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Geschichtlich-geographischer Wegweiser für das Mittelalter und die neuere Zeit

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN622670778
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6220936
Titel:
Geschichtlich-geographischer Wegweiser für das Mittelalter und die neuere Zeit
Signatur:
HDG-II 117(1,1891)
Autor*in:
Boettcher, Carl
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1891
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Untertitel:
für die mittleren und oberen Klassen höherer Lehranstalten jeder Art, für Seminaristen und Studierende, sowie für Lehrer und für den Privatgebrauch

Einband

Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichtlich-geographischer Wegweiser für das Mittelalter und die neuere Zeit
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • Zur Einführung
  • Geschichtlich-geographischer Wegweiser
  • Werbung
  • Einband

Volltext

1 051 584 4 
Vertag tjon ©. ^euBitcr in Seipjig. 
Jtusgfiuiiljltf (DciJidjtt gc|rfjtrl)tlirijcn ftiljnltcs. 
§erau§gegeBen 
Bon 
Dr. ^uliu§ 
Oberleder a. b. ©eleljrtenfdjute bes SoIjanneumS ju Hamburg. 
SaS Söefte, was Wir bon ber ©efdjidjte haben, 
ift ber ©ntljufiaSmuS, ben fie erregt, ©oettje. 
[IV u. 352 ©.] gr. 8. 1876. gefj. JL 3.— 
Siefe Sammlung Bon ©ebidjten, bie- gefdjid)tliche Stoffe befjanbeln, foH als Hilfsmittel 
bienen jur S3enufcung beim ©efdjidjtSunterricht, jur Belebung bes Ijiftorifdjen Stoffes: brauchbar 
für ben Setter wie für ben Schüler, witlfommen manchem greunbe ber ©efdjidjte. 9Hdjt bloS 
©ebichte moberner Sinter nahm ber IBerfaffer auf, fonbern auch etnjelne jeitgenöffifche Sichtungen, 
ftetS Weniger barum beforgt, ba& alle Seiten unb alle Jpaujrtfiguren oertreten feien als barum, 
baf? nur wirtlich poetifefje, bie ©ejchichtsfunbe belebenbe ©rjeugniffe jur Slufnahme gelangten. 
S8or jebem ©ebidjte wirb in fürjefter Raffung baSjenige beigebradjt, was jum SerftänbniS beS 
©ebidjteS unb feiner Seit nötig, ferner was thatfädjlidj ju ©runbe liegt. SeijtereS fdjien be» 
fonberS nötig, weil fonft leidet burd) foldje ©ebichte eine 3ieilje halbwahrer ober ganj falfdjer 
SSorfteHungen erzeugt wirb. Sluf biefe XSorbemerfungen ift ein fleißiges Slugenmerf gerietet, 
in Bielen §äHen auch bie Quelle beS ©id^terS angegeben; einjelne fünfte finb in Slnmerfungen 
unter bem Seste erlebigt; juweilen finb mehrere Söehanblungen beSfelben Stoffe« sum SBer- 
gleiche auf genommen, immer ift furj angeführt, Wer fonft noch ben Stoff behanbelt hat. ©e« 
eignete SfnbiceS fehlen nidjt. 
Sluggeiüä^Ite beutle £>i<§tungett 
jum 
2(u3tt)enbiglernen unb Vorträgen. 
$ür f)öt)ere Setjranftalten aU teuton 
f)erau3gegebett bon 
Dr. OTnrl totttjjrr, 
Sireftor beS Königl. SRealgtjmnafiumS auf ber SQurg ju Königsberg, 5ßr. 
[X u. 158 ©.] 8. 1890. 3n Seintoaitb geb. JL 1.60. 
Sie Sammlung, Welche ©ebidite unb Stellen aus Sratnen enthält, ift auf ber ©ruitblage 
me^rjäljrtger Erfahrung unb Beobachtung unmittelbar au§ ber $ra£tS bes Unterrichts heröor= 
gegangen. Sie ift, ohne baß bie ÜDiöglidjfeit einer freien SBenufcung auSgefdjloffen wäre, in erfter 
Sinie baju beftimmt, als Kanon ber in höhern Sehranftalten auswenbig ju lernenben Sichtungen 
ju bienen. @S ift baher nur fo Diel ßernftoff aufgenommen, al§ erfahrungämäfjig währenb oer 
Sehrbauer einer £)öljern Sdhule Bon ben Sdjülern überwältigt werben tann, unb berfelbe ift 
innerhalb biefer ©egrenjuitg auf bie einzelnen Klaffen »erteilt. S8ei biefer Verteilung war 
Wieberum beftimmenb bie Sftfidficgt auf bie gähigfeit ber betreffenben Klaffenftufe, einerfeitä ben 
Inhalt ber ju lernenben ©ebichte ju Berfteljen, anbrerfeits biefelben fid) gebächtniSmäßig feft unb 
fidjer einjitprägen. Saljer finb für jebe Klaffe nur fo Biel ©ebidjte aufgenommen, als im Saufe 
beS einjährigen — in $rima be§ zweijährigen — KurfuS mit Seidjtigfeit gelernt werben fönnen. 
Ser Kanon erfpart bemnach bem Sehrer bie 9Külje, in jebem einzelnen gaH ju prüfen, ob bas 
Oon thm jum 2luSWenbiglernen in SluSfidjt genommene ©ebicljt auch Wtrllid) nadj Inhalt, gorm 
unb Umfang ftd) für bie Klaffe eigne. 2luch Wirb burch einen Kanon, ba§ heißt burd) bie über» 
fichtlidhe SufammenfteHung eines feftbegrenjten, für bas Unterrid^tSbebürfniS auSreid^enben 
SKinimumS aller in einer Seljranftalt ju lernenber Sichtungen, ber ©efaljt ber Überbürbung 
borgebeugt, unb anbrerfeits bodj wieber ber Übelftanb oermieben, bafj SßertootleS burch ®itnber 
wertbotteS beifeite geflohen ober Bieüeid^t gang unb gar Berbrängt wirb, ©nblich erleichtert bie 
SSenufcung eines Kanons ganj ungemein bie fidfiere ©inprägung beS einmal ©elemten, ba ja, 
weil baS Such in ben §änben aller Spüler ftch befinbet, in jeber Klaffe bie auf ben corher 
gehenben gelernten ©ebichte, WenigftenS bie wertOoKften, wieberholt unb fo jum bleibenben 
(Eigentum ber Schüler gemacht werben lönnett. Sie Schüler felbft aber haben erft bann bie 
redete greitbe am Semen oon ©ebidjten, wenn fie. ju fidjerer SBeherrfchung beS ©elemten geförbert 
Werben, unb anbrerfeits Wirb niemanb in Slbrebe ftetfen, baß eS ein jeber höbern Sehranftalt 
würbigeS S^l ift, ihren Schülern beim Sßerlaffen ber Schule — felbftBerftänblich innerhalb ber 
buri^ päbagogifche ©rwägungen geftedten ©renjen — bie fidjere Kenntnis beS Schönften, was 
unfere Sitteratur bietet, ins Seben mitjugeben.
	        

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