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Für Klasse 3 (achtes Schuljahr) und die Untertertia der Studienanstalten (Teil 7, [Schülerband])

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN622966456
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6402090
Title:
Die Weltgeschichte in übersichtlicher Darstellung
Shelfmark:
HDG-II 106(17,1879)
Author:
Weber, Georg
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Engelmann
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1879
Edition title:
17., rev. u. bis zur Gegenwart fortgef. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zweites Buch. Die Völkerwanderung und das Mittelalter
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Neuland
  • Für Klasse 3 (achtes Schuljahr) und die Untertertia der Studienanstalten (Teil 7, [Schülerband])
  • binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • List of authors
  • Inhaltsverzeichnis
  • List of authors
  • I. Erzählungen
  • II. Zur Religionskunde
  • III. Zur Geschichte und Kulturgeschichte
  • IV. Zur Literatur- und Sprachkunde
  • V. Zur Kunst
  • VI. Zur Erd- und Naturkunde
  • Anhang für Niedersachsen
  • binder

Full text

„Unsere guten Leute wurden in die Fremde getrieben, und die 
Fremden kamen und setzten sich im Lande fest. Mein Bruder saß 
wieder drüben in seinem Geschäft und bei seinen Büchern. Ich will 
keinem unrecht tun; aber er mochte es doch wohl nicht in den rechten 
Händen gelassen haben; denn es war mir nicht entgangen, daß zwischen 
ihm und unserm Herrn plötzlich ein eiliges Schreiben hin- und wider¬ 
lief; und als ich gelegentlich anfragte, drückte der Herr mir die Hand 
und sagte: ,Sorge nur nicht zu sehr, Meta; in dem Kampfe um die 
alte Heimat ist er mit einer Schmarre davongekommen; er muß nun 
hinterher noch um die neue kämpfen; aber du weißt, dein Bruder ist 
ein tüchtiger Mann; und nun laß uns sorgen und geh du in deine 
Küche!‘ Ich sorgte aber doch; denn von Ehrenfried hatte ich gehört, 
daß auch unsern Herrn Senator schwere Verluste getroffen hatten. 
„Mittlerweile wurde es wieder einmal Frühling, und es war mir 
fast, als wenn es von der Sonne käme, die nun so hell in den dunklen 
Laden schien, daß Ehrenfried eines Morgens wieder von einem Haus¬ 
kauf zu reden anfing, und daß wir uns dann endlich das Wort gaben, 
auf den Herbst unsere Sache in Ordnung zu bringen. Wir hatten es 
schon auf den nächsten Sonntag festgesetzt, daß wir der Herrschaft unsere 
Heimlichkeiten offenbaren wollten; da, am Freitagnachmittag — wir 
sollten auf den Abend eine kleine Gesellschaft haben, und ich war eben 
auf meine Kammer gegangen, um mich ein wenig anzukleiden — bringt 
mir der Ladenbursche einen Brief von meinem Bruder. Und da stand 
es denn geschrieben: es war am Bankerott. Aber mein Kapital, das ich 
von unserm Vater hatte, das — so schrieb er — konnte ihn noch reiten. 
Ich verschloß den Unglücksbrief in meine Schatulle; dann entsann ich 
mich, daß noch Radieschen zum Nachtisch aus dem Garten geholt werden 
sollten. Ich nahm ein Körbchen und schlich die Treppe hinab, um un¬ 
bemerkt aus dem Hause zu kommen; denn ich hätte um alles jetzt 
dem Ehrenfried nicht begegnen mögen. Ich weiß nicht, wie ich hinten 
aus dem Hause und die kleine Straße hinab nach dem Garten ge¬ 
kommen bin. Vorn an der Pforte hätte ich fast den Herrn Senator 
umgerannt. ,Ei, Meta/ rief er und hob lachend den Finger gegen 
mich, ,mit der Küchenschürze über die Straße!' Aber so alteriert war 
ich, Herr Lehrer; das war mir all mein Lebtag noch nicht passiert. 
„Es wurde schon Abend, und es gemahnte mich recht wie damals; 
denn der Flieder duftete, und von unten aus der Marsch kam auch 
wieder wie dazumal ein sanfter Vogelgesang.
	        

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Bredow, Maria et al. Für Klasse 3 (Achtes Schuljahr) Und Die Untertertia Der Studienanstalten. Frankfurt am Main: Diesterweg, 1910. Print.
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