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[Das Mittelalter] (Teil 2)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN621452025
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4604152
Titel:
Abriß der allgemeinen Geschichte
Autor*in:
Assmann, Wilhelm
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Untertitel:
in zusammenhängender Darstellung auf geographischer Grundlage ; ein Leitfaden für höhere Lehranstalten

Band

Persistenter Identifier:
PPN621473472
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4651746
Titel:
Abriß der Geschichte der neueren Zeit
Signatur:
HEG-II 54(9,1879)-3
Autor*in:
Meyer, Ernst
Assmann, Wilhelm
Bandzählung:
Teil 3
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1879
Ausgabenbezeichnung:
9., umgearb. Aufl. / von Ernst Meyer [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Untertitel:
in zusammenhängender Darstellung auf geographischer Grundlage ; ein Leitfaden für Gymnasien und Realschulen

Inhaltsverzeichnis

Titel:
Inhaltsübersicht
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden für den geschichtlichen Unterricht in den oberen Klassen höherer Lehranstalten
  • [Das Mittelalter] (Teil 2)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Das Mittelalter
  • A. Einleitende Übergangszeit (Eingangsperiode). Neugestaltung der einst in dem römischen Weltreich beschlossenen Gebiete. c. 475-900
  • I. Neugestaltung des Westens durch die Sonderung der romanischen und germanischen Völker
  • II. Neugestaltung des Ostens durch die Ausbreitung des Islam im Kampfe namentlich mit Byzanz
  • B. Das eigentliche Mittelalter. c. 888-1480
  • C. Ausleitende Übergangszeit (Ausgangsperiode). Die Neugestaltung des europäischen Staatensystems. 1483-1516
  • Namenverzeichnis
  • Werbung
  • Einband

Volltext

Das Zeitalter Iustinians. 
29 
die Zukunft, insofern sie für Ostfranken, für Deutschland den 
bisher üblichen Teilungen eine Ende gemacht. 
II. Neugestaltung des Ostens durch die Ausbreitung des 
Islam im Kampfe namentlich mit üijmnl 
\. Nachleben des römischen Weltreichs und der griechisch-römischen 
Kultur im byzantinischen Reiche. Das Zeitalter ^ustinians. 
527 — 65. 
1. Aus der schweren Zerrüttung, welche die Stürme der Völker¬ 
wanderung und vielfache innere Wirren ihm gebracht hatten, erhob 
sich der östliche Teil des ehemaligen römischen Reichs noch einmal ' 
unter Kaiser Justinian (527 — 65), dem Neffen und Nachfolger 
des als Soldat in die Höhe gekommenen und nach des Kaisers Ana¬ 
stasius Tod auf den Thron erhobenen Dardaniers (Bulgaren) Justinus. 
Freilich verbarg seine Regierung trotz ihres blendenden Glanzes nicht 
das Elend des unter hartem Steuerdruck verarmten Volkes, mit ihren 
Eroberungen nicht die fortschreitende Auflösung und Schwäche, mit 
ihrer Sorge für Kunst und Wissenschaft nicht die tiefe sittliche Ver¬ 
kommenheit , wie die Kämpfe der R e n n b a h n P a r t e i e n (Blaue 
und Grüne) die Schwäche des sich neben seiner (durch eine dunkle 
Vergangenheit besteckten) Gemahlin Theodora eitel brüstenden Kaisers 
kläglich offenbarten: der Nikeaufstand 532. Selbst unkriegerisch, sand 
Justinian in Belisar einen großen Feldherrn, der das durch religiöse 
Streitigkeiten zerrüttete Vandalen reich (Gelimer) 534 eroberte 
und bartu das Ostgotenreich, wo Theodorich dem Großen (f 526) sein 
Enkel Athanarich und dann dessen Mutter Amalasuntha gefolgt, diese 
aber durch ihren Vetter und zweiten Gemahl Theobat (536) ennorbet 
unb bann an b essen Stelle unter bem Einfluß einer national-poli¬ 
tischen Reaktion gegen bas bisher begünstigte Römertum ber tapfere 
Vitiges auf ben Thron erhoben war, von Sizilien aus angriff 
unb trotz helbenmütigen Wiberstanbs in wechselvollem Kampfe (Er¬ 
oberung Ravennas 539) zum größten Teil eroberte. Eine neue Er¬ 
hebung ber Goten nach seiner Abberufung (540) schränkte Belisar 
zurückgekehrt nur mühsam ein, ihre Bewältigung mußte er seinem 
Nachfolger Narses überlassen (552 Eroberung Roms), bem bie 
Goten unter Tejas (Schlacht am Vesuv) im Helbenkampf 555 erlagen. 
U 
Justi- 
man. 
»27—65.
	        

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Zitierempfehlung

Prutz, Hans, and Herman Schiller. [Das Mittelalter]. Berlin: Grote, 1891. Print.
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