
Ersatz der Kriegskosten wurden den Schweden noch 5 Millio¬ 
nen Thaler zugesagt, die das ausgesvgene Reich aufbrin¬ 
gen sollte. 
3) Der Churfürst von Brandenburg welcher 
auf das ganze pommersche Land gegründete Ansprüche hatte, 
erhielt Hinterpommern, und zur Entschädigung für 
Vorpommern das Erzbisthum M ag d c b u r g, die Bisthü- 
mer Halber st adt, Minden und Kamin, als welt¬ 
liche Fürstenthümer. 
4) Mecklenburg erhielt für Wismar die Bisthümer 
Schwerin und Ratze bürg. 
5) Hessenkassel, welches von Anfang an unverän¬ 
derlich an Schweden gehalten hatte, und dessen kluge und 
schone Landgrasin Amalie Aller Herzen zu gewinnen wußte, 
erhielt durch schwedische und französische Vermittlung, ob¬ 
gleich es nichts verloren halte, einige Oerter in Westfalen 
und 600,000 Reichsthaler. 
6) Braunschweig Lüneburg, welches Ansprüche 
aufMagdebnrg und Minden, und nachher auf das Bisthum 
Osna brüll machte, erhielt das Recht, daß abwechselnd mit 
einem katholischen Bischöfe einer seiner Prinzen dieses letz¬ 
tere Land besitzen solle. 
7) Der älteste Sohn des unglücklichen Friedrich V. von 
der Pfalz erhielt seine Erbländer wieder bis auf die Ober¬ 
pfalz, die der Churfürst von Baiern behielt; und da die¬ 
ser auch die alte pfälzische Chnrwüroe, mit ihren Rechten, 
nicht wieder abgeben wollte, so wurde für Pfalz eine achte 
Chur errichtet. 
b) Sehr schwierig und lang waren die Verhandlungen 
wegen Religion ssachen in Deutschland. Die Prote¬ 
stanten verlangten, außer ihrer eigenen Religionsfreiheit, 
auch die für die protestantischen Uuterthanen 'des Kaisers, 
und hierzu war derselbe auf keine Weise zu bewegen. Man 
mußte sich also auf das Reich beschränken und für dieses 
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Kohlrausch, Friedrich. [Abth. 2]. Elberfeld: Büschler, 1823. Print.
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