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Quellenlesebuch (Heft 5. Erg.-H)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN621048631
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4566584
Titel:
Lehrbuch der Geschichte für Lyzeen und höhere Mädchenschulen
Autor*in:
Christensen, Heinrich
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Christmann, Curt
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Untertitel:
Neubearbeitung in 4 Heften, 1 Vorstufe und 1 Ergänzungsheft

Band

Persistenter Identifier:
PPN621048666
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4591395
Titel:
Quellenlesebuch
Signatur:
HEG-II 53(2,12)-5
Autor*in:
Christensen, Heinrich
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Christmann, Curt
Bandzählung:
Heft 5. Erg.-H
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1912
Ausgabenbezeichnung:
2. Aufl., (Neudr.) [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Untertitel:
ausgewählte Abschnitte aus Quellenschriften und hervorragenden Geschichtswerken nebst einer Einleitung über Geschichtsquellen

Kapitel

Titel:
Inhalt
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Geschichte für Lyzeen und höhere Mädchenschulen
  • Quellenlesebuch (Heft 5. Erg.-H)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhalt
  • Einband

Volltext

3. Die Blütezeit der griechischen Kultur. 
5 
Das Verdienst, dieses große Sammelwerk der deutschen Geschichtsquellen ins 
Leben gerufen zu haben, gebührt dem Freiherrn vom Stein, der 1819 die Ge¬ 
sellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde stiftete und die Leitung des 
Unternehmens 1821 dem damaligen Archivsekretär Georg Heinrich Pertz aus 
Hannover übertrug, der sie bis 1874 in Händen hielt. Darauf übertrug die Berliner 
Akademie der Wissenschaften sie dem Professor Georg Maitz. Dieser führte sie 
bis zn seinem Tode 1885 weiter. Der jetzige Leiter ist Reinhold Koser. Das 
Deutsche Reich und Osterreich geben zn diesem großartigen Unternehmen jährliche 
Zuschüsse. 
Ein guter Führer durch das weitverzweigte Gebiet der mittelalterlichen Geschichts¬ 
quellen ist das zweibändige Werk von Wilhelm Wattenbach: „Deutschlands Ge¬ 
schichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts". Eine 
Fortsetzung dieses Werkes stammt von Ottokar Lorenz: „Deutschlands Geschichts- 
quellen im Mittelalter seit der Mitte des dreizehnten Jahrhunderts". Von kteinerm 
Umfange ist das Handbuch der Quellenkunde zur deutschen Geschichte von 
Vildhaut. 
Die Quellen zur altern Brandenburgs - Preußischen Geschichte find in 
den genannten Sammelwerken enthalten. Die Fortsetzung bilden die Publikationen 
ans den Königlich Preußischen Staatsarchiven, von denen bis jetzt etwa 
80 Bände erschienen sind. Gute Führer durch das Gebiet der Brandenburgifch- 
Preußischen Geschichte find das Quellenbuch der Brandenbnrgifch-Preußifchen 
Geschichte von Zurbonsen und Ausgewählte Urkunden der Branden- 
burgisch-Preußischen Verfaffungs- und Verwaltungsgefchichte von 
Wilhelm Altmann. 
Auch die übrigen Staaten haben ähnliche Quellenwerke ihrer Geschichte. 
Die Zentralstellen für die gesamte geschichtliche, wie die sonstige Wissenschast- 
liehe Literatur sind die großen Universitätsbibliotheken und die Stadtbiblio- 
theken der Großstädte. An erster Stelle ist im Deutschen Reiche zu nennen die 
Königliche Bibliothek zu Berlin, dann die zu München. Von auswärtigen 
Bibliotheken sind nennenswert die Vatikanische und die Bibliotheque natio¬ 
nale in Paris. Noch viel ungedruckte Quellen enthalten die Archive, die teils 
dem Staate, teils den Städten gehören. 
3. Die Blütezeit der griechischen Kultur. 
Aus P. Fischer, „Geschichte des Altertums". 2. Aufl. 
(München, Allgem. Verlags-Gesellschaft m. b. H.) 
Die Perserkriege bilden den Höhepunkt der griechischen Geschichte. Wie jeder 
Kamps, in dem ein edles Volk gegen eine überlegene Macht seine Freiheit schützt, 
die Eigenart der nationalen Kultur rettet und fördert, so wirkt auch die Abwehr der 
Barbaren nachhaltig auf die selbständige Entwicklung des hellenischen Geisteslebens 
ein. Die Künste erreichen ihre höchste Blüte, frei von allem Fremden, was ihnen 
bisher noch anhaftete. Da die Athener die größten Opfer bringen, durch Heldenmut 
die übrigen Stämme übertreffen und am längsten die siegreichen Waffen gegen die 
Asiaten sichren, so ernten sie auch den schönsten Lohn. Ihre Stadt, blühend und
	        

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Christensen, Heinrich, and Curt Christmann. Quellenlesebuch. Leipzig: Hirt, 1912. Print.
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