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Geschichte der Neuzeit (Abt. 3)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN622711504
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6270788
Titel:
Die Weltgeschichte im Überblick
Autor*in:
Bumüller, Johannes
Erscheinungsort:
Freiburg
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für Gymnasien, Real- und höhere Bürgerschulen und zum Selbstunterricht

Band

Persistenter Identifier:
PPN622712217
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6274680
Titel:
Geschichte der Neuzeit
Signatur:
HDG-II 121(3,1882/83)-1/3
Autor*in:
Bumüller, Johannes
Bandzählung:
Abt. 3
Erscheinungsort:
Freiburg
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1883
Ausgabenbezeichnung:
3., umgearb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für Gymnasien, Real- und höhere Bürgerschulen und zum Selbstunterricht

Kapitel

Titel:
Erstes Buch. Von der Reformation bis zum westfälischen Frieden (1517-1648)
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Weltgeschichte im Überblick
  • Geschichte der Neuzeit (Abt. 3)
  • Titelseite
  • Inhalt: Neue Zeit
  • Erstes Buch. Von der Reformation bis zum westfälischen Frieden (1517-1648)
  • Zweites Buch. Der dreißigjährige Krieg. (1618-1648.) Verfall Deutschlands
  • Drittes Buch. Zeitalter der Revolution
  • Viertes Buch. Übersicht der Ereignisse von 1815 bis 1870
  • Fünftes Buch. Die Ereignisse von 1870 bis 1883
  • Werbung
  • Einband

Volltext

44 Von der Reformation bis zum westfälischen Frieden. 
geschleppt. Dragut hatte sich ein eigenes Fürstentum zwischen Tunis und 
Tripolis erobert und aus der Insel Jerbe (in der kleinen Syrte) ein 
Gegen-Malta geschaffen. Gegen ihn richtete Philipp II. 1560 eine starke 
Expedition, übertrug aber die Leitung dem unfähigen Herzog von Medma 
Celi, der sich von Dragut vollständig schlagen ließ. 
Maltas Widerstand. (1565.) 
§ 49. Die Insel Malta, welche durch ihre Lage die Verbindung 
des östlichen und westlichen Mittelmeeres beherrscht, war von Karl V. 
den aus Nhodus vertriebenen Johannitern überlassen worden (1530). 
Diese unterhielten von da aus einen nachdrücklichen Seekrieg gegen die 
Mohammedaner, daher ließ Sultan Soli man die Insel von seiner 
eigenen Seemacht, von den vereinigten Nanbflotten der Barbaresken und 
31 000 Mann Landungstruppen angreifen. Vom 19. Mai bis 11. Sep- 
tember boten Piale, Dragut und Chaireddins Sohn Hassan alle Mittel 
der damaligen Belagerungskunst auf, feuerten aus 145 groben Geschützen, 
erhitzten den Fanatismus und den Blutdurst ihrer wilden Scharen bis 
zum Wahnsinn, konnten aber nach ungeheueren Verlusten nur das Fort 
Elmo nehmen; denn die anderen Werke verteidigte der Großmeister La 
Valette Parisot, der bei Anfang der Belagerung 700 Ritter und 
8000 Söldner musterte, mit unerschütterlicher Ausdauer gegen zehn rasende 
Stürme. Endlich erschien die spanische Flotte, welche einige Mannschaft 
in die Festung warf, worauf die türkische Flotte absegelte. Die Belage- 
rung kostete die Moslemin 20 000 Mann und den Admiral Dragut, 
von den Verteidigern fielen 5000. 
Aufstand der Moriskos. (1568—1569.) 
§ 50. In Granada, Andalusien und Murcia lebten immer noch 
einige Hunderttausend Mauren (Moriskos), die zum Scheine Christen 
waren, in der That aber dem Islam anhingen und eine geheime Verbin- 
dnng mit den afrikanischen Moslemin und mit dem türkischen Sultan 
unterhielten. Als ihnen Philipp die maurische Kleidung und Bewaffnung 
verbot und ihre Kinder zum Schulbesuche und dadurch zur Erlernung der 
spanischen Sprache anhalten ließ, empörten sie sich und erfochten anfangs 
Vorteile, bis Philipp dem jungen Don Juan d'Anstria, seinem 
Halbbruder, den Oberbefehl mit unbeschränkter Vollmacht übertrug. Die 
Moriskos mußten sich unterwerfen und Spanier werden, sonst wären 
sie vernichtet worden. 
|>te Hürken erobern Eypern. (1570—1571.) Seeschlacht bei Lepanto. (1571.) 
§ 51. Als Solimans Sohn, Selim II., 1566 „mit dem Schwerte 
Osmans umgürtet wurde", d. h. die Regierung des türkischen Reiches
	        

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Bumüller, Johannes. Geschichte Der Neuzeit. Freiburg: Herder, 1883. Print.
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