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Epochen der französischen Geschichte

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN62164790X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5213411
Title:
Epochen der französischen Geschichte
Shelfmark:
HEG-II 72(2,1880)
Author:
Glauning, Friedrich
Place of publication:
Nördlingen
Publisher:
Beck
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1880
Edition title:
2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Subtitle:
ein Lesebuch für die oberen Klassen der Gymnasien und Realschulen ; mit einem Plan des alten Paris

Introduction

Title:
Übersichtliche Darstellung der französischen Geschichte
Document type:
Monograph
Structure type:
Introduction

Contents

Table of contents

  • Epochen der französischen Geschichte
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort zur ersten Auflage. Vorwort zur zweiten Auflage
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Übersichtliche Darstellung der französischen Geschichte
  • I. Auflösung des fränkischen Reiches
  • II. Ansiedlung der Normannen in Frankreich
  • III. Das Lehnswesen in Frankreich
  • IV. Geschichte der Gemeinde von Laon
  • V. Philipps II. August Eroberungen
  • VI. Rechtspflege Ludwigs IX. des Heiligen (1226 - 70)
  • VII. Philipps IV. Sieg über Bonifacius VIII.
  • VIII. König Johann im Kampfe mit den Engländern
  • IX.Das Auftreten der Jungfrau von Orléans
  • X. Die Liga des öffentlichen Wohls vor Paris 1465.
  • XI. Der Friede von Cambrai 1529.
  • XII. Heinrichs IV. Einzug in Paris
  • XIII. Richelieu und die Hugenotten
  • XIV. Ludwig XIV. auf der Höhe seiner Macht
  • XV, Laws Finanzsystem
  • XVI. Sturz des Königtums
  • Register zu den Anmerkungen
  • Das alte Paris
  • Binder

Full text

Übersichtliche Darstellung der französischen 
Geschichte. 
Gallien unter den Römern 50 vor Chr. bis 486 nach Chr. 
Unsere Kenntnis von den ältesten Bewohnern Frankreichs, den 
Galliern, verdanken wir vornehmlich dem Manne, der etwa ein halbes 
Jahrh. vor Chr. Geburt Land und Volk den Römern unterwarf, Julius 
Cäsar. 
Von da an war Gallien mehr als ein halbes Jahrtausend römische 
Provinz und nahm im Laufe dieser langen Zeit die gesamte Kultur des 
herrschenden Volkes, insbesondere das Christentum und die römische 
Volkssprache an. Gegen das Ende jenes Zeitraums jedoch, als ger¬ 
manische Völker überall die Gebiete des abendländischen Kaiserreiches 
überfluteten, erschienen auch in Gallien Germanen, welche sich mit der 
halb erzwungenen Erlaubnis des Kaisers daselbst niederließen, die West¬ 
gothen im Süden, die Burgunder im Südosten. Gemeinsam kämpften 
deren Könige mit dem römischen Feldherrn Aetius gegen eine allen ge¬ 
meinsam drohende Gefahr: auf den Gefilden bei Chalons an der Marne 
schlugen sie das wilde Heer Attilas zurück, das sich wie ein verwüsten¬ 
der Strom über das Land ergossen hatte. Alle aber, Römer wie West¬ 
gothen und Burgunder, mufsten sich bald darauf der rohen Tapferkeit 
eines andern germanischen Volkes unterwerfen, der Franken, welche ihr 
König Chlodwig von den Niederlanden her in das Land führte, und die 
durch eine Reihe blutiger Schlachten, bei Soissons, Vougle, Zülpich, 
nicht nur Gallien, dem sie ihren Namen gaben, sondern auch einen 
grofsen Teil der deutschen Stämme jenseits des Rheins, Alemannen, 
Thüringer und Bajuwaren, sich dienstbar machten. 
Merowinger 486—752. 
Die Merowinger, Chlodwigs Nachkommen, herrschten 266 Jahre; 
aber ihre Kraft verzehrte sich durch fortwährende Teilung des Reiches 
und durch grausame Bruderkriege, und schließlich überliefsen sie, träge 
auf ihren Herrensitzen verweilend, den Hausmaiern die Regierung. 
Wie aber zuerst unter den Königen der Streit darüber gewesen 
war, wer das gesamte Reich beherrschen möchte, so entbrannte nun 
zwischen den Hausmaiern ein neuer Kampf. Den Sieg erfocht bei Testri 
unweit St. Quentin, im J. 687, Bipin von Landen oder Heristall, der
	        

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Glauning, Friedrich. Epochen Der Französischen Geschichte. Nördlingen: Beck, 1880. Print.
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