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Deutschkunde

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN621047392
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4453507
Title:
Kleines Lehrbuch der Geschichte für die Oberstufe höherer Mädchenschulen und für Lehrerinnenseminare
Author:
Christensen, Heinrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Hirt
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Subtitle:
in drei Heften

Volume

Persistent identifier:
PPN621481319
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4795408
Title:
Von der Völkerwanderung bis zum Westfälischen Frieden
Shelfmark:
HEG-II 57(2,1899)-2
Author:
Christensen, Heinrich
Volume count:
H. 2
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Hirt
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1899
Edition title:
Ausg. B: für konfessionell gemischte Schulen, 2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Appendix

Title:
Anhang
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Deutschkunde
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Das deutsche Land, seine Besiedelung und Ausnutzung
  • Pflanzen- und Tierwelt und ihre Unterwerfung
  • Der vorgeschichtliche Mensch auf deutschem Boden
  • Tafel I 1. Faustkeil. 2. Lorbeerblattspitze. 3. Vogelkopf von Andernach. 4. Kugelamphore. 5. Renntier aus dem Keßlerloch bei Tayngen. 6. Dolch aus Feuerstein. 7. Knochenharpune aus dem Magdalénien. 8. Steinbeile
  • Tafel II 1. Ofnethöhle mit Schädelbestattungen. 2. Jüngere Steinzeit: Hünengrab. 3. Wiederherstellung eines Pfahlbaudorfes aus der Schweiz
  • Tafel III 1. Schwertstab aus Bronze. 2. Kegelgrab von Blengow i. Mecklenburg. 3. Bronzeschwert. 4. Spiralfibel. 5. Messer. 6. Grundriß eines bronzezeitlichen Hauses von Buch. 7. Bronzezeitliches Haus von Buch. Nach beobachteten Resten und Spuren wieder aufgebaut. 8. Bronzesitula mit Bildern a. d. menschlichen Leben. 9. Hallstattschwert. 10. Klapperbleche
  • Tafel IV 1.Fisch aus d. Goldfunde von Vettersfelde. 2. Zweischneidiges germanisches Schwert mit Inschrift. 3. Kaiserzeitfibel. 4. Germanischer Krieger der Völkerwanderungszeit. 5. Runenspeer von Müncheberg. 6. Fränkische Art. 7. Wendenfigur. 8. Bronzeurne. Königsgrab v. Seddin
  • Vom Germanen zum Deutschen
  • Die deutsche Sprache und die Schrift
  • Volkskunde
  • A. Märchen. Sage. Religion. Brauch. Sitte
  • B. Ländliche Siedelung und Bauernhaus
  • C. Äußere Formen des gesellschaftlichen Lebens
  • Wirtschaftliche Entwicklung
  • Rechts - und Staatsentwicklung
  • Handel und Kolonisation
    Handel und Kolonisation
  • A. Handel in und außer Landes
  • B. Kolonisation seit dem 11. Jahrhundert
  • C. Das Deutschtum im Auslande
  • Weltliche Baukunst und städtische Siedelung
  • A. Burgen, Schlösser, Paläste
  • B. Die deutsche Stadt
  • Kirchliche Baukunst und bildende Kunst
  • A. Deutsche Kunst im Mittelalter
  • B. Deutsche Kunst der neueren Zeit
  • Das Theater
  • Abb. 1. Grundriß des griechischen Theaters
  • Abb. 2. Bögendekoration (Festwiese aus den Meistersingern.) Abb. 3. Rundhorizontdekoration. (Festwiese aus den Meistersingern.)
  • Abb. 4. Wagenbühne. Anordnung der Wagen vor Beginn der Gretchentragödie
  • Abb. 5. Drehbühne
  • Tafel XXXI 1. Simultanbühne. Szene aus dem Passionsspiel von Valenciennes. 2. Grundriß einer Simultanbühne auf freiem Platz. 3. Engl. Sommertheater "Schwantheater" in London
  • Tafel XXXII 1. Gedecktes Privattheater "Der rote Ochs" in London. 2. Grundriß des Ulmer Stadttheaters. 3. Bühnenansicht. 4. Telaribühne
  • Die deutsche Musik
  • Die geistige Entwicklung in ihren Hauptzügen
  • Stichwortübersicht
  • Büchernachweis
  • Advertising
  • Sprachenkarte
  • Slavisches Gebiet. Deutsches Gebiet. Französisch. Gebiet
  • binder

