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Die Neubildung der europäischen Kulturwelt durch Christentum und Germanentum (Hauptteil 2)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN621647101
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5165862
Title:
Lehrbuch der Geschichte für die oberen Klassen der Gymnasien
Author:
Lorenz, Karl
Place of publication:
München
Publisher:
Oldenbourg
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN621647659
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5185170
Title:
Die Neubildung der europäischen Kulturwelt durch Christentum und Germanentum
Shelfmark:
HEG-II 71(1,11)-2
Author:
Lorenz, Karl
Volume count:
Hauptteil 2
Place of publication:
München
Publisher:
Oldenbourg
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1911
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
(das Mittelalter)

Chapter

Title:
B. Das Zeitalter der fränkischen Vorherrschaft
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für die oberen Klassen der Gymnasien
  • Die Neubildung der europäischen Kulturwelt durch Christentum und Germanentum (Hauptteil 2)
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Die Neubildung der europäischen Kulturwelt durch Christentum und Germanentum (Das Mittelalter)
  • A. Das Zeitalter der sog. Völkerwanderung als Übergangszeit vom Altertum zum Mittelalter
  • B. Das Zeitalter der fränkischen Vorherrschaft
  • C. Das Zeitalter der Vorherrschaft des römisch-deutschen Kaisertums und des Papsttums
  • D. Das Zeitalter der territorialen Auflösung des deutsch-römischen Reiches und der Bildung starker Nachbarstaaten
  • Genealogy chart
  • Genealogy chart
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  • Zeittafel
  • Anhang. Kulturgeschichtliche Grundbegriffe
  • binder

Full text

64 Das Zeitalter d. Vorherrschaft d. Kaisertums u. d. Papsttums. 
(Seide), südlich bis Nubien (Elfenbein, Straußenfedern) und brachte die Er-- 
zeugnisse dieser und anderer Länder nach Byzanz, nach Südrußland sowie nach 
den italienischen und spanischen Häfen. 
ß) Wissenschaft und Literatur. Besonders eifrig pflegten die Araber die 
Naturwissenschaften, hauptsächlich die Chemie, die sie durch Experimente 
bereicherten; ferner bildeten sie die Mathematik und Astronomie weiter, brachten 
die sog. arabischen Ziffern aus Asien nach Europa, vervollkommneten die Mechanik 
und Optik durch sorgfältig gearbeitete I n st r u m e n t e und förderten die Heil- 
künde (Arzneimittellehre)^), die Erdbeschreibung und die Sprachwissenschaften. 
In der Philosophie verehrten die arabischen Gelehrten vor allem Aristoteles. 
Geradezu großartig war auch die Übersetzungstätigkeit, die sich insbesondere 
auf griechische Philosophen und hier wieder mit Vorliebe auf Aristoteles er- 
um 1000 streckte. — In der Dichtkunst zeichnete sich der persische Epiker F i r d ü s i aus, 
der in seinem Schähnämeh (Königsbuch) die Sagenwelt und die Geschichte der 
Perser (bis zum Untergang des Sasanidenreiches) besang. Als bedeutender Lyriker 
um 1380 ist ebenfalls ein Perser, H a f i s, der Anakreon des Islam, zu nennen. Leiden- 
schaftlich liebten die phantasiereichen Araber Märchen (vgl. die Märchensammlung 
pausend und eine Nacht")- 
y) Die Bildende Kunst. Da der Koran die Darstellung der Menschen- und 
Tiergestalt, wenigstens für religiöse Zwecke, ablehnte, konnten sich Plastik und 
Malerei, besonders bei den Sunniten, nur langsam entwickeln. In der Baukunst 
erstrebten die Araber nicht das Massige, sondern das Zierliche. Deshalb bildete der 
Arabische oder Maurische Stil, der sich im allgemeinen an den Altchristlichen (Bvzan- 
tinischen) anschloß (vgl. S. 52), vor allem die Dekorationen und die Bogen- 
formen (Hufeisen- und Kielbogen) eigenartig aus. Charakteristisch sind die schlanken, 
hohen Säulen, die herrliche Bemalung, die bienenzellenartigen Stalaktiten¬ 
gewölbe-) und hauptsächlich die anmutigen Verzierungen aus phantastisch ver- 
schluugenen geometrischen Linien und Figuren (Arabesken). Bei den Mo- 
s ch e e n (Tempeln) ragen die M i n a r e t s empor, sehr schlanke Türme, von 
denen aus die Gläubigen zu den regelmäßigen Gebeten aufgerufen werden. 
Zu den berühmtesten Moscheen zählen die in Eordova (jetzt ein christlicher Dom) 
und die auf der Terrasse des ehemaligen Salomonischen Tempels errichtete Omar- 
Moschee in Jerusalem. Der schönste maurische Palast ist die AlHambra (das Rote 
Haus) in Granäda mit der prächtigen „Halle der Abencerragen" (Name eines 
maurischen Geschlechtes) und dem anmutigen Löwenhof (benannt nach 
12 Löwen aus schwarzem Marmor, die eine Alabasterschale mit einem Spring- 
brunnen tragen). 
C. Das Zeitalter der Borherrschast des römisch- 
deutschen Kaisertums und des Papsttums. 
Übersicht. 
Nachdem der Versuch der Karolinger, die abendländische Christen- 
heit des Festlandes in einem Gesamtreich zu vereinigen, gescheitert war, 
1) Das Verbot des Korans, den menschlichen Körper zu zerlegen, hinderte die Eni- 
Wicklung der Anatomie und Chirurgie. 
2) Unter Stalaktiten versteht man herabhängende Tropfsteingebilde.
	        

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Lorenz, Karl. Die Neubildung Der Europäischen Kulturwelt Durch Christentum Und Germanentum. München: Oldenbourg, 1911. Print.
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