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Geschichte der Neuzeit von 1648 bis zur Gegenwart (Teil 6)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN621043052
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4391740
Title:
Pfeifers Lehrbuch der Geschichte für höhere Lehranstalten
Author:
Borries, Emil von
Kienitz, Otto
Pfeifer, Wilhelm
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Edition title:
Sonderausg. für Südwestdeutschland / hrsg. von E[mil] von Borries unter Mitw. von O[tto] Kienitz
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN621044024
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4405659
Title:
Geschichte der Neuzeit von 1648 bis zur Gegenwart
Shelfmark:
HEG-II 51(1,11)-6
Author:
Borries, Emil von
Kienitz, Otto
Pfeifer, Wilhelm
Henkelmann, Karl
Brandt, Paul
Volume count:
Teil 6
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1911
Edition title:
Sonderausg. für Südwestdeutschland / hrsg. von E[mil] von Borries unter Mitw. von O[tto] Kienitz [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit einem Anhang: Kurzer Abriß der Geschichte und Verfassung des Großherzogtums Hessen von K[arl] Henkelmann ; mit 17 Karten im Text und einem kunstgeschichtlichen Anhang von [Paul] Brandt

Chapter

Title:
Die neueste Zeit
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
A. Das Deutsche Reich
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Pfeifers Lehrbuch der Geschichte für höhere Lehranstalten
  • Geschichte der Neuzeit von 1648 bis zur Gegenwart (Teil 6)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Verzeichnis der Karten im Text
  • I. Zeitalter der Entstehung und Entwicklung der Großmächte. 17. und 18. Jahrhundert
  • II. Das Zeitalter der Revolution
  • III. Die Zeit vom zweiten Pariser Frieden bis zur Gründung des Deutschen Reiches. 1815-1871
  • Die neueste Zeit
  • A. Das Deutsche Reich
  • B. Die übrigen Großmächte der Gegenwart
  • Kanon der einzuprägenden Jahreszahlen
  • Kurzer Abriß der Geschichte und Verfassung des Großherzogtums Hessen
  • Binder
  • Bilder zur Kunstgeschichte der neueren und neuesten Zeit
  • Binder

Full text

Die neueste Zeit 
A. Das Deutsche Reich. 
Noch siebzehn Jahre stand Kaiser Wilhelm I. an der Spitze des 
Reiches, verehrt und geliebt von seinem Volke, wie selten ein Fürst. An 
der Feier seines fünfundzwanzigjährigen Regierungsjubiläums, seiner gol- 
denen Hochzeit und seines neunzigsten Geburtstages nahmen alle Deutschen 
den herzlichsten Anteil. Er starb am 9. März 1888. Die amtliche Mit- 
teilnng von dem Ableben des ersten Kaisers an den Reichstag schloß ^sürst 
Bismarck mit den Worten: „Die heldenmütige Tapferkeit, das national 
hochgespannte Ehrgefühl und vor allen Dingen die treue, arbeitsame 
Pflichterfüllung im Dienste des Vaterlandes und die Liebe zum Vater- 
lande, die in unserem dahingeschiedenen Herrn verkörpert waren — mögen 
sie ein unzerstörbares Erbteil unserer Nation sein, das der aus unserer 
Mitte geschiedene Kaiser uns hinterlassen hat." 
Vom 9. März bis zum 15. Juni 1888 regierte Friedrich III., ge¬ 
boren am 18. Oktober 1831, einziger Sohn Wilhelms I., vermählt mit 
Viktoria, Prinzeß Royal von England. Beim Ableben seines Vaters 
hielt er sich in San Remo an der Riviera auf, wo er Heilung von einem 
schweren Leiden suchte, dem er, nach Berlin zurückgekehrt, erlag. Ihm 
folgte 
Wilhelm II., geboren 27. Januar 1859, vermählt mit Auguste 
Viktoria, Prinzessin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Angnstenburg. 
1888 legte Moltke seine Stellung als Chef des Großen General- 
stabes nieder (gestorben 1891). 1890 wurde Fürst Bismarck aus seinem 
Amte als Reichskanzler entlassen. Er lebte seitdem in Friedrichsruh 
bei Hamburg, wo er am 30. Juli 1898 starb. 
Das Deutsche Reich bewährte sich in den Jahrzehnten nach seiner 
Gründung als ein Hort des europäischen Friedens. Es schloß zunächst 
mit Rußland und Österreich-Ungarn das „Dreikaiserbündnis", und als 
sich dies während des Russisch-türkischen Krieges auflöste, 1879 mit Oster- 
reich-Ungarn einen Bund des Friedens und der gegenseitigen Verteidi- 
gung, dem 1883 Italien beitrat. Der „Dreibund" ist seitdem wieder- 
holt erneuert worden. 1890 wurde Helgoland durch Vertrag mit Eng- 
land deutsch.
	        

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Kabisch, Richard, and Hermann Tögel. Wie Lehren Wir Religion? Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1917. Print.
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