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Die Weltgeschichte in übersichtlicher Darstellung

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN622966456
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6402090
Title:
Die Weltgeschichte in übersichtlicher Darstellung
Shelfmark:
HDG-II 106(17,1879)
Author:
Weber, Georg
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Engelmann
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1879
Edition title:
17., rev. u. bis zur Gegenwart fortgef. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Erstes Buch. Geschichte der alten Welt
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
C. Das Römerreich
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Weltgeschichte in übersichtlicher Darstellung
  • binder
  • Title page
  • Vorrede zur ersten Auflage
  • Inhalt
  • Erstes Buch. Geschichte der alten Welt
  • Einleitung
  • A. Morgenländische Völker
  • B. Die griechische Welt
  • C. Das Römerreich
  • Zweites Buch. Die Völkerwanderung und das Mittelalter
  • A. Die Völkerwanderung und die Begründung des Monotheismus
  • B. Das Mittelalter
  • Drittes Buch. Die neue Zeit
  • I. Die Vorboten der neuen Zeit
  • II. Das Zeitalter der Reformation
  • III. Das siebenzehnte Jahrhundert
  • IV. Das achtzehnte Jahrhundert
  • Viertes Buch. Neueste Geschichte
  • A. Die Vorboten der Revolution
  • B. Die französische Revolution
  • C. Napoleon Bonaparte's Machtherrschaft
  • D. Auflösung des französischen Kaiserreichs und Begründung neuer Zustände
  • E. Die Völker und Staaten Europa's von Stiftung der heiligen Allianz bis zur Gegenwart
  • binder

Full text

72 
Geschichte der alten Welt. 
'§. 92. 
C. Das Nömerreich. 
Altitalische Völkerschaften und Einrichtungen. 
§. 92. Die schöne Halbinsel, die im Norden von den Alpen begrenzt, nach 
Morgen, Mittag und Abend von Theilen des Mittel meers umgeben und ihrer 
ganzen Länge nach von den A p e n n i n e n durchzogen ist, war vor Alters von vielen 
Völkerschaften verschiedenen Ursprungs bewohnt. In Oberitalien, auf beiden 
Ufern des Po (Padus), lebten gallische Völker, die, in viele Stämme und 
Staaten gespalten, die zahlreichen Städte, sowohl in der fruchtbaren Ebene als an 
der Meeresküste, mite hatten. Mittelitalien war der Wohnsitz mehrerer kleinen 
Völkerschaften, die theils seit undenklichen Zeiten im Lande seßhaft waren und als 
Eingeborne (Autochthonen) galten, theils aus der Fremde einwanderten. Zu den 
letzteren gehört das Volk der E t r u s k e r, zu den ersten: der kräftige Volksstamm der 
Sab eller, der sich wieder in verschiedene kriegerische, freiheitsliebende Völkerschaften 
schied, unter denen die Sab in er, Samniter und Aequer die bedeutendsten 
waren. Auch die Latin er, ein kräftiges Landvolk in der „breiten Ebene" südwärts 
des Bergstromes Tiber, waren ein altitalischer Volksstamm, der aber frühe im Ver- 
kehr mit Cumä und andern hellenischen Colonien Unteritaliens griechische Bildungs- 
demente und Mythen annahm. Davon gibt auch die Sage Zeugniß, daß nach 
Troja's Zerstörung der flüchtige Held Aeneas sich mit einer Schaar teukrischer 
Männer in Latium niedergelassen und die Tochter des Latinerkönigs in die Ehe ge- 
nommen habe. Unteritalien war auf beiden Küsten mit griechischen Pflanz- 
ftäbten bedeckt, im Innern von streitbaren Stämmen sabellischer Abkunft, als Sam- 
niter, Campaner, Lucaner, bewohnt. Campanien mit seinen Wein- uub 
Getreidefeldern gehört zu ben schönsten unb fruchtbarsten Gegenden des Erdbodens, 
daher die Römer eine Menge prachtvoller Landhäuser daselbst anlegten. — Unter 
den Völkern Mittelitaliens sind die Etrusker am merkwürdigsten. Sie bildeten 
einen Bundesstaat von zwölf unabhängigen Stadtgemeinden, wovon Cäre, 
Tarquinii, Perusia, unweit des trasimenischen Sees, Clnsium und 
Veji bie bekanntesten sind. Die einzelnen Stäbte würben von einem Priester- 
Abel regiert. Diese Adelsgeschlechter (Lucumoueu) wählten das Oberhaupt 
des Bundes, dem als Auszeichnung eine lfenb einen er Stuhl, eine purpurne 
Toga und ein Gefolge von zwölf Lictoren mit Steckenbündeln uud Beil (Fasces), 
wie später den römischen Consuln, zustanden. Die Etrusker waren ein gottesfürch- 
tiges Volk, das viel auf Wahrsagungen durch Opferthiere (Auspicien) 
hielt. Sie besaßen große Kunstfertigkeit in Erz gieß er ei wie im Bearbeiten 
von Thon und Metall, uud von ihrer Geschicklichkeit im Bauen zeugen die noch 
vorhandenen Niesenmauern und Trümmer von Tempelbauten, Dämmen, Straßen und 
dergl. Zahllose mit Malereien verzierte Thongefäße und Aschenkrüge (etruskische 
Vasen), die man an vielen Orten in und auf der Erde entdeckt hat, geben Zeugniß 
von dem Kunst- und Gewerbefleiß der Etrusker. Aber die drückende Aristokraten- 
macht, die dem Bürger- und Bauernstand Freiheit und Lebensmuth raubte, bewirkte, 
daß das etruskische Culturlebeu früh verwelkte und abstarb. Die Sab in er, 
Samniter uud andere sabellische Völkerschaften führten in ihren offenen oder 
wenig befestigten Orten ein einfaches mäßiges Leben. Sie liebten das Hirtenleben, 
den Ackerbau und den Krieg und achteten die Freiheit als ihr höchstes Gut. Von 
Zeit zu Zeit gelobten sie einen „heiligen Frühling", worauf alles junge Vieh 
geopfert oder von den Göttern gelöst wurde und die in dem Jahre geborene Jugend 
nach zwanzig Jahren „gleich einem Bienenschwarm" auszog, um sich neue Wohnsitze 
zu erkämpfen. Durch diese Sitte wurde der Uebervölkernng des Landes gesteuert und
	        

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Hacks, Jakob, and Waldemar Rosteutscher. Leitfaden Für Volkswirtschaftliche Belehrungen an Mittelschulen. Breslau: Morgenstern, 1917. Print.
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