GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Dritte Periode der Neuzeit, die Zeit der Umwälzungen (H. 4)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN621048631
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4566584
Titel:
Lehrbuch der Geschichte für Lyzeen und höhere Mädchenschulen
Autor*in:
Christensen, Heinrich
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Christmann, Curt
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Untertitel:
Neubearbeitung in 4 Heften, 1 Vorstufe und 1 Ergänzungsheft

Band

Persistenter Identifier:
PPN621048658
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4566595
Titel:
Dritte Periode der Neuzeit, die Zeit der Umwälzungen
Signatur:
HEG-II 53(2,12)-4
Autor*in:
Christensen, Heinrich
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Christmann, Curt
Bandzählung:
H. 4
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1912
Ausgabenbezeichnung:
2., umgearb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Kapitel

Titel:
2. Abschnitt. Die Zeit der nationalen Staatenbildung, 1815-1871
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Geschichte für Lyzeen und höhere Mädchenschulen
  • Dritte Periode der Neuzeit, die Zeit der Umwälzungen (H. 4)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Dritte Periode der Neuzeit. Die Zeit der Umwälzungen
  • 2. Abschnitt. Die Zeit der nationalen Staatenbildung, 1815-1871
  • Dritter Abschnitt. Die Zeit des Deutschen Reiches. Von 1871 bis zur Gegenwart
  • § 133. Rückblick
  • Mitteleuropa 1803
  • Europa zur Zeit der höchsten Machtentfaltung Frankreichs 1812
  • Mitteleuropa 1815-1866
  • Deutschland 1866-1871 mit Angaben der Gebietsentwicklung Preuszens
  • Werbung
  • Einband

Volltext

§ 114—115 
Wirtschaftliches Leben. 
35 
4. Die Wissenschaften. Unter dem Einfluß der nationalen nnd volks¬ 
tümlichen (Strömung in der Literatur entstand eine neue Wissenschaft, die 
deutsche Sprach- und Altertumsforschung. Ihr Hauptvertreter war 
Jakob Grimm, Professor in Göttingen. Er gab gemeinsam mit seinem 
Bruder Wilhelm die „Kinder- und Hausmärchen" und die „Deutschen 
Sagen" heraus, schrieb dann seine „Deutsche Grammatik" und die „Ge- 
schichte der deutschen Sprache" und arbeitete wieder zusammen mit seinem 
Bruder an dem „Deutschen Wörterbuche". — Hatte Friedrich Schlegel 
auf „Die Sprache und Weisheit der Jndier" hingewiesen, so ward der 
feinsinnige Wilhelm von Humboldt ein Förderer der Sprachver¬ 
gleichung, einer ebenfalls neuen Wissenschaft, deren eigentlicher Begründer 
der Sanskritforscher Franz Bopp ist. 
Das Haupt der klassischen Philologen war Friedrich August 
Wolf, unter den Romanisten ragte Diez hervor. 
Die Begründer der historischen Rechtsschule wurden Eichhorn 
und von Savigny: sie zeigten, daß das Recht nichts künstlich Gemachtes, 
sondern eine Schöpfung des Volksgeistes sei. 
Der Schöpfer wissenschaftlicher Geschichtsdarstellung ward 
Georg Niebuhr mit seiner „Römischen Geschichte"; von ihm lernte der 
geniale Leopold Ranke die kritische Methode. Bedeutsam war ferner 
das Wirken Friedrich Christoph Schloffers durch die Würdigung 
kulturgeschichtlicher Tatsachen in seinen Geschichtswerken. 
In den Naturwissenschaften und der Erdkunde zeichnete sich vor 
allen Alexander von Humboldt aus. Nach wichtigen Forschungsreisen 
in Amerika ließ er sich zunächst in Paris nieder und siedelte dann, einer 
Aufforderung des preußischen Königs folgend, nach seiner Vaterstadt 
Berlin über. Die Früchte seiner Studien legte er in feinem „Kosmos" v 
nieder. 
§ 115. Wirtschaftliches Leben. 
1. Wirtschaftliche Zustände vor hundert Jahren. In keinem Zeit- 
räum hat das wirtschaftliche Leben in Deutschland so große Veränderungen 
erfahren wie in den letzten hundert Jahren. Um 1800 hatte es noch 
einen säst mittelalterlichett Charakter. In Preußen lebten vier Fünftel 
der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Nur wenige Städte zählten 
mehr als 10000 Einwohner, und auch die Bürger trieben zum Teil 
Ackerbau und Viehzucht. Auf dem Lande herrschte noch eine ausgedehnte 
Eigenproduktion, so daß der Bauer mit Handwerkern und in Kauf- 
lüden wenig zu tun hatte; der selbstgebaute und gesponnene Flachs 
wurde im Hause selbst gewebt und zu Kleidungsstücken verarbeitet. In 
den Städten behauptete sich das Handwerk in den alten Formen, wie¬ 
wohl Fabrik- und Heimarbeit auf einigen Gebieten schon den Wett¬ 
bewerb begannen. Der Handwerker verarbeitete entweder das vom Kunden 
gelieferte Rohmaterial gegen Stücklohn (Lohnwerk), oder er lieferte die 
fertige Ware aus eigenem Material (Preiswerk). 
3*
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Band

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Band

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Christensen, Heinrich, and Curt Christmann. Dritte Periode Der Neuzeit, Die Zeit Der Umwälzungen. Leipzig: Hirt, 1912. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment