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Griechische Geschichte (Abt. 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN622376152
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5444354
Title:
Lehrbuch der Alten Geschichte für die Oberstufe höherer Lehranstalten
Author:
Schultz, Ferdinand
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Ehlermann
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
in Übereinstimmung mit den neuen Lehrplänen

Volume

Persistent identifier:
PPN622376985
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5444363
Title:
Griechische Geschichte
Shelfmark:
HEG-II 78(1,1893)-1
Author:
Schultz, Ferdinand
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Ehlermann
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1893
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Chapter

Title:
Zweite Periode. Von den Perserkriegen bis zum Falle Athens
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Alten Geschichte für die Oberstufe höherer Lehranstalten
  • Griechische Geschichte (Abt. 1)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Das Land
  • Die Bewohner
  • Die griechischen Pflanzstädte
  • Die Entwickelung des griechischen Staatswesens
  • Erste Periode. Von den ältesten Zeiten bis zu den Perserkriegen. (Bis 500 v. Chr.)
  • Zweite Periode. Von den Perserkriegen bis zum Falle Athens
  • Dritte Periode. Vom Falle Athens bis zum Untergang der Freiheit Griechenlands. (Von 404-338)
  • Vierte Periode. Die Zeit Alexanders und seiner Nachfolger. (Von 336-146)
  • Merktafel
  • Binder

Full text

74 
Dritte Periode. — § 13. Der Übermut Spartas 
Mit dem Parteitreiben des peloponnesischen Krieges und dem 
zunehmenden Einfluss der Demagogen Wandlung der sittlichen 
Anschauungen, in Verbindung mit den Lehren der Sophisten 
einen jähen Sittenverfall herbeiführend. Die Parteikämpfe zu 
Korcyra in den ersten Jahren des peloponnesischen Krieges 
mit ihrem blutigen Ausgang ein Beweis, wie weit bereits die 
politische Leidenschaft sich verirrte. „Später wurden die An¬ 
griffe immer hinterlistiger und die Rachepläne immer heim¬ 
tückischer, ja es wandelte sich sogar die ursprüngliche Be¬ 
deutung der Worte: Wer anderen mit Glück nachstellte, hiess 
,,klug", wer solche Ränke durchschaute, ein „braver" Mann. 
„Treue" bedeutete „Gemeinschaft des Verbrechens", Eidschwur 
band nur, so lange das Halten Vorteil brachte. Redliche Ein¬ 
falt wurde zum Gespött, und man zog es vor, „böse, aber 
klug" genannt zu werden, anstatt „rechtschaffen, aber un¬ 
schlau" (Thucyd. III. 82 ff.). 
Im Gefolge dieser Zeitströmung das Unwesen des Syko- 
phantentums mit seinen gewerbsmässigen Anklagen zum 
Zweck der Gelderpressung und falschen Zeugenaussagen. 
Wenn auch die edleren Geister hoch über den Anschau¬ 
ungen der Masse standen, so war doch das Schicksal Athens 
und seiner Bundesgenossenschaft nicht unverdient. 
Dritte Periode. 
Vom Falle Athens bis zum Untergang der Freiheit 
Griechenlands. 
(Von 404—338.) 
§ 13. Der Übermut Spartas. 
I. Sturz der Dreissig. Das siegreiche Sparta im Allein¬ 
besitz unbestrittener Herrschaft in Griechenland. Die Regie¬ 
rung hier in der Hand der fast allmächtigen Ephoren, die 
aus der oligarchischen Partei der „Gleichen" (s. § 5) hervor¬ 
gingen. Oligarchenherrschaften werden in den unterworfenen 
Städten eingesetzt und von spartanischen Statthaltern (Har¬ 
mosten) überwacht. Aber auch die Spartaner von der Ver¬ 
derbnis der Zeit angesteckt! Geldgier tritt an die Stelle alt¬ 
spartanischer Genügsamkeit; auch die Ephoren bestechlich.
	        

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[Mittelklasse, [Schülerband]]. München: Oldenbourg, 1897. Print.
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