GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das fünfte Schuljahr

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN622966456
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6402090
Title:
Die Weltgeschichte in übersichtlicher Darstellung
Shelfmark:
HDG-II 106(17,1879)
Author:
Weber, Georg
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Engelmann
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,imperial Germany
Publication year:
1879
Edition title:
17., rev. u. bis zur Gegenwart fortgef. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

binder

Document type:
Monograph
Structure type:
binder

Contents

Table of contents

  • Das fünfte Schuljahr
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Präparationen auf den Katechismusunterricht
  • II. Präparationen zu den biblischen Geschichten des fünften Schuljahres
  • A. Altes Testament. Das Volk Israel unter Moses und Josua
  • B. Neues Testament. Die Wunder Jesu
  • III. Präparationen zur Behandlung der Kirchenlieder
  • IV. Der deutsche Sprachunterricht im fünften Schuljahre
  • A. Die Behandlung deutscher Musterstücke
  • B. Sprachlehre
  • C. Rechtschreibung
  • V. Präparationen auf den Geschichtsunterricht
  • 1. Luther
  • 2. Der große Kurfürst. (1640 - 1688.)
  • 3. König Friedrich I. (1688 - 1713.)
  • 4. Friedrich Wilhelm I.
  • 5. Friedrich der Große. (1740 - 1786.)
  • 6. Friedrich Wilhelm II. (1786 - 1797.)
  • 7. Friedrich Wilhelm III. (1797 - 1840.)
  • 8. Friedrich Wilhelm IV. (1840 - 1861.)
  • 9. Wilhelm I. (1861 - 1888.)
  • 10. Friedrich III. (Vom 9. März bis 15. Juni 1888.)
  • 11. Wilhelm II. (15. Juni 1888 bis jetzt.)
  • VI. Präparationen auf den geographischen Unterricht im fünften Schuljahre
  • VII. Präparationen auf den naturgeschichtlichen Unterricht im fünften Schuljahre
  • VIII. Der Rechenunterricht im fünften Schuljahre
  • IX. Der Schreibunterricht im fünften Schuljahre
  • X. Der Gesangunterricht im fünften Schuljahre
  • binder

Full text

380 
und wo er sich oft aufhielt, Gelegenheit nahm, den Dorfkindern Freude 
zu bereiten durch Anstellung von Kinderfommerfesten. Zu Weih¬ 
nachten veranstaltete er hier alljährlich im Schlosse eine große Christ¬ 
bescherung für die Kinder des Dorfes. Auch in der Schule zu 
Bornstedt fand er sich häufig ein, um die Kinder beim Unterrichte zu 
beobachten, ja er unterrichtete wohl gar selbst. Auch den Fort¬ 
bildungsschulen wandte er seine Aufmerksamkeit zu. Er fand 
sich alljährlich zur Prüfung ein und zeigte sich den Schülern gegenüber 
als väterlicher Freund, der sie ernst ermahnte, ihrer Eltern zu ge¬ 
denken und ihnen Freude zu machen: er sprach ihnen auch seine Freude 
über tüchtige Leistungen aus. Kaiser Friedrich war auch ein Lieb¬ 
ling der Soldaten. Dies zeigte sich nicht nur bei den Schwimm¬ 
übungen der Garde, denen er häufig beiwohnte, sondern auch bei Ma¬ 
növern und im Kriege. Obgleich die Süddeutschen durch den Krieg 
von 1866 gehässig auf die Preußen waren, weil sie von diesen besiegt 
worden waren, so vergaßen sie ihre feindliche Gesinnung bald, als 
Friedrich 1870 als Führer an ihrer Spitze stand. In kurzer Zeit 
hatte er durch seine Freundlichkeit ihre Herzen erobert und alle 
schwärmten für „ihren Fritz". Im Kriege zeigte, er sich stets mitleidig 
und gütig gegen Freund und Feind. Häufig suchte er die Verwundeten 
in den Lazaretten auf, tröstete sie freundlich und sorgte nach Kräften 
für eine gute Pflege. Auch im Verkehr mit hoch und niedrig 
wußte er sich zu benehmen und stets das rechte Wort zu finden. 
Überall, wohin er kam, erwarb er sich durch sein freundliches Wesen 
neue Freunde. Wer Liebe säet, wird Liebe ernten. Man kann daher 
mit Recht von ihm sagen, er war der „Liebling Deutschlands". 
d) Seine Fr ö in m i g k e i t. Kaiser Friedrich zeichnete sich weiter 
durch seine aufrichtige Frömmigkeit aus. Zu einem Pastor, 
der ihn in der Kirche einmal bevorzugen wollte, hat er einst gesagt: 
„Ich liebe es nicht, daß man meine Person im Angesichte des Altars 
besonders berücksichtigt. Wie auch Rang und Stand nach Gottes Ord¬ 
nung draußen im Leben uns Menschen trennen mögen, hier in der 
Kirche sind wir alle gleich, alle gleich arme Sünder und alle gleich¬ 
berechtigte Gotteskinder." Seine Frömmigkeit erkennen wir in seiner 
aufrichtigen Nächstenliebe. Wie viele Erzählungen giebt es nicht, 
die darüber berichten, wie er Armen und Notleidenden zu 
helfen gesucht hat. Am schönsten zeigt sich seine Frömmigkeit in seinem 
Leiden. Im Jahre 1887 erkrankte er an einem bösen Halsübel.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Seidel, L. E. Das Fünfte Schuljahr. Langensalza: Schulbuchh., 1901. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment