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Hannoverscher Kinderfreund

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN622711504
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6270788
Title:
Die Weltgeschichte im Überblick
Author:
Bumüller, Johannes
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, pre-1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für Gymnasien, Real- und höhere Bürgerschulen und zum Selbstunterricht

Volume

Persistent identifier:
PPN622712217
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6274680
Title:
Geschichte der Neuzeit
Shelfmark:
HDG-II 121(3,1882/83)-1/3
Author:
Bumüller, Johannes
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, imperial Germany
Publication year:
1883
Edition title:
3., umgearb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für Gymnasien, Real- und höhere Bürgerschulen und zum Selbstunterricht

Title page

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Title page

Contents

Table of contents

  • Hannoverscher Kinderfreund
  • Binder
  • Title page
  • Inhalt
  • Erste Abtheilung
  • 1. Lies langsam
  • 2. Gebet
  • 3. Biblische Sprüche und Lehren
  • 4. Das neue Buch
  • 5. Gegentheile
  • 6. Ähnlich und unähnlich
  • 7. Die ungleichen Brüder
  • 8. Das mitleidige Kind
  • 9. Die beste Freude
  • 10. Die Versuchung
  • 11. Das gute Gewissen
  • 12. Falsche Scham
  • 13. Der Klügste giebt nach
  • 14. Der Abend
  • 15. Was heißt Schmollen?
  • 16. Das Ackerwerk Gottes
  • 17. Eintheilungen
  • 18. Weiser Gebrauch des Lebens
  • 29. Die Ähre und die Distel
  • 20. Weise Anwendung der Jugendzeit
  • 21. Sprichwörter und sprichwörtliche Redensarten
  • 22. Denksprüche und Sittenregeln
  • 23. Noch einige Zusammenstellungen
  • 24. Vom guten Lesen
  • 25. Ursache, Grund, Wirkung und Folge
  • 26. Faul, fleißig
  • 27. Arbeiten, arbeitsam sein
  • 28. Wer ist tugendhaft?
  • 29. Die Treue im Kleinen
  • 30. Barmherzig, unbarmherzig
  • 31. Menschenliebe
  • 32. Verstellung, Schmeichelei, aufrichtig, falsch
  • 33. Großmuth, Feindesliebe, Stolz, Hochmuth
  • 34. Der Vater und die drei Söhne
  • 35. Neid, Schadenfreude
  • 36. Der Hund mit dem Fleische
  • 37. Aufsuchung der verschiedenen Bedeutung einiger Wörter
  • 38. Bildliche Ausdrücke
  • 39. Das hätte ich nicht gedacht
  • 40. Hellmuth
  • 41. Die Biene und die Taube
  • 42. Habt Liebe unter einander
  • 43. Alles zum Guten
  • 44. Gottes Weisheit
  • 45. Das eitle Mädchen
  • 46. Geschwisterliebe
  • 47. Es ist ein Gott
  • 48. Die Ameise
  • 49. Der Bauer
  • 50. Das Glück der Landleute
  • 51. Liebe deine Ältern
  • 52. Größe der Älternliebe
  • 53. Kiefnu
  • 54. Heldenmüthige Kindesliebe
  • 55. Barthel
  • 56. Die Rache
  • 57. Gedenke an deinen Schöpfer in deiner Jugend
  • 58. Adolph und Hannchen
  • 59. Pflichten gegen die Thiere
  • 60. "Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen."
  • 61. Geduld
  • 62. Zufriedenheit, eine der schönsten Tugenden
  • 63. Der Zufriedene
  • 64. Du sollst nicht stehlen
  • 65. Der Fund
  • 66. Der Blitz
  • 67. Das Gewitter
  • 68. Die Stimme des Gerichts
  • 69. Die Schule
  • 70. Lohn der Lüge
  • 71. Gerechtigkeit gegen Andere
  • 72. Der Betrunkene
  • 73. Mäßigkeit
  • 74. Das Gebet Jesu
  • 75. Ehrmann
  • 76. Handwerksleute
  • 77. Kehre Alles zum Besten
  • 78. Herr Michel
  • 79. Der Löwe und der Fuchs
  • 80. Die höflichen Schulkinder
  • 81. Freundlichkeit und Anstand
  • 82. Sendung Jesus in die Welt
  • 83. Jesus Christus
  • 84. Ostern
  • 85. Pfingstlied
  • 86. Christliche Duldung
  • 87. Gebrauch des Lebens
  • 88. Ein Gleichniß
  • 90. Mitleiden
  • 91. Die Abgeschiedenen
  • 92. Vaterlandslied
  • 93. Der Sonntag
  • 94. Woltemade
  • Zweite Abtheilung
  • I. Vom Messen
  • II. Von der Welt
  • III. Von der Erde
  • IV. Von den Bewohnern der Erde
  • V. Geschichte
  • VI. Naturgeschichte
  • VII. Von dem Menschen
  • VIII. Gesundheitslehre
  • IX. Naturlehre
  • X. Merkwürdige Naturerscheinungen
  • XI. Vom Aberglauben
  • XII. Von der Zeitrechnung und vom Kalender
  • XIII. Deutsche Sprache
  • XIV. Erdbeschreibung
  • XV. Vaterlandsgeschichte
  • XVI. Die Bibel
  • XVII. Gebete
  • XVIII. Schullieder
  • Zeittafel der Geschichte
  • Binder

Full text

9 
Von dem, der schnell liest, werden die Lesezeichen oft 
gar nicht einmal bemerkt, um so viel weniger das Lesen 
danach eingerichtet. 
Wer zu schnell liest, versteht gewöhnlich nicht, was 
er liest; kann daher jedem Worte auch nicht den gehö¬ 
rigen Ton geben; und der Zuhörer kann ebenfalls den 
Sinn des Gelesenen nicht fassen. 
Wer nicht versteht, was er liest, kann den Inhalt 
auch nicht fühlen; kann eigenes Gefühl nicht ausdrücken, 
und fremdes nicht erregen. 
Sieh', mein Kind, sprach der Vater, das sind die gro¬ 
ßen Nachtheile, welche ein zu schnelles Lesen mit sich führt. 
Hast du bemerkt, sprach die Mutter, wie es deiner 
kleinen Schwester geht, die eben Gehen gelernt hat, und 
nun schon laufen will? So will mancher Schüler, der 
eben Lesen gelernt hat, gleich schnell lesen. Die Folgen 
von Beiden kennst du. 
Das nächste Mal will ich ganz langsam lesen, ver¬ 
sprach das Kind den Ältern. Thue das, sagten diese, 
und wir werden uns freuen. Kurze Zeit darauf saß das 
Kind da mit trauriger Miene. Warum so trübe? fragte 
die Mutter. Ach, ich fürchte, daß ich das Lesen nie so 
lerne, wie es sein muß, und wie ihr es wünschet, sagte 
das Kind kleinmüthig. 
Das Mittel, was dich dahin führen wird, erwiederte 
die Mutter, enthalten die folgenden Verse, lerne sie, und 
mache Gebrauch von den empfohlenen Mitteln. 
Scheu keinen Fleiß und keinerlei Beschwerden, und folge gutem Rath; 
sonst wirst du in der That nie recht verständig werden. 
Das Gute, das du wünschst, kannst du auch wol erreichen. Du 
mußt nur standhaft sein, nicht wanken und nicht weichen. 
2. Gebet. (1.) 
Vater meines Lebens, meiner Jugend, 
Meiner Freuden, gern gedenk' ich dein. 
Gern möcht' ich durch Weisheit und durch Tugend 
Deines Wohlgefallens würdig sein.
	        

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Seffer, J. H. Ch. Hannoverscher Kinderfreund. Hildesheim: Gerstenberg, 1853. Print.
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