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Die Neubildung der europäischen Kulturwelt durch Christentum und Germanentum (Hauptteil 2)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN621647101
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5165862
Title:
Lehrbuch der Geschichte für die oberen Klassen der Gymnasien
Author:
Lorenz, Karl
Place of publication:
München
Publisher:
Oldenbourg
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN621647659
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5185170
Title:
Die Neubildung der europäischen Kulturwelt durch Christentum und Germanentum
Shelfmark:
HEG-II 71(1,11)-2
Author:
Lorenz, Karl
Volume count:
Hauptteil 2
Place of publication:
München
Publisher:
Oldenbourg
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1911
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
(das Mittelalter)

Appendix

Title:
Anhang. Kulturgeschichtliche Grundbegriffe
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für die oberen Klassen der Gymnasien
  • Die Neubildung der europäischen Kulturwelt durch Christentum und Germanentum (Hauptteil 2)
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Die Neubildung der europäischen Kulturwelt durch Christentum und Germanentum (Das Mittelalter)
  • A. Das Zeitalter der sog. Völkerwanderung als Übergangszeit vom Altertum zum Mittelalter
  • B. Das Zeitalter der fränkischen Vorherrschaft
  • C. Das Zeitalter der Vorherrschaft des römisch-deutschen Kaisertums und des Papsttums
  • D. Das Zeitalter der territorialen Auflösung des deutsch-römischen Reiches und der Bildung starker Nachbarstaaten
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
  • Zeittafel
  • Anhang. Kulturgeschichtliche Grundbegriffe
  • binder

Full text

Anhang. 
Kulturgeschichtliche Grundbegriffe. 
I. Kultur und Kulturvölker. 
Das Wort Geschichte ist abgeleitet von „geschehen". Also wäre Geschichte 
alles, was geschieht. Da aber die Summe dessen, was geschieht, unermeßlich 
groß, auch nicht alles, was sich ereignet, gleich bedeutend ist, faßt man den Be- 
griff „Geschichte" enger und versteht darunter nur solche Ereignisse, welche wichtig 
genug sind, im Gedächtnis der Menschheit festgehalten und der Nachwelt über- 
liefert zu werden. Derartige Ereignisse sind uns in der Regel nur von sog. Kultur- 
Völkern überliefert. Unter Kiilturvölkern versteht man solche Völker, die zur 
Kultur, d. h. zur fortschreitenden Ausbildung und Entwicklung der Menschheit 
wesentlich beitragen. Im allgemeinen unterscheidet man: 
1. Jäger- und Fischervölker; sie leben von den Erträgnissen der Jagd und 
des Fischfangs. Das Fleisch der Tiere dient ihnen zur Nahrung, das Fell zur 
Kleidung. Feste Wohnsitze sind in der Regel unmöglich; denn wenn eine be- 
stimmte Gegend ausgebeutet ist, muß eine andere aufgesucht werden Eine 
gewisse Kunstfertigkeit, also Ausbildung, zeigt sich in der Herstellung der Jaad- 
geräte; von gezähmten Tieren kommt anfangs nur der zur Jagd oder auch als 
Zugtier verwendbare Hund in Betracht. 
2. Nomaden- oder Hirtenvölker; sie haben bereits die wichtigsten Tiere 
gezähmt (Rind, Pferd, Kamel:c.), haben sie demnach zur Verfügung und sind 
nicht mehr auf das Jagdglück und Fangergebnis angewiesen. Fleisch und Milch 
der Tiere dienen zur Nahrung, das Fell oder die Wolle in irgend einer Verar¬ 
beitung zur Kleidung. Jagd und Fischfang sind nicht mehr Hauptbeschäftigung 
sondern nur Nebenbeschäftigung. Waffen und Hund benutzt man vor allem 
zur Verteidigung gegen feindliche Menschen und Tiere. Feste Wohnsitze sind 
noch immer nicht möglich; denn wenn der Pflanzenwuchs einer Gegend abqe» 
"^idet ist, muß wieder eine andere aufgesucht werden. Solche Völker gibt es 
heutzutage nur noch wenige, z. B. einzelne Jndianerstämme in Nord- und Süd¬ 
amerika, die Urbevölkerung Australiens, Zentral- und Südafrikas, die Nomaden- 
stamme Jnnerasiens u. dgl. 
Die erste Voraussetzung für höhere Kultur ist die Seßhaftigkeit. Seßhaft 
kann em Volk nur dann werden, wenn es durch irgend ein Interesse an einem 
bestimmten Boden oder Platze festgehalten wird. Dieses Interesse zeigen lediglich 
3. ackerbautreibende Völker. Sobald diese die Saat der Erde anvertraut 
haben, müssen sie an demselben Ort bleiben, um ernten zu können, wenigstens 
eine gewisse längere Zeit. Dadurch werden sie veranlaßt, ihren Wohnsitz be- 
Lorenz, Lehrbuch. i
	        

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Lorenz, Karl. Die Neubildung Der Europäischen Kulturwelt Durch Christentum Und Germanentum. München: Oldenbourg, 1911. Print.
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