Full text

82 Wirtschaftliche Entwicklung 
in den letzten Jahrzehnten, daß deutsche Waren auf allen Märkten der Welt 
geschätzt und abgesetzt wurden. Deutschland war in die Weltwirtschaft 
hineingewachsen, und die Höhe seiner Ein- und Ausfuhr hatte sich schon be¬ 
drohlich der Englands genähert. Damit wurde es aber auch von allen den 
wechselnden Einflüssen abhängig, die den Weltmarkt beherrschen. Je nach 
der politischen Weltlage, dem Schwanken von Angebot und Nachfrage trat 
auch in unsrer Industrie ein Aufschwung oder ein Abflauen ein, das oft 
ganzen Bezirken verhängnisvoll werden konnte (z. B. der große Krach 
von 1873). 
Das Aufkommen des Großbetriebs, des Kapitalismus und des Unter¬ 
nehmertums beeinflußte aber auch' den Geld Verkehr, der viel beweglicher 
und flüssiger wurde. 
Seine Formen, die früher wohl schon vorhanden, aber nur für kleinere Kreise 
von Bedeutung waren, wurden allgemein wichtig: die Banken, die Börsen griffen in 
den Handel über (Effektenbörsen), und allgemein drang die Kreditwirtschaft ein, auch 
im alltäglichen Leben als Wechsel, Scheck usf. Denn nun kommt es nicht mehr darauf 
an, daß möglichst viel bares Geld umläuft (wie zur Zeit des Merkantilismus), sondern 
möglichst wenig, weil das Bargeld als Deckung für den Umlauf der Banknoten ge¬ 
braucht wird. Daß Deutschland ein kapitalkräftiges Land ist, das beweisen die weit¬ 
gehende Anlage deutschen Kapitals im Ausland (etwa 1% Milliarde) — als Gegen¬ 
gewicht gegen unsere überwiegende Einfuhr (passive Handelsbilanz) — und die 
Kriegsanleihen (46% Milliarden). 
dor allem wurde aber das Handwerk von diesen Umwälzungen betroffen, 
spricht man doch oft geradezu in dieser Zeit von einem Kampf zwischen Hand¬ 
werk und Großbetrieb. Richtig ist, daß der Handbetrieb in vielen Gewerbs- 
Zweigen der Maschine weichen mußte, weil sie billiger, gleichmäßiger arbeitete, 
daß auch manche Handwerke tatsächlich zum Aussterben verdammt oder auf 
das bloße Fertigmachen von Halbfabrikaten beschränkt oder in die Fabriken 
eingepaßt wurden. Aber in anderen Zweigen wieder gelang es den Hand¬ 
werkern, ihre Stellung zu behaupten, ja zu erweitern, namentlich wenn sie 
es verstanden, auch in ihrem Betrieb Kleinmaschinen zu verwenden. Auch 
wo es auf liebevolle Durchbildung des Einzelerzeugnisses, auf Arbeit für 
persönlichen Geschmack u. dgl.- ankam (und diese Bestrebungen nahmen in 
den letzten Jahren sehr zu), da konnte sich ein geschicktes Handwerk sehr wohl 
halten. Die Heimarbeit, die ja selbst auf dem kapitalistischen Unternehmer¬ 
tum beruht, ging nur da zurück, wo die Maschine vordrang (so z. B. in der 
Textilindustrie); in anderen Gewerben erhielt sie sich und verbreitete sich auch 
noch weiter (namentlich in der Tabakindustrie). Trotz der vielen Schäden, 
die mit ihr verknüpft sind, ist sie für große Gebiete eine Daseinsbedingung, 
vor allem in den Gebirgsgegenden, die sich von Landwirtschaft allein nicht
	        

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Hofstaetter, Walther. Deutschkunde. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1917. Print.
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