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Bilder aus den deutschen Kolonien

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN622481401
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5577967
Title:
Lehrbuch der Geschichte für höhere Lehranstalten
Author:
Neubauer, Friedrich
Place of publication:
Halle a.d.S.
Publisher:
Buchh. des Waisenhauses
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Volume

Persistent identifier:
PPN622484214
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-5850205
Title:
Vom Westfälischen Frieden bis auf unsere Zeit
Shelfmark:
HEG-II 9(2,01)-5
Author:
Neubauer, Friedrich
Volume count:
Teil 5
Place of publication:
Halle a.d.S.
Publisher:
Buchh. des Waisenhauses
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1901
Edition title:
2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Subtitle:
(Oberprima)

Table

Title:
Geschichts-Kalender
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Table

Contents

Table of contents

  • Bilder aus den deutschen Kolonien
  • binder
  • Advertising
  • Title page
  • Vorrede
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Die Bedeutung der Kolonien für die deutsche Volkswirtschaft
  • 2. Wirtschaftliches Leben in unseren Kolonien
  • 3. Kautschuk
  • 4. Die wichtigsten Kautschuk-Gewächse
  • 5. Kopra und die Kokospalme
  • 6. Die Kolanuß
  • Schutzgebiet Togo
  • Schutzgebiet Kamerun
  • Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika
  • Schutzgebiet Deutsch-Ostafrika
  • Schutzgebiet Kiautschou
  • Schutzgebiet Neu-Guinea und Samoa
  • Advertising
  • Advertising
  • binder

Full text

— 55 — 
So bleibt auch diese Überschwemmungszeit am Wurifluß nicht ohne 
Freuden für klein und groß. 
Aus der Zeitschrift: „Der Heidenfreund" (nach Miss. Gantenbein). 
9. Ein Zufammenfreffen mit Zwergen. 
Auf einer Kundschafterreise hatte ein amerikanischer Missionar in Süd- 
kameruu ein interessantes Zusammentreffen mit dem Völklein der Zwerge. 
Es war am zweiten Tage seiner Wanderung durch den Urwald, als er 
ganz unerwartet auf ein Zwergdorf stieß. Man bekommt dies kleine Volk 
nur äußerst selten zu Gesicht. Sie finden sich in ganz Mittelafrika, aber sie 
leben wie die Zigeuner unter verschiedenen Stämmen zerstreut, ohne jedoch 
zu ihnen zu gehören. Während die anderen Völkerschaften hauptsachlich vom 
Ackerbau leben und nur nebenher jagen und fischen, beschränken sich die Zwerge 
fast ausschließlich auf die Jagd und nähren sich außerdem noch etwa von 
den wilden Früchten und genießbaren Blättern des Waldes, in dem sie hausen. 
Doch verschmähen sie keineswegs Feldfrüchte, wenn sie solche haben können, 
legen aber selbst keine Pflanzung an. Dabei sind die Zwerge so ehrlich, daß 
sie die Pflanzungen ihrer ackerbautreibenden Nachbarn nicht bestehlen. Um 
aber doch zu den erwünschten Feldfrüchten zu gelangen, gesellen sie sich ge- 
wohnlich zu einem Dorfe irgend eines Volksstammes, in dessen Nähe sie 
kommen. Mit diesem treten die kleinen Leute in Tauschverkehr, iudem sie ihr 
erlegtes Wild gegen den begehrten Landertrag anbieten. Dies Verhältnis ist 
beiden Teilen so angenehm, daß nicht selten eine Zwergsainilie mehrere Menschen- 
alter hindurch im Verband mit einem Dorfe ihrer stärkeren Nachbarn ver- 
bleibt. Ihrem Charakter nach sind die Zwerge, wenigstens in diesem Teile 
Afrikas, ein scheues, harmloses Völkchen. Sie kämpfen niemals um ihr Recht. 
Fügt ihnen der Stamm, dem sie sich angeschlossen haben, irgend ein Unrecht zu, 
so gehen sie einfach davon und schließen sich einem andern Dorfe an. Überall 
hat man die friedliebenden Leute gern als Nachbarn. Ihre Niederlassungen 
sind die denkbar einfachsten Hütten, in denen sie sich nur so lange aushalten, 
wie sie Wild in der Nähe finden. Beständig sind die Zwergstämme auf der 
Wanderschaft in den endlosen Waldungen, und selbst ihre Freunde wissen oft 
kaum, wo sie sich aufhalten. 
Obschon die stärkeren Stämme ihnen alle Freundschaft angedeihen lassen, 
so nützen sie doch ihren Mangel an Weltkenntnis nach Kräften aus. Sie 
versehen sie mit Pulver, Flinten, Speeren und Baumwollzeugen, aber zu 
Preisen, wie es ihnen beliebt, und nehmen sich dabei sorgfältig in Acht, daß 
„ihre Zwerge" mit niemand in Berührung kommen, der sie etwa darüber 
aufklären könnte, wie sie ausgebeutet werden. Darum ist es auch für einen 
Fremden so schwer, sie zu Gesicht zu bekommen. Bittet man etwa unterwegs, 
in ein in der Nähe befindliches Zwergdorf geführt zu werden, so stellen sich 
die Leute scheinbar ganz willig dazu, geben aber dabei zu verstehen, daß man 
die scheuen Zwerge erst auf die Ankunft des Weißen vorbereiten müffe, denn 
sie wären den Anblick eines solchen nicht gewohnt und würden sich fürchten. 
Die eigentliche Absicht aber ist, sie zum Davonlaufen zu veranlassen. Kommt 
man etwa zufällig zu einem Dorf Zwerge, so haben seine Bewohner so schreck¬
	        

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Bilder Aus Den Deutschen Kolonien. Essen: Baedeker, 1908. Print.
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